Der alte Isländer-Opa (33) meiner Freundin verliert seit dem Frühjahr immer wieder großflächig Haare, zum Teil handtellergroße Flächen, die Haut ist wund, nach 2-3 Tagen ist die Haut wieder abgeheilt, die Haare wachsen nach, und nach 2 Wochen ist nix mehr zu sehen, dafür geht es an anderen Stellen los. Die Stellen sind z.B: an der Schulter, neben den Hüftbeinhöckern, an den Backen, unter dem Schopf bei den Ohren, sogar zwischen den Nüstern.
Er ist zwar Ekzemer, aber es sind nicht die typischen Ekzemstellen, z.T. kommt er auch gar nicht zum Schubbern ran (z.B. die Höhlungen über den Augen), also denke ich, daß es etwas anderes ist. Aber was?
Der TA hat natürlich wieder mal nichts gefunden, keine Milben, keine Haarlinge, aber der hat ja auch die Zahnhaken nicht gesehen, an denen der Zahnarzt eine halbe Stunde lang rumgeschliffen hat…
Momentan benutzen wir Zinksalbe gegen die offenen Wunden und Aegidienberger Lotion, prophylaktisch gegen sein Sommerekzem.
Hallo Regina,
bei Pferden ist der erste Gedanke möglicherweise handelt sich um eine Pilzerkrankung.Es sei denn der Tierarzt hat das schon ausgeschlossen. Schopf, Augen, Hals, Brust, hinter und zwischen den Vorderbeinen, wo der Gurt liegt, sind so die typischen Stellen. Wobei ich denke altersbedingt wird Isi-Opa wohl nicht mehr geritten.
Imaverol Lösung ausprobieren, Zinksalbe ist gut oder Tonerdehaltige Pasten, die Arnika enthalten. Arnika ist zwar nicht antimykotisch aber heilt die Wunde sehr gut ab und ist adstringierend.
Das waren 30Jahre lang meiner Pferdezuchtzeit, die Mittel der Wahl. Funktionierte fast immer.
Viel Erfolg
kajaxyz
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laß den TA mal auf Cushing-Syndrom testen. Normalerweise bekommen Pferde dadurch eher ein langes verfilztes lockiges Fall, aber auch Haarausfall ist möglich, wenn auch selten.
Wenn es Cushing ist, wird der TA das Pferd medikamentös einstellen. Leider ist das nicht immer optimal hinzubekommen. Einigen geht es damit dann wieder gut, anderen nicht.
Eine Alternative wäre es mit klassischer Homöopathie zu versuchen. Auch das hat keinen garantierten Erfolg, aber ich kenne Pferde, denen es dadurch besser geht.