Personenwaagen

…scheint es keine zu geben , die auf 1 kg genau sind .

Zuhause: Digitalanzeige : 77kg , auch zuhause: mechanische (Scheibe,Skala): 78 kg . Fitneßstudio : Digital: 80 kg, zweite dort mit Scheibenskala zur gleichen Zeit 75 kg.

Alle am selben Tag kurz hinter einander bestiegen ohne was gegessen dazwischen usw .Auch alle ohne Kleidung.

Nullpunkteinstellung war auch korrekt bei denen mit Scheibe.

schon komisch…steht was von 0,1 kg …das bedeutet aber wie man sieht wohl nur die Kommastelle (Anzeige) und keine Genauigkeit .

Hätte da ja wirklich gern was anderes …mein Gewicht auf ± 0,5 kg genau .
Also 1kg daneben würde ich akzeptieren.

Hallo !

Man verändert sein Gewicht laufend um 1 - 2 kg.

1 Liter Wasser wiegt 1 kg usw.
mfgConrad

Zuhause: Digitalanzeige : 77kg , auch zuhause: mechanische
(Scheibe,Skala): 78 kg . Fitneßstudio : Digital: 80 kg, zweite
dort mit Scheibenskala zur gleichen Zeit 75 kg.

Fast alle Personenwaagen arbeiten nach dem gleichen Messprinzip!

Durch Gewichtsbelastung wird eine Feder gestreckt. Ein mit der Feder verbundener Zeiger schlägt nun sichtbar vor einer Skala aus.

Nun ist die Anzahl der hiervon abweichenden Funktionsprinzipien derartiger Personenwaagen begrenzt.
Überschaubar sind aber auch die Reaktionen der „Sich-Wiegenden“. Und es scheint da so zu sein, dass auch das Geschlecht hier eine nicht zu unterschätzende Rolle einnehmenn könnte, zumindest was die Folgereaktion auf die Anzeige hin angeht.

Wie dem auch sei: selbst die digitalen Waagen zeigen eben nur digital an - die eigentliche Wägung wird weiter analog auf dem vorbeschriebenen Weg (Feder) durchgeführt.

Das suggeriert im Anzeigeergebnis eine höhere Genauigkeit als bei den weniger schmuckvollen Personenwaagen. Es hilft aber nichts, alle Waagen sind mit einem Wägefehler (wir sprechen hier besser von einem Methodenfehler) betroffen, der nicht nur von der Qualität des Federstahls, sondern beispielsweise auch von der inneren Reibung bei den Drehbewegungen der Bauteile abhängt.

Das nur zur Technik.
Richtig ist natürlich auch, dass der Ort der Wägung eine (wenn auch nicht überzubewertende) Rolle spielt:
die Erdanziehungskraft wäre so auf der Zugspitze geringer als in Wanne-Eickel, heißt: im Ruhrgebiet wögen im Vergleich alle Menschen etwas mehr…

Und richtig ist auch (wie bereits ausgeführt), dass eine Wägung mit vollem oder entleertem Verdauungstrakt, nach intensivem Schwitzen etc. von der Vorwägung abweichen kann.

Steht nun der trotzige Gedanke im Raum: „Ich WILL aber eine genaue Wägung“ - dann ist das ebenfalls kein unlösbares Problem:

Nehme deine Waage, schreite mit einem Zettel und Stift bewaffnet zum nächsten Eichamt (die machen das dort wirklich!), belaste die Waage mit beispielsweise folgenden Eichgewichten
25kg
50kg
75kg
100kg
und zeichne die 4 Punkte in ein Diagramm (auf Millimeterrpapier) ein.
Die Ordinate trägt in regelmäßigen Abstufungen die Anzeigewerte der Waage von (oben) 100 bis 0 (unten)
und auf der Abszisse die theoretischen Werte ( 25/50/75/100 )kg.

So kann man die eigene Waage kalibrieren. Und zwar höchst genau!

Anmerkung:
Wenn allerdings das Körpergewicht in 0,1kg-Sprüngen genau angezeigt werden sollte, dann wirds schon etwas umfangreicher mit den Kalibrierungsmaßnahmen…

mfg - Klaus -

Hallo Rainer,

nimmt eine Waage und wiege Dich im Abstand von wenigen Minuten drei mal, und Du hast drei unterschiedliche Meßergebnisse.
Die 0,1kg bezieht sich wohl eher auf die Anzeige als auf die Genauigkeit.
Je älter die Waage, um so schwerer siehst Du aus.
Wenn Du es ganz präzise haben willst, sind Kaufhauswaagen überfordert.

Gruß
Cassius

Hallo Rainer,

eine Personenwaage kostet, wenns ne ‚gute‘ ist, rund 100,- €
Im Labor bzw. in der Produktion kostet eine Waage, die mit etwa 150 kg belastbar ist (aber eine deutlich höhere Auflösung hat) rund das fünfzig bis hundertfache (also 5000,- bis 10.000 €).
Daß dann in der Qualität, sprich der Genauigkeit und Reproduzierbarkeit auch Welten dazwischen liegen, sollte dann auch klar sein.

Personenwaagen haben einen eher unverbindlichen Charakter :wink:

Gandalf

Hallo,

Wie dem auch sei: selbst die digitalen Waagen zeigen eben nur
digital an - die eigentliche Wägung wird weiter analog auf dem
vorbeschriebenen Weg (Feder) durchgeführt.

Das ist nicht richtig. Lies mal http://de.wikipedia.org/wiki/Waage#Funktionsweise_el…
oder schau Dir eine elektronische Waage an.

Eine elektronische Waage, die in 3 Minuten dreimal was anderes anzeigt, kann man auch wegwerfen - oder besser gar nicht erst kaufen. Meine zumindest macht das nicht. Der Vergleichstest mit der geeichten Waage beim Arzt (in einer Apotheke steht auch manchmal eine) hat ergeben, dass sie zumindest nicht mehr als 500g daneben liegt (eine genauere Aussage traue ich mich nicht zu machen - der Arzt wohnt ja nicht um die Ecke und kann auch falsch ablesen). Und ich glaube kaum, dass ich da ein Wunderexemplar gekauft habe. Nur halt auch nicht grad das billigste vom Kafferöster. Soehnle hat nicht nur Küchenwaagen…

Btw., 0,1kg ist natürlich die Auflösung, nicht die Genauigkeit. Die liegt bei eine Soehnle-waage (laut deren Aussage auf der Homepage http://www.soehnle.de/) bei drei Teilungsschritten maximal, also +/-300g bei 0,1kg Auflösung. Und elektronische Waagen sind genauer als mechanische - was einleuchtet, wenn man an die Temperaturabhängigkeit der Mechanik denkt. Weshalb man bei Soehnle die mechanischen Waagen mit 0,5kg Auflösung angibt (und damit größerem maximalen Fehler).

Habe oich eigentlich erwähnt, dass es von Soehnle auch Waagen mit einer Auflösung von 50g gibt?

Und schließlich: natürlich gibt es auch andere Markenhersteller. Soehnle ist nur das, was wir zu Hause haben und deshalb habe ich die entsprechende Homepage schnell gefunden.

Gruß
loderunner

Hallo Gandalf,

Daß dann in der Qualität, sprich der Genauigkeit und
Reproduzierbarkeit auch Welten dazwischen liegen, sollte dann
auch klar sein.

Bleibt noch anzumerken, dass eine solcheWaage normalerweise jährlich neu geeicht wird.

Personenwaagen haben einen eher unverbindlichen Charakter :wink:

Die Leute glauben, dass eine Personenwaage auch noch nach 20 Jahren genau misst auch wenn sie innen schon jede Menge Rost angesetzt hat. Eine brave Personenwaage hat schliesslich im feuchten Bad zu stehen.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,

Bleibt noch anzumerken, dass eine solcheWaage normalerweise
jährlich neu geeicht wird.

nun ja, es mag kleinkariert klingen, aber genauer gesagt werden sie jählich kalibriert. Eichen ist wieder etwas anderes, zumindestsens nach DIN/ISO 9000ff :wink:

Gandalf

Hallo,

Wie dem auch sei: selbst die digitalen Waagen zeigen eben nur
digital an - die eigentliche Wägung wird weiter analog auf dem
vorbeschriebenen Weg (Feder) durchgeführt.

Das ist nicht richtig. Lies mal http://de.wikipedia.org/wiki/Waage#Funktionsweise_el…

Unter dem Link ist folgendes zu lesen:
„Allen elektrischen/elektronischen Waagen gemein ist die notwendige Umformung der Gewichtskraft, die sich nicht direkt messen lässt, in eine Verformung bzw. einen Weg. Dies wird meist über eine Feder bzw. einen Biegebalken gelöst, wobei die Feder in einer Kranwaage ein verhältnismäßig massiver Metallblock sein kann.“

Einen großen Unterschied kann ich da zu meinen Aussagen nicht erkennen, zumal wir hier eine PERSONENWAAGE im Visier haben.
Es ist wohl kaum anzunehmen, dass eine Standard-Personenwaage (etwas anderes ist dem Ur-Text nicht zu entnehmen) mit einer Druckdose oder Messstreifen ausgerüstet ist! Da befänden wir uns in einem anderen Preissegment!

Allerdings frage ich mich, aus welchen Gründen in 3 Absätzen 6-malig ein einziger Herstellername wiederholt Erwähnung findet, wo es doch (wie korrekt angegeben) durchaus auch andere Markenwaagen gibt.

Eine elektronische Waage, die in 3 Minuten dreimal was anderes anzeigt, kann man auch wegwerfen …

Nicht unbedingt! Es kommt immer auf die Größe der Abweichung an. Wegen marginaler Abweichungen wird wohl keiner seine Waage entsorgen.
Personenwaagen gehören nun mal nicht zu den Präzisionsgerätschaften, welche mit elektrischen Kraftaufnehmern ausgerüstet sind oder wie im Laborbetrieb über sehr feine Gegengewichte austariert werden.

Hallo,

Es ist wohl kaum anzunehmen, dass eine Standard-Personenwaage
(etwas anderes ist dem Ur-Text nicht zu entnehmen) mit einer
Druckdose oder Messstreifen ausgerüstet ist! Da befänden wir
uns in einem anderen Preissegment!

Das siehst Du völlig falsch. Dehnungsmesstreifen (DMS) sind mittlerweile das billigste, was man zum Wiegen verwenden kann. Such mal nach ‚Wägezelle‘ (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4gezelle). In Einzelstückzahlen kostet sowas grad noch im einstelligen Eurobereich, bei Hunderttausenden dann nur noch Cent.
Allerdings hast Du insofern recht, als dass trotzdem eine Feder zum Einsatz kommt: der Metallkörper, der sich unter Druck verformt und auf den der DMS aufgeklebt ist.

Allerdings frage ich mich, aus welchen Gründen in 3 Absätzen
6-malig ein einziger Herstellername wiederholt Erwähnung
findet, wo es doch (wie korrekt angegeben) durchaus auch
andere Markenwaagen gibt.

Weil das die einzige Waage ist, die ich schonmal zerlegt habe (das erste Exemplar). Und die einzige, mit der ich aktuelle Erfahrung habe (das Ersatzexemplar, nachdem das erste durch eine Sturz zerstört wurde).
Habe ich doch geschrieben, oder?

Eine elektronische Waage, die in 3 Minuten dreimal was anderes
anzeigt, kann man auch wegwerfen …

Nicht unbedingt! Es kommt immer auf die Größe der Abweichung
an. Wegen marginaler Abweichungen wird wohl keiner seine Waage
entsorgen.

Da hast Du recht, aber drei verschiedene Ergebnisse sind keine marginale Abweichung mehr.

Personenwaagen gehören nun mal nicht zu den
Präzisionsgerätschaften, welche mit elektrischen
Kraftaufnehmern ausgerüstet sind

Aber sicher doch.

oder wie im Laborbetrieb über
sehr feine Gegengewichte austariert werden.

Das nun wirklich schon lange nicht mehr.

Gruß
loderunner