Persönliches 'Bewerbungsgespräch'

Hallo !
Ich wollte mich mal nach einen anderen Job umgucken und habe mich schon seit ca. 15 Jahren nicht mehr beworben. „Damals“ war es so, das man einfach in eine Firma gegangen ist und gesagt hat „Ich brauche einen Job, ich bin … vom Beruf“ und die haben dann kurz in ihre Akten geschaut, oder mit einem Chef geredet und dann hatte man am nächsten Tag - oder nächsten Monat/Montag einen neuen Job.
Ich würde eigentlich wieder ganz gerne so vorgehen (wenn auch mit weniger Erfolg, schon klar). Aber ich will halt nicht „stumpf“ ein paar Bewerbungen schreiben und dann auf Antwort warten, sondern in die Betriebe reingehen und dort direkt fragen.
Macht das noch jemand ? Oder weiß zufällig, was man evtl. noch mitnehmen sollte?
Ich möchte mich übrigens nicht um einen „Chefposten“ oder so bewerben, sondern einfach in einer Fabrik als einfacher Arbeiter.

Danke im Voraus für alle Tips.
Gruß
Andreas

Hallo Andreas,

also in mir bekannten Firmen kämest Du da über ein verwundertes „Waaaaas wollnse?“ an der Rezeption nicht raus. Allenfalls würde man Dir dort noch den freundlichen Tip geben, doch mal „was schriftliches“ hinzuschicken. Achtung: das mag anders aussehen wenn explizit vor der Tür ein Schild hängt „Wir stellen ein: 55 Maurer, 12 Schreiner, 17 Montiererinnen“ :wink: Und natürlich bei kleineren Firmen wo die Rezeptionistin gleichzeitig die Personalleiterin, Frau vom Chef und Putzfrau ist *fg*

Aber sonst hätten unsere Rezeptionistinnen überhaupt keine Akte wo sie rauskriegen könnten, was für Jobs offen sind. Und unsere Personaler haben nicht soo viele Lücken im Terminplan, dass sie da immer spontan Zeit hätten. Darum würde ich beim konventionellen Weg per Post oder Mail bevorzugen.

Macht das noch jemand ? Oder weiß zufällig, was man evtl. noch
mitnehmen sollte?

Die komplette Bewerbungsmappe mit auf die Firma ausgelegtem Anschreiben, dann sparste im schlimmsten Fall das Porto.

*wink* und viel Erfolg

Petzi

Auch hallo.

Ich würde eigentlich wieder ganz gerne so vorgehen (wenn auch
mit weniger Erfolg, schon klar).

Das kann man auch heute so machen, aber heute sollte man schon ein paar harte Fakten mehr parat haben, WARUM man unbedingt bei der Firma arbeiten will. Dafür empfiehlt sich eine vorige Recherche via Internet oder ein Telefonat.

HTH
mfg M.L.

als arbeiterjob halte ich das komplette schriftliche procedere für etwas übertrieben, ich würde es mit anrufen probieren, und dann wird man dir schon sagen, was man für unterlagen vorweg haben will und ob was frei ist.

als arbeiterjob halte ich das komplette schriftliche procedere
für etwas übertrieben, ich würde es mit anrufen probieren, und
dann wird man dir schon sagen, was man für unterlagen vorweg
haben will und ob was frei ist.

Ich habe gesehen, das manche Firmen auch einfach „Info@…“ Emailadressen haben. Kann man sich darüber vielleicht auch melden. Oder ist sowas „unhöflich“.
Gibt ja auch schon einige Firmen, die ihre Bewerbungen komplett Online anbieten, was ich sehr hübsch finde, weil ich irgendwie gar nicht gerne Telefoniere :smiley:
Entweder persönlich oder schriftlich… Keine Ahnung… Gibt halt so Leute.
Gruß
Andreas

ich habe auf eine email an eine info@… adresse noch nie antwort erhalten… man stelle sich das firmenintern vor: das geht dann von dem praktikanten, der das liest zur sekretärin , zum personalbüro, innerhalb des büros zum zuständigen… da ist genügend platz für verlust. also das genaue gegenteil, vom direkten hin, vorstellen und entscheidung erhalten.