Die Vorbesitzer hatten dieses Haus nur aufgebaut, aber dann aus persönlichen Gründen nicht weiter ausgebaut.
Ein Problem ist nun, dass auf Grund der geologischen Gegebenheiten das Grundstück im Frühling ziemlich „feucht“ wird. Darum wurde wohl das Haus auf einem Pfahlfundament errichtet. Jedoch sind keinerlei Dämmmaßnahmen unternommen worden.
Das Haus steht jetzt ca. 30-40 cm über dem Grund schwebend. Die Bodenlatten sind 20mm stark und wie man sich vorstellen kann: im moment bitterkalt!!!
Unsere Frage ist nun, wie man das „isolieren“ könnte?
Könnte man unter das Haus Dämmmaterial reinblasen lassen?
um Dämmmaterial einbauen zu können, muss ja erst mal ringsherum dicht geschalt werden. Wegen der Feuchtigkeit von unten würde ich dann auf feuchteunempfindliches Schüttgut ausweichen, z.B. Blähglasgranulat von Poraver oder Liaver. Das kann man sich in der benötigten Menge (ca. 16 m³) zwar für etwa 2000 Euro mit Silozug kommen und in einer halben Stunde einblasen lassen, aber wegen der ganz beträchtlichen Staubentwicklung, die sich auch noch in alle Ritzen verzieht, würde ich das bleiben lassen, stattdessen palettierte Sackware kommen lassen und das Zeug mit einem selbstgebauten oder gekauften Schieber (z.B. 25 cm hoch, 1 m breit, 3 m lange Stange)von den beiden Längsseiten her abschnittsweise press einbauen und dabei die Schalung entlang den Längsseiten immer wieder ein Stück weiter vervollständigen. Da das Material fast „nichts“ wiegt, ist das keine schwere Arbeit und durch die versackten Dämmstoffvorräte kann sie auch unterbrochen werden. Man kann sogar abwechselnd komplette, ungeöffnete Säcke in loses Material einbetten. Entscheidend für die Dämmwirkung ist aber, dass das Material wirklich überall bis Unterkante Holzboden reingestopft wird.
Das Haus steht jetzt ca. 30-40 cm über dem Grund schwebend.
Die Bodenlatten sind 20mm stark und wie man sich vorstellen
kann: im moment bitterkalt!!!
Unsere Frage ist nun, wie man das „isolieren“ könnte?
Könnte man unter das Haus Dämmmaterial reinblasen lassen?
So wie ich das verstehe ist da ja kein Hohlraum, insofern muss man vor dem Einblasen erstmal ringsum abdichten.
Aber was will man mit 40cm Dämmung?
Nee, das ist wohl etwas übertrieben. Zudem stellt sich die Frage, was dann bei Nässe passiert.
Könnte man nicht von oben dämmen?
Ich denke, dass z.B. eine zweite Lage Bodendielen (evtl. mit so einer dünnen Hartschaummatte wie bei der Laminat-Verlegung) schon sehr viel helfen würde. Aber man wird die Türen unten kürzen müssen und verliert Raumhöhe.
Zu Xstorm:
So wie ich das verstehe ist da ja kein Hohlraum, insofern muss
man vor dem Einblasen erstmal ringsum abdichten.
Aber was will man mit 40cm Dämmung?
Nee, das ist wohl etwas übertrieben. Zudem stellt sich die
Frage, was dann bei Nässe passiert.
Könnte man nicht von oben dämmen?
Ich denke, dass z.B. eine zweite Lage Bodendielen (evtl. mit
so einer dünnen Hartschaummatte wie bei der Laminat-Verlegung)
schon sehr viel helfen würde. Aber man wird die Türen unten
kürzen müssen und verliert Raumhöhe.
Ich finde im Prinzip auch, dass 40 cm Dämmung von unten echt zu viel des Guten sind, aber eine Isolierung „von Oben“ ist auch schwierig, da die Türen eh schon sehr niedrig sind und wenn wir dann auch noch etwas auf den Boden drauf machen, wirds echt „Aua-für-den-Kopf“!
zu smalbop:
um Dämmmaterial einbauen zu können, muss ja erst mal
ringsherum dicht geschalt werden. Wegen der Feuchtigkeit von
unten würde ich dann auf feuchteunempfindliches Schüttgut
ausweichen, z.B. Blähglasgranulat von Poraver oder Liaver. Das
kann man sich in der benötigten Menge (ca. 16 m³) zwar für
etwa 2000 Euro mit Silozug kommen und in einer halben Stunde
einblasen lassen, aber wegen der ganz beträchtlichen
Staubentwicklung, die sich auch noch in alle Ritzen verzieht,
würde ich das bleiben lassen, stattdessen palettierte Sackware
kommen lassen und das Zeug mit einem selbstgebauten oder
gekauften Schieber (z.B. 25 cm hoch, 1 m breit, 3 m lange
Stange)von den beiden Längsseiten her abschnittsweise press
einbauen und dabei die Schalung entlang den Längsseiten immer
wieder ein Stück weiter vervollständigen. Da das Material fast
„nichts“ wiegt, ist das keine schwere Arbeit und durch die
versackten Dämmstoffvorräte kann sie auch unterbrochen werden.
Man kann sogar abwechselnd komplette, ungeöffnete Säcke in
loses Material einbetten. Entscheidend für die Dämmwirkung ist
aber, dass das Material wirklich überall bis Unterkante
Holzboden reingestopft wird.
Gruß
smalbop
Hui… das ist ja wirklich ein Wunderzeug. Das finde ich schon sehr cool, aber der preis ist natürlich echt ne Hausmarke.
Ist ja trotz allem „nur“ ein Ferienhaus.