Hallo,
wir sind uns uneins zu folgendem Satz:
= Jemand, der mir hilft, freut sich. =
Ist das „mir“ im Satz ein Personalpronomen oder ein Reflexivpronomen ?
Meiner Ansicht nach müsste es sich um ein Personalpronomen handeln, da der Gegenstand des Rückbezugs (mir => ich) nicht im Satz auftaucht (das „mir“ folglich kein Reflexivpronomen sein kann).
Vielen Dank und Gruß
Bruschetta
Hallo!
ja, genau. Hier handelt es sich um ein Personalpronomen.
Gruß
Hallo Bruschetta!
Meiner Ansicht nach müsste es sich um ein Personalpronomen
handeln, da der Gegenstand des Rückbezugs (mir => ich)
nicht im Satz auftaucht (das „mir“ folglich kein
Reflexivpronomen sein kann).
Etwas komplizierte Begründung, aber Recht hast Du. Das ist sogar ganz einfach, denn wie heißt das Verb? Helfen. Und nicht: sich helfen.
Liebe Grüße
Immo
Hallo Immo,
Frage:
ist dann „er kann sich helfen“ = er weiß, wie er eine Situation anzugehen hat, damit er sie lösen kann
rein dialektal?
„sich helfen“ klingt mir total geläufig.
Fragende Grüße
Alexander
Frage:
ist dann „er kann sich helfen“ = er weiß, wie er eine
Situation anzugehen hat, damit er sie lösen kann
rein dialektal?
„sich helfen“ klingt mir total geläufig.
Hallo Alexander,
Eine gute Frage. Aber da liegt die scheinbare Reflexivität nicht am Verb, sondern an der Konstruktion. „Schlagen“ ist auch nicht reflexiv, aber man kann natürlich „er schlägt sich“ sagen. In der 3. Person macht man einen Unterschied im Deutschen zwischen „sich“ und „ihn/sie/es“, der dann anzeigt, dass der Agens (der, der handelt) ebenfalls der Patiens (der, der die Handlung ‚erleidet‘) ist.
Desweiteren ist „sich“ in deinem Beispiel im Dativ, wobei reflexive Verben ihr Patiens immer im Akkusativ haben.
Gruß,
Hallo André
Danke für Deine Antwort. Schon an dieser meinen Frage kannst Du ja erkennen, dass ich kein gelernter „g’schdudierder“ Sprachwissenschaftler bin.
Um so mehr - wie Du auch schon mittlerweile weißt - interessiere ich mich für Sprache im Allgemeinen und auch im Besonderen.
Daher vielen Dank für Deine nachvollziehbare und gut verständliche Antwort.
(Es wird andere Stellen geben, an denen ich Dich wahrscheinlich nicht so gut verstehen können werde, was aber der Tatsache keinerlei Abbruch tut, dass ich Deine Beiträge immer wieder gerne lese und keinesfalls missen möchte)
vielen Dank bis gleich
Alexander
(Es wird andere Stellen geben, an denen ich Dich
wahrscheinlich nicht so gut verstehen können werde, was aber
der Tatsache keinerlei Abbruch tut, dass ich Deine Beiträge
immer wieder gerne lese und keinesfalls missen möchte)
Ich bin froh, dass du mir meine zugegebenermaßen nicht immer nette Kritik bei unserer Meinungsverschiedenheiten im Bereich Indogermanistik/Vaskonologie(?) nicht übelnimmst. 
Liebe Grüße,
Hallo André,
Ich bin froh, dass du mir meine zugegebenermaßen nicht immer
nette Kritik bei unserer Meinungsverschiedenheiten im Bereich
Indogermanistik/Vaskonologie(?) nicht übelnimmst. 
Nö, ganz und gar nicht. Ich bin nicht nachtragend. Auch war mir von vorne herein klar, dass eine - aus universitärer Sicht - Außenseitermeinung zwangsläufig harschen Widerspruch mit sich bringt, insbesondere dann, wenn sie doch leicht provokant - ich hoffe aber nicht verletzend - formuliert wird, wie mein erster, auslösender Beitrag.
Auch Dir liebe Grüße
Alexander
Hallo Alexander,
ist dann „er kann sich helfen“ = er weiß, wie er eine
Situation anzugehen hat, damit er sie lösen kann
rein dialektal?
„sich helfen“ klingt mir total geläufig.
Natürlich ist das geläufig, aber es ging ja um einen konkreten Satz, in dem ein konkretes Pronomen als Personalpronomen und nicht als Reflexivpronomen einzuordnen war. In Deinem Satz ist sich natürlich Reflexivpronomen (schon deshalb, weil ein Personalpronomen „sich“ nicht existiert), und das bleibt es auch, wenn ich sage: „Ich weiß mir nicht zu helfen“, denn auch dort habe ich als Verb „sich zu helfen wissen“.
Liebe Grüße
Immo