Pflanze in vergifteter Blumenerde- was tunß

Meine kleine Datura (Stechapfel, Wildpflanze (?), Samen ursprünglich aus Griechenland) läßt seit gestern die Ohren hängen. Ich habe sie vor einer Weile umgetopft und habe den begründeten Verdacht, daß die Erde vergiftet war. Nun habe ich sie aus der Erde genommen und die Wurzel abgewaschen und richtig - der kräftige Wurzelstock hat keine feinen Wurzelhaare mehr und selbst ein Seitenärmchen sah vergammelt aus.
Ich glaube nicht, daß sie zu feucht gestanden hat (eigentlich waren die Pflanzen in dieser Hinsicht bisher ganz robust) und es waren auch keine Tiere zu sehen.
Sie hatte nur in letzter Zeit den Schock zu verkraften, daß im Sturm ein Balkonstuhl die ganze Pflanze abgebrochen hatte. Aber sie war danach wieder wunderbar getrieben und alles schien gut.

Ich habe die Wurzel nun in sauberes Wasser gestellt, in der Hoffnung, daß eventuelle Giftstoffe wieder hinausdiffundieren. Ist das richtig? Was kann ich sonst noch machen? Soll ich sie mal in Milch stellen?

Es ist meine letzte und ich wäre sehr traurig, wenn sie nicht überleben würde.

Moin!

Ich bin da kein Fachmann bei Vergifteten Pflanzen. Ich würde aber eher sagen, dass sie möglichst bald in gute Erde muss und nicht zu lange ins Wasser. Wurzeln wollen auch Luft holen. Kann mir nicht vorstellen, dass Milch etwas bringt. Vielleicht oberirdisch einen Ableger abtrennen und als Steckling weiterziehen, zur Sicherheit!

Viel Erfolg

Matthias Großmann
www.bluetenblatt.de

Hallo Matthias, hier ich noch mal,

ich hab sie jetzt doch schnell schon eingepflanzt, ganz vorsichtig in brandneue Blumenerde und ganz vorsichtig ein bißchen gegossen. Jemand hat mir noch geraten vielleicht ein kleines Foliendach darüberzubauen, solange sie die Blätter so hängen läßt, das mache ich dann morgen.
Und ich habe herausbekommen, das es wohl eine Datura inoxia ist. Wenn also alles schief geht kann ich mit der Info vielleicht ja wieder an Saatgut kommen.

Nochmal vielen Dank für Deine Hilfe, Almandine