Periphere Nervenentzündung

Hallo,
mein Vater (79) hat eine periphere Nervenentzündung und liegt zur Zeit im Krankenhaus. Laut Laborergebnissen soll diese Entzündung durch langjährigen Vitaminmangel entstanden sein. Mehr weiß ich noch nicht. Doch der Vitaminmangel scheint mir sehr logisch, wo er doch nie Gemüse oder Obst gegessen hat und starkes Rauchen ebenfalls ein Vitaminräuber ist. Aber was kann man dagegen tun? Im Krankenhaus geschieht im Moment ausser Bewegungstherapie noch nichts. Kann eine Umstellung der Ernährung seine Taubheitsgefühle in Armen und Beinen aufheben oder sind schon bleibende Schäden an der Nerven entstanden? Ist die eingeschränkte Bewegungmethorik verbesserbar und wenn ja wie? Vielen Dank für Eure Antworten.

Schöne Grüße
Peter

Hallo,

Polyneuropathie (vermute das ist gemeint) kann bei Mnwgel an den Vitaminen B1, B12, E, Niacin erworben werden. Um eine Prognose zu Verlauf und Therapie zu geben müsste man aber die genaue Diagnose (gibt da viele verschiedene Formen) geben. Therapie meistens mit Immunglobulinen.

Eine Ernährungsumstellung ist sicher sinnvoll, aber nicht alleine ausreichend.

Ernährungsbedingte Polyneuropathe häufig bei lange andauernden Alkoholabusus, eventuell da auch eine Umstellung der Gewohnheiten des Patienten zu empfehlen :smile:

Die Bewegungsmotorik wird normalerweise in der neurologische Reha wieder hergestellt, aber teilweise nicht vollständig. Es gibt aber auch rezidivierende (wiederkehrende) oder progredient verlaufende (anwachsend) Polyneuropathien, man müsste die Diagnose kennen. Frag doch mal den Stationsarzt.

Gruß

Tahere

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