ich würde gerne aus purer neugierde mal wissen was es eigentlich kostet wenn man sich ein pferd hält. also, futter, unterbringung, schmied usw. mit was muss man da so ca. im monat rechnen wenn es nicht auf einem reiterhof stehen würde?
Also wenn es nicht auf einem Reiterhof steht, solltest du ein zweites Pferd
dazunehmen, Pferde sind Gruppentiere und vereinsamen schnell. Die Kosten:
Futter:
ca 80 Euro für Kraftfutter
ca 60 Euro für Heu/ Stroh
ca 100 Euro für Einstreu
Schmied alle 6-8 Wochen:
ohne Eisen, nur ausschneide mit Aufhalter: ca 50 Euro
Mit Eisen mit Aufhalter : 80 euro
ohe Aufhalter um ca 10 Euro weniger.
Tierarzt :
Impfen alle paar Monate/ Entwurmen:
ca 100 Euro
grössere Krankheiten:
Horror !!!
Unterbringung Bauernhof:
ca 100 Euro, dann aber meistens mit Futter dabei.
Dann solltest du noch so sachen wie Sattel, Trense, Halfter Putzzeug und so
weiter bedenken, das Variiert sehr je nach Qualität, kostet aber auch Imens viel
Geld.
Das soll dich jetzt nicht abschrecken, ich habs immer irgendwie zahlen können,
hatte das Pferd aber im Reitstall, wo dann Futterkosten, Eistreukosten wegfallen.
Wiehernde Grüsse
Julia
ich würde gerne aus purer neugierde mal wissen was es
eigentlich kostet wenn man sich ein pferd hält. also, futter,
unterbringung, schmied usw. mit was muss man da so ca. im
monat rechnen wenn es nicht auf einem reiterhof stehen würde?
hi ,
mich kostet z.B. das Unterstellen meiner kleinen auf einem „bauernhof“ der Pensionspferdebetreuung hat :
Monatlich 230 Euro
zusätzlich Späne ca. 16 Euro
zusätzlich Mineralfutter ca. 10 Euro
zusätzlich Koppel 15 Euro
zusätzlich Hufschmied alle 6 Wochen 100 Euro
zusätzlich Reitunterricht ca. 50 - 100 Euro je nachdem wie oft
zusätzlich Tierarzt zur Zeit im schnitt um die 50 - 100 Euro (monatlich …kann aber auch mal deutlich mehr sein )
dann Impfungen Halbjährlich 50 - 100 Euro
dann Wurmkuren Vierteljährlich 20 - 30 Euro
ausmisten lassen würde zusätzlich 35 Euro /mtl. kosten
ich komme aus dem Einzugsgebiet Stuttgart… München ist noch deutlich teurer … Hinterpfuiteufel dementsrepchend deutlich billiger …
Gruß Hexerl
P.:S meine grosse steht als Rekonvalezent auf einer Gnadenbrotkoppel in einer günstigen Gegend, da bezahle ich 130 Euro mtl. zzgl. Tierarzt, Wurmkuren , Hufschmied …
Also meiner steht in einem Privatpferdestall (kein Schulbetrieb) und das kostet in der Grundausstattung 260,-EUR. Da ist drin:
Futter (Hafer + Rübenschnitzel), Heu, Stroh, Koppel, Halle und „Full Service“ - d.h. ausmisten, füttern, im Sommer morgens auf die Koppel stellen und abends wieder reinholen. Im Winter kostet ein Paddock 25,-Eur extra - muß man aber nicht, Matschkoppel für alle ist vorhanden, da kostet allerdings der Rausstellservice dann 16,–Eur im Monat - oder man macht es selbst, wenn man Zeit hat.
In Sachen Schmied und Tierarzt kommt es ungefähr aufs Selbe raus, wie bei den anderen beiden.
Bzgl. „WIE“:Ich sollte noch erwähnen, daß der Stall nur ca. 10km von der Stadtgrenze Frankfurt/Main entfernt ist. Der Betrieb ist ziemlich optimiert - wird von nur 2,5 Leuten bewirtschaftet. Es stehen 30 Pferde dort. Außerdem betreibt der Besitzer nebenbei noch Landwirtschaft und ist mit den Futtermitteln recht autonom. Daher ist es möglicherweise im Vergleich mit dem vorher beschriebenen Stall in Stuttgart (oder Nähe) relativ günstig - was da alles noch als Extra draufkommt (Koppel etc.) ist bei uns schon im Grundpreis enthalten - nur im Winter kommen Extrakosten hinzu, die man aber vermeiden kann, wenn man mit anderen Pferdebesitzern kooperiert.
Das Allerteuerste ist und bleibt einfach der Tierarzt, wenn unvorhergesehene Krankheiten auftreten. Damit muß man immer rechnen, kann man aber nicht wirklich, weil man die Kosten vorher in keiner Weise absehen kann. Wer sich nicht auch von heute auf morgen mal eben schnell 1000-2000 Eur für eine OP aus dem Kreuz leiern kann - die aus etlichen verschiedenen Gründen plötzlich und unerwartet fällig werden kann (z.B. Kolik, Griffelbeinbruch etc.)könnte in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Aber auch ohne OP, bei einer länger anhaltenden, schwer zu klärenden Lahmheit z.B. leppern sich über die Wochen für Ultraschall, Anästhesie-Diagnose, Röntgen, Medikamente, Verbandsmaterial und Anfahrtskosten des Tierarztes auch ruck-zuck über 1000 Eur zusammen. Wenn man schon krummliegen muß, nur um die Stallmiete zu bezahlen - und niemanden im Hintergrund hat, der einen im Notfall unterstützt - dann sollte man sich eigentlich kein Pferd kaufen…
Tania
P.S. - Das man ein krankes Pferd -schon aus moralischen Gründen- nicht abgibt versteht sich wohl von selbst. Außerdem wird es auch keiner haben wollen. Und der Tierarzt wird (und darf meines Wissens) auch nicht einschläfern, solange die Chance auf Heilung noch gut ist. Nur so - falls irgendwer denkt, daß wäre dann der letzte Ausweg…
Moin Natascha,
da ich nicht weiß, wie alt Du bist, und welchen Überblick Du so hast, weiß ich nicht, ob Dir diese Kurzformel wirklich was nützt:
Ein Pferd kostet ungefähr so viel wie ein Auto.
Und zwar mit den gleichen Maßstäben: von ganz billig und viel selber machen, wenig Leistung, wenig Image usw. bis zum Superexemplar mit optimalem Service und Pflege für Faule und / oder Reiche.
Der Phantasie ist in beiden Richtungen keine Grenze gesetzt.
Gruß,
Kristian
Ein Pferd kostet ungefähr so viel wie ein Auto.
Und zwar mit den gleichen Maßstäben: von ganz billig und viel
selber machen, wenig Leistung, wenig Image usw. bis zum
Superexemplar mit optimalem Service und Pflege für Faule und /
oder Reiche.
Der Phantasie ist in beiden Richtungen keine Grenze gesetzt.
Hi Kristian,
hier in der Münchner Gegend ist mein Auto (werkstattgepflegt!) deutlich günstiger…
Viele Grüße,
Michaela, den Pleitegeier abwehrend *ggg*
Moin Michaela,
hier in der Münchner Gegend ist mein Auto (werkstattgepflegt!)
deutlich günstiger…
Ei da laß halt dein Pferd auch in der Werkstatt pflegen …
)
Gruß,
Kristian
… ja … wenn man vorher ein grosses hatte …
oder auch
Hast du keine Sorgen und zuviel Geld - kauf dir ein Pferd
und an den Sprüchen ist etwas wahres dran … *leiderleider*
Gruß Hexerl
Mit dem Tierarzt da hast du soooo recht. Da kann man ganz lang nix haben, und
plötzlich lahmt das Pferd und der Tierarzt findet nix, das kann kosten.
Ich hatte bei meiner Stute mal einen Kreuzverschlag, das hat micih mit allem drum
und dran 1500 € gekostet, normalerweise mehr, aber der Tierarzt ist ein Freund
und hat ein paar Sachen nicht verrechnet, ausserdem kann ich selber spritzen, da
muss der Tierarzt dann nicht jeden TAg kommen.
Früher in meinem Reitstall, der eigentlich ein kleiner privater Zuchtbetrieb ist,
hab ich 200 € im Monat gezahlt, da war dann alles drin, also Koppel und Futter
und Boxenmisten ectr. War aber wie gesagt ein kleiner Stall in der bayerischen
Pampa , das kostet normal mehr.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Also 40 km auserhalb von München finde ich die Pferdehaltung recht günstig, kommt
aber eh immer auf den Stall drauf an:wink:)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]