Also, ich war schon bei mehreren Doktoren wegen meiner Dyspnoe und nie habe ich eine befriedigende Antwort bekommen. Ich habe ein konstante, wenig angsteinflößende, weil eigentlich nur geringfügige Dyspnoe. Und kein Arzt weiß so wirklich, um was es sich handeln könnte. Beim Röntgen war ich schon 2mal und jedesmal war Nichts zu sehen.
Mein Hausarzt meinte jetzt schon mal es könnte eine allergisch-asthmatische Reaktion auf meine Staubmilbenallergie sein. Dagegen würde sprechen: 1. dass die Dyspnoe nicht akut auftritt, sondern eher immer leicht und permanent vorhanden ist, 2. dass sie Nachts eigentlich nie auftritt, wohingegen ja allergisch-asthamtisch Reaktionen vor allem Nachts auftreten sollten.
Meine Symptome sind konkret zusammengefasst noch einmal: leiche, aber permanente Dyspnoe, sowie gelegentlich Husten mit weißen Auswurf.
Ich würde mir gerne ein paar Diagnosevorschläge von euch anhören, weil ich echt nicht mehr weiterweiß.
Hallo,
das kann soooo vielfältig sein, daher ist ein Ferndiagnose natürlich unmöglich.
Ich habe meine Tochter immer sehr genau beobachtet, wenn sie Atemnot hatte…nach und nach kann man so einiges herausfinden.
Die Hausstaubmilbenallergie hört sich schon sinnig an, aber wenn du nachts keine Beschwerden hast…
Viele Asthmatiker haben in der kalten Jahreszeit Probleme mit der Atmung.
Empfehlen kann ich vor allem viel, viel zu trinken. Das löst den Schleim in der Lunge am Besten. Hustensaft kannst du dir schenken, der bringt nichts.
Ich konnte dir auch nicht viel helfen, du hast aber wenige Angaben gemacht, wie lange das jetzt schon dauert, ob du immer schon Progbleme mit der Atmung hast, wie alt du bist usw.
Viele Grüße!
Hallo Carsten,
das klingt nach keiner einfachen Frage.
Eine Staubmilbenallergie muß aber eigentlich auch immer leicht vorhanden sein, weil die Milben ja nicht in Schüben auftreten, sondern immer da sind. Und ich habe meine asthmatischen Zustände, wenn ich sie habe, öfter im Morgengrauen oder dann wenn ich tagsüber akut einem Allergen ausgesetzt bin. Nachts ist also nicht so das Kriterium.
Geht es draußen besser? Bzw. ist es in der Wohnung schlimmer als sonstwo?
Ja, draußen geht es eigentlich schon besser als draußen. Wenn ich eine Stunde spazieren gehe oder so, habe ich manchmal sogar überhaupt keine beschwerden mehr.
Ja, draußen geht es eigentlich schon besser als drinnen. Wenn ich eine Stunde spazieren gehe oder so, habe ich manchmal sogar überhaupt keine beschwerden mehr.
tut mir leid, aber zu Deiner Frage kann ich nichts beitragen. Ich drücke Dir aber die Daumen, dass Du Antworten bekommst, die Dir bei der Suche nach einer Diagnose weiterhelfen. Viel Erfolg und gute Besserung.
was du hast, kann ich dir nicht sagen. aber soviel aus meiner eigenen erfahrung: ich leide seit meiner kindheit an asthma und habe mich oft „selber behandelt“, d.h. ich habe z.b. im winter meine allergietabletten nicht eingenommen, weil…im winter blüht ja nichts. dass ich aufgrund vielfältiger allergien (u.a. auch Hausstaubmilbe und schimmelpilz) beständig diesen allergenen ausgesetzt bin, habe ich nicht bedacht. nach absetzen der tabletten ging es mir gaaanz langsam immer schlechter (permanente leichte atemprobleme)und ich hab mich gewundert, warum. ich denke, wenn du allergien (vor allem hausstaub)hast, scheren die sich nicht um tag oder nacht.
ich würde vielleicht erstmal medikamente gegen allergien ausprobieren -wenn du nicht schon hast- und zu einem lungenfacharzt und allergologen gehen. wenns dir dauernd schlecht geht, besprich mal mit deinem arzt, dass du eine reha machst. in den asthmakliniken wird sehr gründlich untersucht und ich glaube, dass du da eine antwort auf deine frage finden kannst.
nochmal nebenbei: atemnot kann auch schon mal von der psyche kommen.
tja, wenn der Arzt also keine anderen Ursachen an Herz oder Lunge gefunden hat, scheint’s schon möglich zu sein, daß es an der Allergie liegt.
Ich weiß ja nicht, wieviele Tips Du schon bekommen hast oder was davon schon umgesetzt ist, hier ein paar Tips, wie es besser gehen kann:
MILBIOL - ein Spray zur Vernichtung der Milben in den Matratzen oder auch Polstern und Kissenauflagen. Jetzt für den Frühjahrsputz kommt das gerade recht. Ist wirklich sehr hilfreich. Anleitung steht auf der Sprühdose.
Dann natürlich Allergikerbettwäsche, besonders die Kopfkissen.
Man kann verschiedene potentielle Milbenträger (Stofftiere, kleine Kissen u.ä.) auch ins Gefrierfach legen, daß killt die Milben (hinterher unbedingt auswaschen).
Teppiche raus!
Stauballergiker sollten übrigens nicht selber staubsaugen! Dabei wird am meisten hochgewirbelt.
Und: wer eine Hausstaubmilben-Allergie hat, könnte evtl. auch auf Schimmelpilze oder z.B. Aspergillen reagieren. Das kann wirklich gefährlich werden. Wurde das schon getestet?
Das findet man vor allem in Holz in Feuchträumen, bei feuchte Wänden sowieso (alte Wasserschäden - versteckt hinter den Tapeten?), in Teppichen, und leider, leider in Topfpflanzen. Ich habe ALLE raus aus der Wohnung. Auch das Umstellen auf Hydrokultur ist nicht so toll, auch wenn es manchmal empfohlen wird. Tatsächlich ist die Belastung bei Hydrokultur nicht so wesentlich geringer.
Hoffentlich hilfts. Gute Besserung!
Viele Grüße
Ulrike
Ja, draußen geht es eigentlich schon besser als drinnen. Wenn
ich eine Stunde spazieren gehe oder so, habe ich manchmal
sogar überhaupt keine beschwerden mehr.
hallo carsten,ich glaube,daß dir ein psychologe gut helfen kann,da ich eine nervöse reaktion vermute.
beobachte mal,ob du dich vorher aufgeregt hast.so vieles kommt von der psyche.viel glück und viel gesundheit,deine eva
Hallo!
eigentlich tritt Dyspnoe bei Asthma auch nachts gelegentlich auf - es gibt aber auch unterschiedliche Arten Asthma. Es gibt etwa auch hyperreagibles Belastungsasthma und Staub tritt auch eher bei Aktivitäten am Tage auf besonders bei Haushaltsarbeiten.Dass es immer leicht und permanent ist wundert mich aber etwas - gab es keine kurzfristigen Verstärkungen? Vielleicht ist es ja auch chronisch obstruktive Bronchitis oder eine Art Mischform aus Beiden.