Performance

Mich würd wirklich gern mal intressieren welche Leistung bei einem Standgerät wirklich Sinn macht.
Es gibt ja alle möglichen Steigerungen…quatro core technologie, 64 bit und so
Was muss ich mir als Grafikkarte, Speicher und Prozessor kaufen wenn ich gerne Spiele auf „high-end“-Grafik spiele (alle mögichen… zb. Far Cry)
Außerdem bau ich mir den Pc selber zam also kann alles mögliche rein…

Ich hätte gerne genau so viel leistung um die Spiele spielen zu können und noch 20% Sicherheit zu haben

Danke im vorhinein

Hansen

Mich würd wirklich gern mal intressieren welche Leistung bei
einem Standgerät wirklich Sinn macht.

Das kommt darauf an, ob du eine wirklichkeitsnahe Weltklimavorhersage für die nächsten 10 Jahre darauf berechnen willst oder nur Briefe an die Freundin schreiben.
Mal im Ernst: Ein PC für ambitionierte Videobearbeitung stellt völlig andere Leistungsanforderungen, als ein Webserver oder ein Spielerechner. Da geht es nicht nur pauschal um mehr oder weniger Rechenleistung, sondern vor allem um die richtige Konfiguration. Die Leistungsanforderungen stecken für jedes dieser Systeme an ganz unterschiedlichen Stellen.

Es gibt ja alle möglichen Steigerungen…quatro core
technologie, 64 bit und so

Mehrprozessorsysteme bzw. Mehrkern-CPUs bringen nur mit der entsprechenden Software mehr Leistung, der Programmcode muss paralellisiert werden, um auf mehreren Kernen gleichzeitig abgearbeitet werden zu können (SMP). Derzeit sind wir gerade in der Phase, wo viele Softwarefirmen ihre Programme von einem auf zwei Kerne/ CPUs umstellen. Es steckt halt sehr viel Arbeit drin, alle Programme umzuschreiben und viele Softwarhersteller sind da sehr zögerlich. Vier-Kern-Prozessoren machen daher im Heim-PC noch keinen Sinn. Ich denke, die bringen frühestens in zwei Jahren was.

64bit-CPUs und entsprechende Betriebssysteme gibt es eigentlich schon seit 5 Jahren im Desktopbereich zu kaufen. Mittlerweile können eigentlich alle neuen CPUs in 64bit rechnen. Dass sich 64bit-Computing so schlecht durchgesetzt hat, liegt daran, dass sie quasi keiner braucht bisher. Der Hauptvorteil von 64bit ist derzeit noch in erster Linie, dass man mehr Speicher damit verwalten kann. Mit einem 32bit-OS ist bei 3,5 GB adressierbarem Arbeitsspeicher nämlich Schluss. Aber derzeit sind mehr als 2 GB Arbeitsspeicher für 99% aller Anwendungen noch rausgeschmissenes Geld, weil sie nicht genutzt werden.
Zwar würde auch 64bit-Software teilweise erhebliche Performancevorteile bieten, aber es gibt nicht gerade viel. Und 32bit-Programme laufen unter einem 64bit-System auch nicht schneller.

Was muss ich mir als Grafikkarte, Speicher und Prozessor
kaufen wenn ich gerne Spiele auf „high-end“-Grafik spiele
(alle mögichen… zb. Far Cry)

Far Cry ist nach heutigem Verständnis lange kein Anforderung für High End-Karten mehr, da kann jede aktuelle Karte der unteren Mittelklasse nur gelangweilt gähnen. Du siehst - auch hier muss eine Antwort wieder sehr relativ ausfallen. Du müsstest dir erstmal überlegen, was genau du spielen willst und in welcher Bildauflösung/ Qualität, dann gibt es konkrete Tips. Wichtig ist auch, dass aktuelle HighEnd-Grafikkarten derzeit teilweise so viel Leistung haben, dass die CPUs nicht mehr mithalten können (das gabs noch nie). Es ist daher auch wichtig, mit welcher CPU du eine Grafikkarte „befeuerst“, das kann bis zu 50% Framerate mehr oder weniger bedeuten.

Und bitte erwähne nicht das Wort „zukunftstauglich“, der Bedarf an Grafikpower steigt im Vergleich zu Rechenleistung in anderen Bereichen momentan geradezu astronomisch. Für aktuelle Spiele, wie „Gothic 3“ müssen Grafikkarten sicher schon die 4fache Rechenleistung aufbringen, als für Titel, wie FarCry. Bis nächstes Jahr wird sich der Leistungsbedarf im Grafiksektor sicher noch einmal verdoppeln.

Ich hätte gerne genau so viel leistung um die Spiele spielen
zu können und noch 20% Sicherheit zu haben

Ups, da kommt sie schon, die befürchtete Pauschalaussage. Es ist ja nun aber nicht so, dass zwei Leute unter „spielen“ dasselbe verstehen, mal ganz abgesehen von der Frage, welche Spiele sie konkret im Auge haben (isometrische Aufbaustrategie ist sicher schonender für die Grafikkarte, als aktuelle Shooter oder Rollenspiele). Mein Arbeitskollege spielt Oblivion mit 640x480er Auflösung und sage und schreibe ~15 fps auf seinem 17"-Notebook. Alle Qualitätseinstellungen sind auf „niedrig“ und HDRR ist aus, so dass es aussieht wie ein 5 Jahre altes Game. Er ist damit zufrieden, mir würde das aus mehreren Gründen nichts geben. Ich spiele auf einem 24"-Display mit 1920x1200er Auflösung und möchte auch hohe Qualitätseinstellungen und „Eye Candy“ zuschalten. Ich will ja was von der schönen Grafik neuer Spiele haben.

Die Ansprüche sind also verschieden… Darum formuliere ich mal so: Sage mir, welches Spiel exakt du auf welchem System (CPU, Speicher) mit welchen Qualitätseinstellungen und in welcher Bildauflösung zocken willst.
Dann sage ich dir sofort die Grafikkarte, die das gerade so kann (min. 25 fps) und noch 20% Reserven hat (also eine Karte, die in dem Spiel >30 fps bringt).

Danke im vorhinein

Gern!

LG Jesse

Vier-Kern-Prozessoren machen daher im Heim-PC noch keinen
Sinn. Ich denke, die bringen frühestens in zwei Jahren was.

Ähm - dagegen möchte ich Einspruch einlegen.
Unabhängig davon, ob die Software mit mehreren CPUs umgehen kann (und ich denke, wenn jetzt Software umgeschrieben wird, dann nicht von einem auf genau zwei Prozessoren, sondern sie wird multiprozessortauglich gemacht. Alles andere wär ja nun Quatsch), bleibt immer noch die Tatsache, das wir ein Multitasking-Betriebssystem haben.

Bei Spelen bring das natürlich erst mal gar nichts, aber ansonsten . . .

Dein Videokodierer ist nicht multiprozessortauglich?
Starte drei weitere Instanzen und kodier vier Videos gleichzeitig. Kommt unterm Strich auf’s gleiche raus.

Ich weis natürlich nicht, wie’s bei dir aussieht, aber auf meiner Mühle laufen so gut wie immer 3-8 Programme gleichzeitig, und meistens auch mehrere, die sich dann um die Rechenkapazität kloppen.

Ich werd mir wohl gegen Ende des Jahres einen neuen Rechner gönnen - und das wird definitiv ein Quad-Core.

Ansonsten geb ich dir mit deinen Ausführungen aber uneinegschränkt recht :wink:

Vier-Kern-Prozessoren machen daher im Heim-PC noch keinen
Sinn. Ich denke, die bringen frühestens in zwei Jahren was.

Ähm - dagegen möchte ich Einspruch einlegen.

Das Gericht hat heute geschlossen. :stuck_out_tongue:

Bei Spelen bring das natürlich erst mal gar nichts, aber
ansonsten . . .

Na immerhin DualCore kommt langsam im Spielebereich - z.B. Gothic 3.

Dein Videokodierer ist nicht multiprozessortauglich?
Starte drei weitere Instanzen und kodier vier Videos
gleichzeitig. Kommt unterm Strich auf’s gleiche raus.

Na das ist mal clever gedacht. So bestechend einfach, dass es schon wieder genial ist. Ich glaube, ich bin da nur nicht drauf gekommen, weil ich meistens nicht 4 Videos rumliegen habe, die ich gleichzeitig en-/recoden mag. Ist bisher in meinem Leben vielleicht zweimal passiert, da lohnt sich die Anschaffung eines DualCore ned. :smile:

Ich weis natürlich nicht, wie’s bei dir aussieht, aber auf
meiner Mühle laufen so gut wie immer 3-8 Programme
gleichzeitig, und meistens auch mehrere, die sich dann um die
Rechenkapazität kloppen.

Ich hab ja noch nen SingleCore, Athlon64 3800+. Da laufen zwar auch oft mehrere Instanzen gleichzeitig und beanspruchen Rechenzeit, aber selbst diese SingleCore-CPU ist in der Regel stark genug, dass ich davon nichts mitbekomme. Das Video encodieren ist quasi die einzige Anwendung, die z.B. den gleichzeitig laufenden Videoplayer schon mal ins straucheln bringt. Da wünsche ich mir dann schon manchmal einen DualCore. QuadCore habe ich mir noch nie gewünscht. Wenn ich den steigenden Stromverbrauch und die Anschaffungskosten gegenrechne, erscheint mit die Anschaffung unsinnig, weil ich ihn einen Tag im Jahr mal brauchen könnte, um 3 Stunden Rechenzeit zu sparen.

Auf THG liefen ja nun schon einige QuadCore-Tests etc. Die sind immer recht heiß drauf, neue Technologien zu reviewen und haben schon sehr früh die AMD 4x4-Plattform getestet und auch mit fetten Multithreading-Tests gequält. Da haben die 2 zusätzlichen Cores echt ned viel rausgerissen. Soweit ich mich erinneren kann, fiel das Urteil über die resultierende Mehrleistung mehr als enttäuscht aus.

Ich werd mir wohl gegen Ende des Jahres einen neuen Rechner
gönnen - und das wird definitiv ein Quad-Core.

Kann ich trotzdem gut verstehen. Ich muss auch viele Dinge einfach haben, gerade für den PC. Es geht dann einfach nicht anders. :wink:

Ansonsten geb ich dir mit deinen Ausführungen aber
uneinegschränkt recht :wink:

Danke. :-*

LG Jesse

Das Gericht hat heute geschlossen. :stuck_out_tongue:

Wie jetzt - an einem normalen Donnerstag mit Sturmwarnung?
;D

Na immerhin DualCore kommt langsam im Spielebereich - z.B. Gothic 3.

Da würde mich ja jetzt wirklich mal interessieren, ob das wirklich nur Dual-tauglich ist, oder ob weitere Cores auch weiteres bringen (ohne jetzt auf den tatsächlichen Gewinn zu schielen).

Na das ist mal clever gedacht. So bestechend einfach, dass es
schon wieder genial ist. Ich glaube, ich bin da nur nicht
drauf gekommen, weil ich meistens nicht 4 Videos rumliegen
habe, die ich gleichzeitig en-/recoden mag. Ist bisher in
meinem Leben vielleicht zweimal passiert, da lohnt sich die
Anschaffung eines DualCore ned. :smile:

Ich bin geneigt, dir jetzt die Zunge rauszustrecken :smiley:

Bei mir ist das im Moment der Normalfall. Komplette Fernsehserien halt. Stargate beispielsweise sind mittlerweile immerhin schon über 200 Folgen . . . und das alles in 4-Pass-VBR mit allen Optimierungen . . . da wünscht man sich schon ne Runde Feuer unter der Haube.

Ich hab ja noch nen SingleCore, Athlon64 3800+. Da laufen zwar
auch oft mehrere Instanzen gleichzeitig und beanspruchen
Rechenzeit,

Jaja, gehen tut alles. Ich arbeite im Moment immer noch mit nen 2,66 GHz P4. Ist eigentlich Okay (wobei ich gestehen muss: ich bin bei uns nebenbei Admin in der Firma - und ich hab keine Hemmungen, meine Videos hier Nachts umrechnen zu lassen. Von daher hab ich eigentlich schon ne 12-fach-CPU :smiley:), aber schneller wär halt schon schöner. Und wenn ich aufrüste, dann gleich richtig.

Auf THG liefen ja nun schon einige QuadCore-Tests etc. Die
sind immer recht heiß drauf, neue Technologien zu reviewen und
haben schon sehr früh die AMD 4x4-Plattform getestet und auch
mit fetten Multithreading-Tests gequält. Da haben die 2
zusätzlichen Cores echt ned viel rausgerissen.

Ja gut. Bei einzelnen Programmen bestimmt nicht.
Aber ich arbeit u.a. auch viel mit VMware - und da versprech ich mir einiges von. Also, wenn man eine CPU pro virtueller Maschine „exclusiv“ nutzen kann.

Kann ich trotzdem gut verstehen. Ich muss auch viele Dinge
einfach haben, gerade für den PC. Es geht dann einfach nicht
anders. :wink:

Och nö, das eigentlich nicht. Siehe meine alte Kröte.
Aber ich rüste lieber nur alle 5 Jahre auf, dann aber richtig, als ständig was auszutauschen. Damit überspring ich eigentlich auch immer jede zweite Generation von allem möglichen.