mir wurde vor gut einer Woche ebenfalls mitgeteilt, dass ich das „Pfeifferische Drüsenfieber“ habe.
Ich hatte seit geraumer Zeit stark vergrößerte Lymphknoten. Allerdings nur auf der rechten Seite.
Dann war ich beim Arzt und dieser schickte mich zum HNO. Dann wurde ein Abstrich in meinem Rachen gemacht auf Bakterien, Vieren und Pilze.
Allerdings alle Untersuchungen waren negativ.
Dann hiess es, es käme von den Mandeln.
Ebenfalls Fehlanzeige.
Daraufhin habe ich meinen Arzt fast tagtäglich konfrontiert und dann wurd schließlich eine spezielle Untersuchung auf Lymphnoten gemacht (HIv und dergleichen)…alles was die Lymphkonten betrifft.
Dabei kam raus, dass ich den Eppstein-Barr-Virus in mir habe.
Fieber an sich habe ich nicht. Oft Abgeschlagenheitsgefühl (ähnlich einer Grippe= Gliederschmerzen). Dazu abends vor allem Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen. Diese sollen nach Meinung eines Chirurgen auch davon kommen. Kann seit ein paar Tagen kaum mit meinem linken Beim laufen. Laufen schon, aber ich merkte einfach, dass da was im linken Knie nicht stimmt.
Bei der Röntgenaufnahme war nichts zu finden. Dann hatte ich ihm das mit dem Eppstein-Barr erzählt. Da sagte er, dass es daher sei.
Naja…wie lange hält das denn noch an?
Mein Hausarzt meinte, dass es 2-4 Wochen dauern würde.
Aber meines Wissens nach, habe ich z.B. diesen geschwollenen Lymphknoten schon viel länger. Der aber mittlerweile nur noch selten zum Vorschein kommt (lediglich beim rauchen leicht).
Darf ich überhaupt rauchen???
Oder meint man nur die aktive Kubationszeit, d.h. die Zeit wo es einem wirklich schlecht geht??
mir wurde vor gut einer Woche ebenfalls mitgeteilt, dass ich
das „Pfeifferische Drüsenfieber“ habe.
Ist bei mir zwar schon „ein paar Tage her“, dass ich das Pfeifer’sche Drüsenfieber (Infektiöse Mononukleose) hatte… nämlich im Alter von 18.
Mein damaliger Hausarzt, seines Zeichens Internist, stellte aufgrund der massiv erhöhten Leberwerte zunächst die Diagnose „Gelbsucht (ohne Anzeichen einer entspr. Hautverfärbung)“ und wies mich ins Krankenhaus ein.
So ganz toll fand ich es nicht, da ich 5-6 Wochen vor meiner Lehrlingsprüfung stand. Andererseits…
mir schmeckte mit einem Mal das Bier nicht mehr
ich mied es, feste Nahrung zu mir zu nehmen wegen massiver Schluckbeschwerden durch die geschwollen Lymphknoten
(Ja! Lacht nur! )
allgemeine Schlappheit und Müdigkeit usw. usf.
Die Folge war, dass ich dann etwa 14 Tage im Krankenhaus verbrachte. Dort habe ich mich dann gut erholt.
Allerdings verblieb noch für einige Zeit ein zumindest gewisser Ekel vor fetten Speisen und solchem, bis dass sich die Leber wieder erholt hatte.
Jedenfalls war es für mich besser so, denn dieses Drüsenfieber ist höchst ansteckend (daher schon stationärer Krankenhausaufenthalt), und das Virus kann sich außerdem auf Muskeln „aufsetzen“ und schädigen. Beim Herzmuskel bspw. ist das wirklich nicht mehr leicht zu nehmen! (Mein Zimmernachbar mit derselben Diagnose hatte Probleme damit.)
Deswegen: Slow move! Kuriere Dich aus, auch wenn Du jetzt noch Bammel hast…
Ich kann Dir jedenfalls sagen: Meine Lehrlingsprüfung habe ich weitere 3 Wochen später gut bestanden.
Ich hatte es auch - mit 15. Ich hatte höllische Halsschmerzen, fühlte mich ziemlich schlapp und vertrug nichts Fettes. Das schlimmste war, dass unser Hausarzt meiner Mutter freitags etwas von Leukämie-Verdacht erzählte und mich für Montag zur Uni-Klinik schickte. Sie ist vor Sorge fast gestorben - hat es mir aber erst viel später erzählt. Zum Glück hat die Uni schnell herausgefunden, was los war und mich nach Hause geschickt.
Das größte Problem war für mich die Ernährung. Fette Lebensmittel verursachten Erbrechen, harte Halsschmerzen. Meine Mutter hat mich mit sebstgemachtem Bananenmichshake versorgt. Den mochte ich immer schon gern und den vertrug ich gut. Vermutlich hat sie Magermilch verwendet.
Aber ein Klassenkamerad, der auch betroffen war, ist so stark abgemagert, dass sie ihn beinahe per Tropf ernährt hätten.
Stelle Dich darauf ein, dass das ein paar Wochen dauert. Überfordere Dich nicht, kuriere die Sache gut aus. Rechne damit, dass Du Dich nach der akuten Phase noch eine ganze Weile lang schlapp fühlst und Du dann fast keine Kondition hast. Überfordere Dich in dieser Zeit nicht. Wenn Du das nicht beachtest, kannst Du langfristige Probleme bekommen. Es gab schon Leistungssportler, die länger als ein halbes Jahr damit „Spaß“ hatten.
Das Rauchen lass mal lieber sein - es ist eine gute Gelegenheit, sich das abzugewöhnen! Dein Körper hat jetzt genug zu tun und muss nicht auch noch mit zusätzlichen Giften belastet werden!
danke erst einmal, dass ich so schnell Infos bekommen habe.
Eins würde mich dann dennoch noch mal interessieren…
Wieso müssen manche Leute ins KH deswegen…mir wurd nichts dergleichen gesagt…ich bin trotzdem weiterhin zu hause…
hatte auch bei der Blutabanahme erhhöhte Leberwerte.
Trotzdem sagte mir mein Arzt nicht, dass ich in KH müsse…
deswegen…wenn es doch so hocgradig ansteckend sein sollte.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ins KH muß man wegen eines Pfeiffer’schen Drüsenfiebers nur, wenn der Hals derartige Beschwerden macht, daß Schlucken unmöglich ist oder irgendwelche internistischen Probleme durch die Beteiligung innerer Organe bestehen.
In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich heutzutage auch, einen Ultraschall des Bauches durchzuführen, um die Größe von Leber und Milz zu ermitteln.
Die hohe Ansteckungsrate ist völlig unerheblich, da kein Mensch sagen kann, wie, wann und wie lange man überhaupt ansteckend ist. Sehr wahrscheinlich ist es ohnehin so, daß man sein Umfeld bis zum Ausbruch der Erkrankung infiziert hat.
Auch das ist kein Problem, da der Großteil der Erwachsenen bereits schon einen Kontakt mit der Erkrankung durchgemacht hat und die Erkrankung sowieso nicht immer symptomatisch ist. Dies ist insbesondere der Fall bei Kindern, bei denen die Infektion stumm oder aber wie ein normaler grippaler Infekt verlaufen kann.
Wilde Knutschereien sind natürlich derzeit trotzdem nicht empfehlenswert.
Hallo, alles in allem scheint dir das ganze einen ganz schönen Schreck eingejagt zu haben, oder?
Die beiden die hier im Thread in Kh mussten mussten dies, weil zunächst eine andere Verdachstdiagnose bestand (Leukämie bzw. Gelbfieber, beides Krankheiten die Lebensbedrohlich sein können). Das Ebstein-Barr-Virus/Pfeifferdrüsenfieber macht einen zwar ganz schön krank, aber wenn man ansonsten mit einem gesunden Immunsystem gesegnet ist, kann man das auch zu Hause besiegen.
Also, ich kann dich beruhigen, das geht vorüber und du scheinst auch einen fähigen Hausarzt zu haben, denn er hat gleich das richtige vermutet, die ganzen Untersuchungen beim Orthopäden und der Drüsencheck waren völlig unnutz, ausser um dich zu beruhigen. Vielleicht hat edein Doc aber ein Problem mit der Aufklärung, denn er hätte dir sagen müssen, dass Knochenschmerzen dazugehören. (Bei mir wars übrigens überall da wo ich jemals in meinem Leben mal schwerere Prellungen hatte: Knie, ein Schienbein, die Stirn, das Kinn, Knöchel etc.)
Also Gute Besserung Susanne