hallo zusammen,
hätte mal einen interessanten Fall:
Arbeitnehmer A, dessen Vertrag Anfang August ausläuft,
hätte eigentlich bis Anfang Februar von Chef C darüber
informiert werden müssen, wie es mit seiner beruflichen
Zukunft in der Firma ausschaut.
Dies wurde jedoch nicht getan, so dass A auch noch im April
des Jahres über seine Zukunft nicht Bescheid weiß. Jetzt
will er bei C einen Termin, um über „zukünftiges“ zu sprechen und bekommt diesen aber erst Ende April.
Dummerweise hat A zu diesem Zeitpunkt Urlaub, sagt aber trotzdem
zu, da er nicht allzuweit von der Firma wohnt und endlich auch wissen
möchte, wie es mit ihm weitergeht.
Jetzt teilt C ihm zu Beginn des Gespräches mit, dass sein Vertrag verlängert wird. Gleichzeitig nutzt C das Gespräch, um A ordentlich den Kopf zu waschen, da es vor einiger Zeit einen Konflikt zwischen der Gruppe und C gab und C in A eine Art Rädelsführer sieht.
Gegen Ende des Gespräches erfährt C mehr oder weniger zufällig,
dass sich A gerade im Urlaub befindet.
Nach dem Ende des Gespräches schreibt C einen bitterbösen Vermerk und labelt das Ganze in der Überschrift als „Personalgespräch“. Der Vermerk geht zwar nicht in die Personalakte, aber A weiß, dass es diesen gibt, weil er aus irgendeinem Grund für den Ordner eines Gruppenlaufwerks freigeschaltet ist, auf dem C solche Dokumente verwahrt (A kann den Grund für die Freischaltung nicht nachvollziehen, hat dies auch nur zufällig herausgefunden und vermutet ein Versehen).
Zulässig - nicht zulässig - was meint ihr?
Danke und Gruß