Persönlichkeitsstörung mit ängstlich

… vermeidenden,impulsiven und passiv-aggressiven zügen

Hallo

Also ich weiß nicht so recht wie ich anfangen soll!
Aber ich versuchs mal! Ich habe einen guten freund der ist 24jahre alt und der hat dieses Krankheitsbild
Persönlichkeitsstörung mit ängstlich vermeidenden,impulsiven und passiv-aggressiven zügen,(ICD 10: F 61.1) Dieses krankheitbild wird ihm von der Forensik unterworfen,aber sein einweisungsgutachten ist jedoch (ICD 10: F60.1) womit er eingewiesen wurde. Nun ist meine frage kann mir einer beschreiben wie man dieses Krankheitsbild in den Griff bekommt? Was sind gründe für dieses Krankheitsbild? Wie kann man vor gehen um ihm zu helfen!? Was kann er selber tun um damit er wider raus aus der Forensik kommt!

Ich würde mich um Informationen sehr freuen!!

Mit freundlichen Grüßen

Kleene23

Hallo.

Vorläufig, bis andere Antworten eintreffen: Wenn er eingewiesen ist, sollte man die Behandlung unterstützen. Das die Diagnose während der Behandlung justiert wird, ist meines Wissens normal. Was du als Freund tun kannst: Sei ein Vertreter des normalen Lebens, rede über ganz gewöhnliche Dinge, über seine normalen Interessen, überlasse die Krankheit den Ärzten.

Beste Grüsse,
TR

Hallo

Vielen lieben dank für die antwort!
Ich unterstütze ihn wo ich nur kann,nur gibt es auch dinge die ich nicht tun sollte!?

Lg Kleene

Hallo Kleene23,

an die Diagnosen aus F61 sind für unspezifische Störungen vorgesehen, die sich nicht z.B. in F60 finden. Es ist eine Art „Restdiagnose“, wenn sonst keine genaue Störung bestimmt werden kann.

Wenn Du sagst, „Dein guter Freund hat dieses Krankheitsbild“, wer hat die Diagnose vorgenommen?

Wenn Du Dich in der Situation hilflos fühlst, dann kannst Du Dich fragen, welche Hilfe Du gebrauchen kannst. Hast Du Menschen mit denen Du über die Situation sprechen kannst? Gibt es einen Therapeuten, oder jemanden beim „Sozialpsychatrischen Dienst“ der Stadt/Kommune, den Du zu der Therapie befragen kannst? Wenn Dein Freund in der forensischen Abteilung ist, kannst Du für Dich klären, wie Deine Lebensgeschichte im Zusammenhang mit dem Thema Gewalt/Opfer aussah. Was treibt Deinen inneren Helfer an?

Wenn Dein Freund wieder draußen ist, solltest Du beherzigen, dass „Hilfe zu Selbsthilfe“ und „Stärkung der Ressourcen“ Deines Freundes ganz oben stehen. Du kannst sein Leben nicht leben. Das zu erkennen ist, denke ich, die härteste Nuss für Dich.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!
Liebe Grüße
Thorn