Pfirsischbaum

Guten Morgen,

ich habe folgende Frage/folgendes Problem mit der Hoffnung, dass mir hier jemand weiterhelfen kann und moechte:

Seit diesem Jahr kann ich an unserem Pfirsischbaum feststellen, dass ein ganzer Ast keine Blaetter mehr bekommt. Wenn man diesen nun vollkommen abschneiden wuerde, waere von dem schoenen Pfirsischbaum fast nichts mehr ubebrig - waere wie ein Kahlschlag im Wald. Wie oder woran kann man feststellen, wie es dazu gekommen ist? Das Jahr zuvor hatte er noch reichlich Blaetter als auch Fruechte. Kann es der Fall sein, dass, wenn man nichts unternimmt, dass er naechstes Jahr wieder zu bluehen beginnt? Oder gibt es andere Ratschlaege und Tipps?!

Fuer hilfreiche Antworten bin ich dankbar und wuensche einen schoenen Tag!

Viele Gruesse
Michael

Nachtrag bzgl. www allgemein Re: Pfirsischbaum
Guten Morgen noch einmal!

Weiss eigentlich jemand, warum es seit geraumer Zeit nicht mehr moeglich ist, direkt von der Startseite von www aus die Foren etc. zu besuchen? Jedes Mal wird angezeigt, das Wartungsarbeiten durchgefuehrt werden…

Vielen Dank noch einmal!

Guten Morgen,

ich habe folgende Frage/folgendes Problem mit der Hoffnung,
dass mir hier jemand weiterhelfen kann und moechte:

Seit diesem Jahr kann ich an unserem Pfirsischbaum
feststellen, dass ein ganzer Ast keine Blaetter mehr bekommt.

wenn der Rest jetzt grün ist, dann ist der angesprochene Ast tot

Wenn man diesen nun vollkommen abschneiden wuerde, waere von
dem schoenen Pfirsischbaum fast nichts mehr ubebrig - waere
wie ein Kahlschlag im Wald.

in freier Natur entfernt niemand tote Äste.
Der Baum wird sie mit der Zeit (Stürme) von selbst verlieren und die Lücke auch durch Nachwachsen wieder schließen. Selbst ein vom Blitz längsthalbierter Baum hat diese Fähigkeit

Im Garten freilich und bei der doch begrenzten Zeitspanne eines Menschen- und Obstbaumlebens (Pfirsiche sind empfindliche Gewächse) tust Du dem Baum etwas gutes, wenn Du ihn kleinholzt. Wirkt in den Folgejahren harmonischer - hilft bei der Ernte.

Wie oder woran kann man
feststellen, wie es dazu gekommen ist?

oh, wenn ich unseren Garten ansehe und die Rosen, die dort bis zum Erdboden tot sind - bei uns war es die Trockenphase im März. Den klirrkalten Winter davor haben die Pflanzen besser ertragen
… davon abgesehen könnte ich es im Fall des Pfirsichbaums nur sagen, wenn ich ihn selbst sehe und anfasse

Das Jahr zuvor hatte er
noch reichlich Blaetter als auch Fruechte. Kann es der Fall
sein, dass, wenn man nichts unternimmt, dass er naechstes Jahr
wieder zu bluehen beginnt?

kein Jahr ist gleich, kein Baum ist gleich und kein Baumstandort.
Üblicherweise nimmt der Gärtner die Schere oder Säge und entfernt, was ihm nicht passt und der Baum versucht mit den Folgen zurecht zu kommen = er wächst. Wenn es nicht der Mensch ist, verbeißt den Baum Wild, es fegt ihn Sturm, der Frost beißt ihn oder die Sonne dörrt ihn.

btw können die Eisheiligen die Blüten totfrieren, es kann derart in die Blüte hineinregnen, dass keine Biene fliegt…
Es ist auch mit den üblichen Pflegemaßnahmen, schneiden, düngen, wässern unmöglich vorhersagbar, was 2013 im Sommer am Baum hängt.

Ich würde mal sagen, Du machst jetzt eine optische Pflege, auch wenn es erst einmal schmerzt. Dann sorgst Du für eine Schubkarre gute Erde, die Du rund um den Baum verteilst, nachdem Du vorher allen Beiwuchs entfernt hattest. Wenn es mal regnet, kannst Du Dünger ausbringen. Von Wässerungsaktionen rate ich ab - es ist wirtschaftlicher und gesünder für den Pfirsich, der Baum bohrt seine Wurzeln tief in die Erde und sucht sich Feuchtigkeit selbst.

Und dann wartest Du. Der Sommertrieb kommt Juni/Juli. Dann siehst Du schon, auf wieviele junge Äste Du 2013 hoffen darfst.

viele grüße
Geli

Hallo,

vielen Dank erst mal fuer deine Ratschlaege. J

wenn der Rest jetzt grün ist, dann ist der angesprochene Ast
tot

Ja, das ist der Fall. Es ist eigentlich kein Ast, sondern ein ganzer Zweig, von dem man sprechen kann. Vor einigen Jahren mussten wir ganze Aeste und Zeige vom Baum entfernen, wenn man ueberhaupt noch sagen konnte, dass sie am Baum sich befanden, da ein gewaltiger Sturm den Pfirsischbaum beinahe zum Verhaengnis geworden ist. Nach dem ‚Abschneiden‘ hatte sich noch einiger Zeit - sicherlich einige Jahre - wieder neue Aeste, Zweige etc. ergeben.
Nun, aus mir unerkaerlich Gruenden, ist ein Teil davon nicht mehr mit Blaetter versehen, wobei dies letztes Jahr noch zunehmend der Fall gewesen ist, auch eben mir Fruechten…

in freier Natur entfernt niemand tote Äste.
Der Baum wird sie mit der Zeit (Stürme) von selbst verlieren
und die Lücke auch durch Nachwachsen wieder schließen. Selbst
ein vom Blitz längsthalbierter Baum hat diese Fähigkeit

Im Garten freilich und bei der doch begrenzten Zeitspanne
eines Menschen- und Obstbaumlebens (Pfirsiche sind
empfindliche Gewächse) tust Du dem Baum etwas gutes, wenn Du
ihn kleinholzt. Wirkt in den Folgejahren harmonischer - hilft
bei der Ernte.

Du meinst mit dem Kleinholzen hoffentlich nur den entsprechend Ast/Zweig, oder? Soll der Ast in einer bestimmtem Art und Weise abgeschnitten werden? Der ganze Ast oder nur ein Teil etc.?

oh, wenn ich unseren Garten ansehe und die Rosen, die dort bis
zum Erdboden tot sind - bei uns war es die Trockenphase im
März. Den klirrkalten Winter davor haben die Pflanzen besser
ertragen
… davon abgesehen könnte ich es im Fall des Pfirsichbaums
nur sagen, wenn ich ihn selbst sehe und anfasse

Klar, das ist verstaendlich.

kein Jahr ist gleich, kein Baum ist gleich und kein
Baumstandort.

Ja, schon, aber warum gerade dieser Ast? Eigentlich an der geschueztesten Stelle, die bei uns im Garten vorzufinden ist. Dachte, man koennte anhand bestimmter Kriterien von ausser her gesehen, feststellen, wie es dazu gekommen ist bzw. sicherstellen, dass der (im Moment) tote Ast auch tatsaechlich nicht doch noch ausbluet…

Üblicherweise nimmt der Gärtner die Schere oder Säge und
entfernt, was ihm nicht passt und der Baum versucht mit den
Folgen zurecht zu kommen = er wächst. Wenn es nicht der Mensch
ist, verbeißt den Baum Wild, es fegt ihn Sturm, der Frost
beißt ihn oder die Sonne dörrt ihn.

Ja, die Menschen und die Natur! Der Baum soll auf jeden Fall nicht vollkommen Verkuemmern. Wenn es sein muss, wird der entsprechend grosse tote Bereich fachmaennisch abgesaegt, auch wenn es optisch
gesehen nicht so toll ist…

btw können die Eisheiligen die Blüten totfrieren, es kann
derart in die Blüte hineinregnen, dass keine Biene fliegt…
Es ist auch mit den üblichen Pflegemaßnahmen, schneiden,
düngen, wässern unmöglich vorhersagbar, was 2013 im Sommer am
Baum hängt.

Ja, das kann man natuerlich nur sehr schwer einplannen…

Ich würde mal sagen, Du machst jetzt eine optische Pflege,
auch wenn es erst einmal schmerzt. Dann sorgst Du für eine
Schubkarre gute Erde, die Du rund um den Baum verteilst,
nachdem Du vorher allen Beiwuchs entfernt hattest. Wenn es mal
regnet, kannst Du Dünger ausbringen. Von Wässerungsaktionen
rate ich ab - es ist wirtschaftlicher und gesünder für den
Pfirsich, der Baum bohrt seine Wurzeln tief in die Erde und
sucht sich Feuchtigkeit selbst.

Was verstehst Du genau unter Beiwuchs nun? Nur jenes, was sich auf der Erde (am Boden) befindet? Ist bei einem Pfrisisch, baum wirklich Duenger notwendig und vorteilhaft - hilft das)!

Und dann wartest Du. Der Sommertrieb kommt Juni/Juli. Dann
siehst Du schon, auf wieviele junge Äste Du 2013 hoffen
darfst.

Man kann also dieses Jahr bereits feststellen, wie viele neue, junge Aeste naechstes Jahr zum Vorschein kommen?

Noch einmal vielen Dank & viele Gruesse

Michael

Guten Tag Michael,

schau doch mal hier unter derselben Rubrik nach der Frage und den Antworten „Wird sich mein Zierahorn murasaki Kiyo… erholen“ vom 6.5.2012 /20,17.
Dort stehen einige Stellungnahmen (auch von mir).

Gruß
Walter VB

Hallo,

vielen dank fuer den Hinweis - schaue ich mir entsprechend einmal an.

Viele Gruesse & alles Gute

Hallo,

Ja, das ist der Fall. Es ist eigentlich kein Ast, sondern ein
ganzer Zweig, von dem man sprechen kann.

Terminologie: Das ganze Teil, das vom Stamm abzweigt ist der AST
das kleinere Teil, das von diesem Ast abzweigt, ist der ZWEIG
… nur, damit wir vom gleichen reden.

Vor einigen Jahren
mussten wir ganze Aeste und Zeige vom Baum entfernen, wenn man
ueberhaupt noch sagen konnte, dass sie am Baum sich befanden,
da ein gewaltiger Sturm den Pfirsischbaum beinahe zum
Verhaengnis geworden ist. Nach dem ‚Abschneiden‘ hatte sich
noch einiger Zeit - sicherlich einige Jahre - wieder neue
Aeste, Zweige etc. ergeben.

dann kennst Du den Vorgang doch bereits.
Warum ein Zweig oder Ast stirbt, ist für das Ergebnis erst einmal gleichgültig.

Nun, aus mir unerkaerlich Gruenden, ist ein Teil davon nicht
mehr mit Blaetter versehen, wobei dies letztes Jahr noch
zunehmend der Fall gewesen ist, auch eben mir Fruechten…

sagte ich bereits, dass man ohne Foto vom Schaden nichts Endgültiges zur Ursache sagen kann?

Du meinst mit dem Kleinholzen hoffentlich nur den entsprechend
Ast/Zweig, oder? Soll der Ast in einer bestimmtem Art und
Weise abgeschnitten werden? Der ganze Ast oder nur ein Teil
etc.?

Du gehst immer vom kleinen Teil zum großen über.
Nimm eine kräftige Schere, kappe einen Zweig am betroffenen Ast dort, wo er aus dem Ast entspringt. Mach einen möglichst glatten Schnitt direkt an seinem Ursprung. Dreh den abgeschnittenen Zweig um, betrachte die Schnittfläche.
Zeigt sich dort zwischen äußerer brauner Rinde und hellem Holz ein zarter grüner Ring heißt das, dass der Ast bis dorthin am Leben ist.
Das heißt weiter: Bitte abwarten!!!
Ist im Zweig alles braun = tot.

In diesem Fall schneidest Du am Ast weiter und zwar auf identische Weise.
Sollte! der betroffene Bereich gestorben sein, weil sich der Pfirsich zum Beispiel Monilia gefangen hat (bitte gib diesen Begriff bei Tante Google ein) MUSS der Gärtner die befallenen Bereich sehr großzügig und tapfer ausschneiden bzw. sägen. Sonst verbreitet sich der Pilz im Baum weiter.

Ja, schon, aber warum gerade dieser Ast?

Frag den Wind, frag den Vogel, der darauf saß, frag den Käfer, der daran fraß. Warum kriegst Du einen Schnupfen und Deine Frau nicht?
Manchmal kann man nur sagen: Es ist halt so!

Eigentlich an der
geschueztesten Stelle, die bei uns im Garten vorzufinden ist.

nuuun ja! Dazu müsste man vor Ort gucken.
Wenn der Baum auf der Südseite Eures Hauses steht, braucht es nur kalte Fallwinde von einem Berg hinter dem Haus. Siehst Du nicht, spürst Du nicht - Du bist zu der Tageszeit garantiert noch oder schon wieder warm im Bett.

Dachte, man koennte anhand bestimmter Kriterien von ausser her
gesehen, feststellen, wie es dazu gekommen ist bzw.
sicherstellen, dass der (im Moment) tote Ast auch tatsaechlich
nicht doch noch ausbluet…

Kriterien ja - wenn der Fachmann sie mit eigenen Augen anschaut.
Ansonsten: Es gibt zwar bockige Kinder, aber in einem Baum keinen bockigen Ast, der Dich ärgern will und erst mal nicht austreibt. Bäume besitzen eine gute Steuerung über Botenstoffe, aber keine boshafte Intelligenz.

Was verstehst Du genau unter Beiwuchs nun?

google bitte den Begriff „Baumscheibe“
Es gibt verschiedene Ansätze: Obstbaumschule 1 sagt, dass unter jedem Obstbaum ein Kreis von beinahe Kronenumfang ordentlich gehackt und unkrautfrei gehalten werden muss

Obstbaumschule 2 lehnt das ab, schlägt zwar hacken vor, aber danach eine Mulchdecke z.B. aus getrocknetem Rasenschnitt

was ich meinte, wenn der Baum kränkelt, hilft eine Humusgabe
Danach würde ich Beiwuchs ersts einmal zulassen
Auf einer Streuobstwiese grast auch keiner aus.
Optisch hübscher ist natürlich bewusster Beiwuchs: Phacelia, Kapuzinerkresse etc.

wirklich Duenger notwendig und vorteilhaft - hilft das)!

Glaubensfrage!
Geh mal im Frühling in Südtirol am Rand einer Apfelplantage entlang.
Dort mischt sich Rindermistgeruch mit Apfelduft.

Man kann also dieses Jahr bereits feststellen, wie viele neue,
junge Aeste naechstes Jahr zum Vorschein kommen?

Du siehst im Herbst nach dem Blattfall an jedem Zweig dicke Knospen und schlanke Knospen.
Die Dicken entfalten sich im Frühling zu Blüten, aus ihnen können im Sommer Pfirsiche wachsen.
Die „Dünnen“ machen neue Zweige.

Man kann übrigens auch an diesen Knospen feststellen, ob ein Zweig oder Ast tot ist. Tote Knospen lassen sich abpulen und sie sind bröselig schwarz. Lebende sind immer glänzend, leicht klebrig und wenn man sie durchschneidet, sieht man winzig aufgerollt Blättchen oder Blüten. Außerdem schmecken sie gut. Man kann Obstbaumknospen essen.

viele Grüße
Geli

Hallo Michael.

In den Postings der Vorgänger wird so viel, über alles mögliche geschrieben, jedoch über die Ursache warum der Ast trocken wurde nicht.

Viele Jahre hatte ich in Ungarn, plantagen von Pfirsich und Aprikosenbäume. Dort ist mir Anfangs das gleiche passiert mit den abgestorbenen Ästen, die Blätter rollen sich ein und fallen ab. Das ist eine Pilzkrankheit, Du musst mehrmals im Jahr spritzen. Wenn dagegen nichts unternommen wird, geht in ein paar Jahren der Baum ein.

Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber dort wo der Wein wächst könnte die Möglichkeit bestehen, dass Do dort die richtigen Spritzmittel erhälst.

Gruß

Vil

Hallo Vil,

vielen Dank fuer Deine Antwort, die mir noch einmal das Bewusstsein geweckt hat.
Und durchaus wohne ich in einer Weinregion. Mal schauen, wie es nach den bisher beschriebenen Ratschlaege und Tipps am Wochenende aussieht, wenn ich die ‚toten Aeste‘ abschneiden werde…

Viele Gruesse
Michael

PS: den anderen Post habe ich ja noch zu beantworten.

Hallo Geli,

vielen Dank fuer deine Hilfe.

Terminologie: Das ganze Teil, das vom Stamm abzweigt ist der AST das kleinere Teil, das von diesem Ast abzweigt, ist der ZWEIG … nur, damit wir vom gleichen reden.

Ja, klar, aber irgendwie ist dies in Anbetracht des kleinen Pfirsischbaums schon ein sehr grosser Ast, wobei dies auch hier eher weniger relevant ist.

Vor ca. 15 Jahren sind so gut wie alle Aeste abgebrochen/abgeknickt, die mein Vater damals abgeschnitten hat. Aber nicht aus dem abgechnittenen Bereich sind neue Aeste herausgekommen, sondern eben aus ganz anderen Stellen. In diesem Kontext: Wie soll man den abschneiden? Gerade, schief, was ist dabei am Besten?
Der Pfirsischbaum hat sich nach dem Sturm total anders entwickelt. An den abgesaegten Enden des Astes hat sich kein einziger neuer Ast entwickelt…

Du gehst immer vom kleinen Teil zum großen über. Nimm eine kräftige Schere, kappe einen Zweig am betroffenen Ast dort, wo er aus dem Ast entspringt.

Ich glaube, dass nicht nur die Zweige sondenr auch der Ast bis zu einer bestimmten Stelle tod ist…

Mach einen möglichst glatten Schnitt direkt an seinem Ursprung. Dreh den abgeschnittenen Zweig um, betrachte die Schnittfläche. Zeigt sich dort zwischen äußerer brauner Rinde und hellem Holz ein zarter grüner Ring heißt das, dass der Ast bis dorthin am Leben ist.

Das heißt weiter: Bitte abwarten!!!
Ist im Zweig alles braun = tot.

Ok.

Sonst verbreitet sich der Pilz im Baum weiter.

Kann man diesen Pilz anhand gewisser auesserlicher Eigenschaften erkennen?

Du siehst im Herbst nach dem Blattfall an jedem Zweig dicke Knospen und schlanke Knospen. Die Dicken entfalten sich im Frühling zu Blüten, aus ihnen
können im Sommer Pfirsiche wachsen. Die „Dünnen“ machen neue Zweige.

Und wie sieht man, wann und ob ein neuer Ast naechstes Jahr zum Vorschein kommt? Wie gesagt, es sind wahrscheinlich nicht einfach gerade einmal ein paar kleine Zweige, die abzuschneiden sind…Von ein auf das andere Jahr ist der ganze Ast anscheinend ‚tot‘. Keine Blaetter mehr, keine Fruechte etc.

Man kann übrigens auch an diesen Knospen feststellen, ob ein Zweig oder Ast tot ist. Tote Knospen lassen sich abpulen und sie sind bröselig schwarz. Lebende sind immer glänzend, leicht klebrig und wenn man sie durchschneidet, sieht man winzig aufgerollt Blättchen oder Blüten. Außerdem schmecken sie gut.

An diesem besagten Ast bzw. Zweigen gibt es seit diesem Jahr keine Knopsen mehr…

Man kann Obstbaumknospen essen.

Sollte ich auch mal ausproperen? Schmeckt das?!

Viele Gruesse
Michael