Hallo zusammen,
ich hoffe, hier richtig zu sein. Ansonsten bitte in das richtige Brett verschieben.
In meinem klitzekleinen Garten wachsen nun seit 18 Jahren Pfingstrosen.
In den letzten Jahren musste ich erleben, dass sie leider immer weniger Blüten hatten.
Dieses Jahr sind es stolze 3 ;-(
Ist das normal, dass die irgendwann keine Kraft mehr haben?
Oder was kann ich tun, um wieder viele tolle Blüten zu haben?
Besten Dank
Manuela
Hallo Manuela,
wirklich helfen kann ich dir nicht. Als wir unser Haus vor 12 Jahren gekauft haben, gab’s auch drei Pfingstrosen. Eine habe ich irgendwann geteilt und die Hälfte meiner Freundin gegeben, zusammen mit einer „ganzen“, so dass ich seitdem noch zwei habe: eine weiß-rosafarbene und eine rote. Ich weiß nicht, wie lange sie vorher schon standen, aber in den 12 Jahren habe ich nicht gemerkt, dass sie (deutlich) weniger geblüht hätten.
Schneidest du sie irgendwann auch zurück, oder wachsen sie einfach vor sich hin? Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass sie eigentlich im Herbst zurückgeschnitten werden müssten. Ich bin da ziemlich nachlässig und schneide sie erst irgendwann nach dem Winter zurück, aber bisher, toi-toi-toi, sind sie sehr pflegeleicht.
Viele Grüße
Christa
Hi!
Pfingstrosen sind eigentlich sehr langlebige Stauden, die gern einen ungestörten Platz im Garten möchten.
Umpflanzen, teilen, da schmollen sie meist erstmal ein paar Jahre.
Hast Du häufiger Substrat aufgefüllt im Staudenbeet? Bzw. stehen die Pfingstrosen im Bett? Was wächst in direkter Umgebung? Vielleicht klaut eine hungrige und durstige Pflanze (meist ein Gehölz) Nährstoffe oder Feuchtigkeit? Hat sich sonst was am Standort verändert (Licht und Schatten etwa)?
Falls Du das Gefühl hast, die Pfingstrose könnte von Dir im Lauf der Jahre „tiefergelegt“ worden sein, dann würde ich sie mal rausnehmen und wieder etwas höher setzen. Aber dann mit Blütetotalausfall rechnen im nächsten und übernächsten Jahr…
Außerdem würde ich sie düngen, entweder exakt nach Plan und Anweisung (z.B: hier), wahrscheinlich aber nicht mineralisch, sondern organisch, einfach weil ich keine zig Spezial- und Extradünger hier rumstehen habe.
Grüße
kernig
Moin,
wahrscheinlich aber nicht mineralisch,
sondern organisch,
weißt Du zufälligerweise, ob die Kaffeetrester vertragen?
Der fällt momentan bei uns in nennenswerter Menge an und die säureliebenden Pflanzen haben mittlerweile gut davon abgekriegt.
Gandalf
keine Ahnung
Hi!
Ich würde den mit unter den Kompost mischen…
Oder zu Briketts pressen und im Winter verheizen 
Zuviel Kaffee ist eh gar nicht gesund.
Grüße
kernig
Hallo,
Hallo Manuela,
Schneidest du sie irgendwann auch zurück, oder wachsen sie
einfach vor sich hin? Ich bin mir nicht sicher, aber ich
glaube, dass sie eigentlich im Herbst zurückgeschnitten werden
müssten. Ich bin da ziemlich nachlässig und schneide sie erst
irgendwann nach dem Winter zurück, aber bisher, toi-toi-toi,
sind sie sehr pflegeleicht.
Naja, wenn sie verblüht sind, lasse ich das Grün noch etwas stehen, schneide dann aber, ich glaube so im August, die Blätter weg.
Kann natürlich sein, dass das zu früh ist.
Hab da echt keine Ahnung.
Viele Grüße
Christa
LG Manuela
Hi,
Hi!
Pfingstrosen sind eigentlich sehr langlebige Stauden, die gern
einen ungestörten Platz im Garten möchten.
Den haben sie eigentlich, dachte ich jedenfalls.
Umpflanzen, teilen, da schmollen sie meist erstmal ein paar
Jahre.
Hab ich beides nicht gemacht
Hast Du häufiger Substrat aufgefüllt im Staudenbeet? Bzw.
stehen die Pfingstrosen im Bett? Was wächst in direkter
Umgebung?
naja, von Anfang an wächst dort eine Clematis, in der Nähe eine Rose und im Moment viel Vergiss mein nicht.
Vielleicht klaut eine hungrige und durstige Pflanze
(meist ein Gehölz) Nährstoffe oder Feuchtigkeit? Hat sich
sonst was am Standort verändert (Licht und Schatten etwa)?
Nein hat sich nichts verändert.
Falls Du das Gefühl hast, die Pfingstrose könnte von Dir im
Lauf der Jahre „tiefergelegt“ worden sein, dann würde ich sie
mal rausnehmen und wieder etwas höher setzen. Aber dann mit
Blütetotalausfall rechnen im nächsten und übernächsten Jahr…
Auf die Idee wär ich gar nicht gekommen, danke
Grüße
kernig
Grüße
Manuela
In meinem klitzekleinen Garten wachsen nun seit 18 Jahren
fingstrosen.
In den letzten Jahren musste ich erleben, dass sie leider :immer weniger Blüten hatten.
Dieses Jahr sind es stolze 3 ;-(
Ist das normal, dass die irgendwann keine Kraft mehr haben?
Oder was kann ich tun, um wieder viele tolle Blüten zu haben?
Guten Tag Manuela,
Deine Frage zu Pfingstrosen kommt mir sehr gelegen.
Ich hatte am 19.09.2012 hier im Forum unter dem Stichwort „Nochmals: Pfingstrosen“ ausführlich erläutert, was ich gemacht hatte mit einer Staude, die noch nie blühte, seit wir vor über 40 Jahren hier eingezogen sind.
Ich war stolz, dass sie nach dem Bearbeiten und Aufteilen in zwei Bereiche (zumindest teilweise) blühten.
Aber dieses Jahr kommt es einer kleinen Katastrophe gleich: aus zwei „Horsten“ kommt nur eine einzige Blüte!!
Ich hatte mich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und erfahren, dass die Wurzeln nicht so tief sitzen dürfen.
Angeblich ist es wichtig, die alten Triebe erst im zeitigen Frühjahr zu schneiden, nicht aber im Herbst.
Ansonsten garnicht viel daran machen, kaum düngen - sie werden angeblich etwa 100 Jahre alt!
Neu ist mir (Hinweis von „Kernig“ auf Kreative Ideen für Haus, Garten und Wohnen), dass man beim Bearbeiten die Wurzeln nicht wieder an dieselbe Stelle setzen darf.
Ich hatte, wie oben erwähnt, die alte Pflanze in zwei Horste aufgeteilt, einen wieder an dieselbe Stelle gesetzt und den andern daneben.
Der Horst an der alten Stelle hat tatsächlich immer noch nicht geblüht, die Blüten kamen nur an der „neuen“ Stelle.
Hat die fehlende Blütenpracht vielleicht etwas mit dem milden Winter zu tun - aber anderswo blühen sie ja auch!.
Vielleicht gibt es ja hier im Forum einen Pfingstrosen-Fachmann, der uns beiden dazu etwas sagen kann
Gruß
Walter VB
Hi!
Auch Gartenarbeit darf gern logischen Gesetzmäßigkeiten folgen. 
Naja, wenn sie verblüht sind, lasse ich das Grün noch etwas
stehen, schneide dann aber, ich glaube so im August, die
Blätter weg.
Die logische Frage lautet: Warum das denn? Warum hat eine Pflanze Blätter? Weil sie sie braucht, um Photosynthese zu betreiben… Nimmt man ihr die Blätter, nimmt man ihr Vitalität.
Ich stoße immer wieder auf solche merkwürdigen "Pflege"maßnahmen und stelle immer die selbe Frage: Warum sollte man einer Pflanze lebendige Pflanzenteile abschneiden?
Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, wenn altes Laub z.B. besonders krankheitsanfällig ist, was bei Pfingstrosen ja nicht der Fall ist.
Ich schneide alle meine Stauden erst im Frühjahr. Die Pflanzen dürfen im Herbst gern ihre benötigten Stoffe aus dem Laub in die unterirdischen Pflanzenteile verlagern, das dürre Grün dient im Winter als Frostschutz, als Unterschlupf für manches Krabbeltier und bleibt teilweise einfach dann ganz liegen als Mulch und vergeht.
Grüße
kernig
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Hallo,
danke für die Tipps.
Naja, warum schneide ich sie ab??
Ich glaube eher, weil mein Mann es schöner findet, wenn nicht alles grün „blüht“.
Er will immer was buntes um die Terrasse haben.
Aber jetzt werde ich sie stehen lassen und schauen, ob es hilft.
LG Manuela