Der J.-Carroll-und-M.-Helprin-Fanclub
„Wenn Du nur zwei Beinkleider besitzest - so verkaufe davon eines und leiste dir dafür ein Buch.“ (G. Chr. Lichtenberg)
Heyá -
ah, hätte ich mir denken können, dass Du alles andere von Beagle schon hast. Mir fiel übrigens zwischenzeitlich auch noch „Illywhacker“ von Peter Carey ein - das fand ich auch mal sehr gut, auch wenn es im Unterchied zu Beagles Geschichten nix fürs mehrmalige Genießen ist.
Wahnsinn!! Außer mir gibt es also doch noch andere Menschen
auf diesem Planeten, die Jonathan Carroll kennen. Es gab eine
Zeit, da habe ich ganz viel von ihm gelesen.
In dem Fall wirst Du mit mir bedauern, dass es das im Roman „Das Land des Lachens“ dauernd erwähnte gleichnamige Buch nicht gibt, oder?
John Crowley, Little Big oder Das Parlament der Feen
Nur so zum Anfixen: das Buch hat eines der schönsten Schlusskapitel der mir bekannten phantastischen Literatur. Außerdem liebe ich Literatur, in der spannende Gebäude drin vorkommen (daher zählt auch Peakes Gormenghast zu meinen Lieblingen)
Italo Calvino, Die unsichtbaren Städte
Eines meiner fünf Bücher für die Insel. Marco Polo berichtet dem Kublai Khan von seinen Reisen und von den Städten, die er besucht oder erträumt oder erdacht hat. Eigentlich kein Roman, aber für mich eines der sprachlich schönsten Bücher, die es gibt (auch dank der guten Übersetzung natürlich).
Mark Helprin, Wintermärchen
Wieder so eine Ausnahmeerscheinung, ich kenne nur noch einen
weiteren Menschen, der das gelesen hat.
Ach, Du warst das.
Ursula K. LeGuin, Die Wilde Gabe
An die traue ich mich nicht so ganz ran, da befürchte ich
Tolkinismus.
Als bekennender lebenslanger LeGuin-Anbeter sehe ICH natürlich jede Menge Unterschiede. Aber speziell bei Die Wilde Gabe bist Du vor allem Tolkienepischen recht sicher. Wenn Du auch Englisch gern liest, empfehle ich von ihr auch Changing Planes und Always Coming Home unbedingt! (beides nicht übersetzt)
Kennst Du Im Reich der Engel, von Bernard Werber? Ist zwar was
ganz anderes, aber auch toll. Leider so was von vergriffen…
Ist das der Mensch mit den Ameisenromanen? Die fand ich mal spannend. Ich sehe schon: die Suchliste wird wieder länger.
Was mir auch noch einfällt als gute Literatur mit (teils sehr verschieden gearteten) phantastischen Elementen:
Julian Barnes, Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln
Lars Gustafsson, Das seltsame Tier aus dem Norden
Virgil Burnett, Der Fluch von Montarnis. Chronik einer Stadt am Rande der Welt
Undundund…
„We doctors know
a hopeless case, if -
listen! There’s a hell
of a good universe
next door - let’s go!“
e.e. cummings
In diesem Sinne: auf Wiederlesen!
Pengoblin