Hallo,
Ja, das ist der Fall. Es ist eigentlich kein Ast, sondern ein
ganzer Zweig, von dem man sprechen kann.
Terminologie: Das ganze Teil, das vom Stamm abzweigt ist der AST
das kleinere Teil, das von diesem Ast abzweigt, ist der ZWEIG
… nur, damit wir vom gleichen reden.
Vor einigen Jahren
mussten wir ganze Aeste und Zeige vom Baum entfernen, wenn man
ueberhaupt noch sagen konnte, dass sie am Baum sich befanden,
da ein gewaltiger Sturm den Pfirsischbaum beinahe zum
Verhaengnis geworden ist. Nach dem ‚Abschneiden‘ hatte sich
noch einiger Zeit - sicherlich einige Jahre - wieder neue
Aeste, Zweige etc. ergeben.
dann kennst Du den Vorgang doch bereits.
Warum ein Zweig oder Ast stirbt, ist für das Ergebnis erst einmal gleichgültig.
Nun, aus mir unerkaerlich Gruenden, ist ein Teil davon nicht
mehr mit Blaetter versehen, wobei dies letztes Jahr noch
zunehmend der Fall gewesen ist, auch eben mir Fruechten…
sagte ich bereits, dass man ohne Foto vom Schaden nichts Endgültiges zur Ursache sagen kann?
Du meinst mit dem Kleinholzen hoffentlich nur den entsprechend
Ast/Zweig, oder? Soll der Ast in einer bestimmtem Art und
Weise abgeschnitten werden? Der ganze Ast oder nur ein Teil
etc.?
Du gehst immer vom kleinen Teil zum großen über.
Nimm eine kräftige Schere, kappe einen Zweig am betroffenen Ast dort, wo er aus dem Ast entspringt. Mach einen möglichst glatten Schnitt direkt an seinem Ursprung. Dreh den abgeschnittenen Zweig um, betrachte die Schnittfläche.
Zeigt sich dort zwischen äußerer brauner Rinde und hellem Holz ein zarter grüner Ring heißt das, dass der Ast bis dorthin am Leben ist.
Das heißt weiter: Bitte abwarten!!!
Ist im Zweig alles braun = tot.
In diesem Fall schneidest Du am Ast weiter und zwar auf identische Weise.
Sollte! der betroffene Bereich gestorben sein, weil sich der Pfirsich zum Beispiel Monilia gefangen hat (bitte gib diesen Begriff bei Tante Google ein) MUSS der Gärtner die befallenen Bereich sehr großzügig und tapfer ausschneiden bzw. sägen. Sonst verbreitet sich der Pilz im Baum weiter.
Ja, schon, aber warum gerade dieser Ast?
Frag den Wind, frag den Vogel, der darauf saß, frag den Käfer, der daran fraß. Warum kriegst Du einen Schnupfen und Deine Frau nicht?
Manchmal kann man nur sagen: Es ist halt so!
Eigentlich an der
geschueztesten Stelle, die bei uns im Garten vorzufinden ist.
nuuun ja! Dazu müsste man vor Ort gucken.
Wenn der Baum auf der Südseite Eures Hauses steht, braucht es nur kalte Fallwinde von einem Berg hinter dem Haus. Siehst Du nicht, spürst Du nicht - Du bist zu der Tageszeit garantiert noch oder schon wieder warm im Bett.
Dachte, man koennte anhand bestimmter Kriterien von ausser her
gesehen, feststellen, wie es dazu gekommen ist bzw.
sicherstellen, dass der (im Moment) tote Ast auch tatsaechlich
nicht doch noch ausbluet…
Kriterien ja - wenn der Fachmann sie mit eigenen Augen anschaut.
Ansonsten: Es gibt zwar bockige Kinder, aber in einem Baum keinen bockigen Ast, der Dich ärgern will und erst mal nicht austreibt. Bäume besitzen eine gute Steuerung über Botenstoffe, aber keine boshafte Intelligenz.
Was verstehst Du genau unter Beiwuchs nun?
google bitte den Begriff „Baumscheibe“
Es gibt verschiedene Ansätze: Obstbaumschule 1 sagt, dass unter jedem Obstbaum ein Kreis von beinahe Kronenumfang ordentlich gehackt und unkrautfrei gehalten werden muss
Obstbaumschule 2 lehnt das ab, schlägt zwar hacken vor, aber danach eine Mulchdecke z.B. aus getrocknetem Rasenschnitt
was ich meinte, wenn der Baum kränkelt, hilft eine Humusgabe
Danach würde ich Beiwuchs ersts einmal zulassen
Auf einer Streuobstwiese grast auch keiner aus.
Optisch hübscher ist natürlich bewusster Beiwuchs: Phacelia, Kapuzinerkresse etc.
wirklich Duenger notwendig und vorteilhaft - hilft das)!
Glaubensfrage!
Geh mal im Frühling in Südtirol am Rand einer Apfelplantage entlang.
Dort mischt sich Rindermistgeruch mit Apfelduft.
Man kann also dieses Jahr bereits feststellen, wie viele neue,
junge Aeste naechstes Jahr zum Vorschein kommen?
Du siehst im Herbst nach dem Blattfall an jedem Zweig dicke Knospen und schlanke Knospen.
Die Dicken entfalten sich im Frühling zu Blüten, aus ihnen können im Sommer Pfirsiche wachsen.
Die „Dünnen“ machen neue Zweige.
Man kann übrigens auch an diesen Knospen feststellen, ob ein Zweig oder Ast tot ist. Tote Knospen lassen sich abpulen und sie sind bröselig schwarz. Lebende sind immer glänzend, leicht klebrig und wenn man sie durchschneidet, sieht man winzig aufgerollt Blättchen oder Blüten. Außerdem schmecken sie gut. Man kann Obstbaumknospen essen.
viele Grüße
Geli