Wir stehen kurz davor einen für unsere Verhältnisse stolzen Betrag für eine Pfeffer- und eine Salzmühle auszugeben. Eine kundige Freundin sagte uns „egal welche Mühle, sie muss auf jeden Fall ein Peugot-Mahlwerk haben“. Ein kundiger Verkäufer meinte hingegen „Peugot-Mahlwerk? Pah! Stahl-Mahlwerke sind technisch überholt und ohnehin problematisch für Salz. Er würde nur Mühlen mit WMF-Keramik-Mahlwerk empfehlen.“
also ich finde die Keramik-Mahlwerke von WMF toll. Fein einstellbar, verschleißarm.
Warum brauchst Du eigentlich eine Mühle für Salz - ich habe zwar auch einen Salzstreuer mit Mahlwerk daheim, finde das aber eher unnötig, da frischgemahlenes Salz ja nicht anders schmeckt als vorgemahlenes - ganz im Gegensatz zu zB Pfeffer.
Warum brauchst Du eigentlich eine Mühle für Salz - ich habe
zwar auch einen Salzstreuer mit Mahlwerk daheim, finde das
aber eher unnötig, da frischgemahlenes Salz ja nicht anders
schmeckt als vorgemahlenes - ganz im Gegensatz zu zB Pfeffer.
das stimmt natürlich. Die Salzmühle mahlt das Salz aber feiner als es aus dem Streuer kommt. Mein (wohlgemerkt subjektives) Empfinden ist, dass das Salz sich mit der Mühle besser verteilen lässt. Außerdem sieht die Mühle hübsch aus.
Wir haben übrigens Mühlen, die es mal als Set bei Aldi gab. Damit bin ich eigentlich recht zufrieden.
Peugeot ist immer noch absolute Spitze in der Langlebigkeit und Verarbeitung. Daran führt kein Weg vorbei. Spezielle Mahlwerke sind auch für Salz zugelassen und ich hätte daher keine Bedenken, diese auch dafür zu verwenden. Was die Jungs sagen, stimmt, die haben schließlcih einen Ruf zu verlieren. Meine Mutter hat so ein Teil auch mit Salz schon eine kleine Ewigkeit in beinahe professioneller Verwendung und ist damit sehr zufrieden.
Ich setze für Pfeffer eine Mühle mit Peugeot Ganzmetall-Werk ein, und habe Salz in einer Mühle mit WMF-Keramik-Werk. In gleichen Mühlen habe ich auch getrockneten Knoblauch und Chili, weißen Pfeffer, … Dabei fällt mir immer wieder nachteilig auf, dass die Werke in Verbindung mit Feuchtigkeit (Wasserdampf über dem Topf) recht schnell verkleben und dann gar nicht mehr funktionieren. Bei der Demontage sieht man dann, dass die Dinger aus recht viel Kunststoff und wenig Keramik bestehen und wir haben inzwischen zwei Mühlen bei denen dieser Kunststoff zum Problem geworden ist. Ich möchte die Dinger sicher nicht missen, aber so restlos begeistert wie von den Peugeot-Mühlen bin ich hiervon nicht.
Kuriose Geschichte am Rande: Durch das Verkleben werden die benötigten Kräfte zum Drehen immer größer. Bei den Mühlen mit Schraubglas für den Vorrat dreht man dieses dabei immer mehr in das Mahlwerksgehäuse. Inzwischen kann ich meine Knoblauchmühle nur noch nach vollständiger Demontage des Mahlwerkes befüllen. Das Glas bekommt niemand mehr ab. Habe alle Tricks versucht.
Gruß vom Wiz
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Kuriose Geschichte am Rande: Durch das Verkleben werden die
benötigten Kräfte zum Drehen immer größer. Bei den Mühlen mit
Schraubglas für den Vorrat dreht man dieses dabei immer mehr
in das Mahlwerksgehäuse. Inzwischen kann ich meine
Knoblauchmühle nur noch nach vollständiger Demontage des
Mahlwerkes befüllen. Das Glas bekommt niemand mehr ab. Habe
alle Tricks versucht.
Hi,
DAS Problem kenne ich auch, ich habe es aber bisher immer auf ein Verkleben des Gewindes durch eindringenden Schmutz (da ist recht viel Abstand) zurückgeführt.