Falls ihr herausfindet, wie man die Biester los wird, ohne den Boden auszutauschen, werden sich viele Leute freuen. Das Kraut ist invasiv und hat hier keine Feinde
Falls ihr herausfindet, wie man die Biester los wird, ohne den
Boden auszutauschen, werden sich viele Leute freuen.
Ich bin diesen und das noch schlimmeren Polygonum Sachalinense so losgeworden: abschneiden, Teichfolie über den Boden breiten, an den Rändern beschweren und immer mal wieder niedertreten, evtl. Schnellkomposter zugeben. Nach zwei-drei Jahren ist Ruhe im Karton.
Man muss aber darauf achten, dass dieses Zeug nicht neben der Folie
hochkommt: Sofort wegstechen!
Gruß!
H.
Ihr braucht mehr Ausdauer als der Knöterich. Immer wieder jäten, hacken, jäten. Immer dann, wenn sich ein grünes Blatt bilden kann, sammelt die Pflanze wieder Kraft und ihr habt (im Wortsinne) Boden verloren). Hm, vielleicht würde es helfen, die Fläche für ein paar Jahre als Gemüsebeet zu benutzen, da hat man die Neuaustriebe regelmäßig im Blick.
Die Sache mit der Folie klappt sicher auch. Aber nur, wenn wie schon erwähnt, der Rand überwacht wird. Sieht halt nicht schön aus.
Herzliches Beileid! Wie die anderen schon sagen, die Fallopia (Reynoutria) japonica bzw. sachalinensis ist ein sehr invasives schwer zu bekämpfendes Gewächs. Ein Beitrag im TV sagte, dass ein Rest von 60 Gramm(!)Wurzel in 2 Meter Tiefe(!) reicht zur Bildung neuer Pflanzen. Nur Ausdauer und genaues Beobachten sowie sofortige Aktionen bei Neuaustrieb geben Chance auf Zurückdrängen im Garten. Ausrottung habe ich nur an einer Stelle gesehen, wo jetzt eim größerer Wohnblock steht; wer weiß allerdings, was mit der Aushuberde an Schaden entstanden sein mag!