Hallo!
So wie ich bereits gelesen habe, handelt es sich hier um Betonpflaster.
Ich würde meinen, „neuer“ Frostschutz aus dem Steinbruch wäre besser als das Resy-Zeugs, aber wenn es einmal drin ist, soll es so bleiben.
Normalerweise verdichtet man zuerst den Untergrund, füllt dann die Tragschicht immer schichtenweise so 10-15 cm dick ein, und verdichtet jede Schicht gründlich mit der Rüttelplatte, bis die „springt“.
Auch ist es manchmal günstig, das Material vor dem Verdichten ganz leicht anzufeuchten, wenn es sehr trocken sein sollte.
Dabei ist anzustreben, dass man die Oberfläche der Tragschicht möglichst genau hinbekommt, um die Splittschicht möglichst gleichmässig dünn zu halten.
Als nächstes kommt dann die dünne Schicht Pflastersplitt (2- 5 mm Körnung) darauf, so dünn wie möglich, anzustreben sind ca. 2 cm Schichtdicke.
Die Steine werden dann darauf verlegt, so dass die etwa 0,5 cm. höher sind, als am Ende gewollt.
Sie werden dicht aneinander verlegt, ohne Spalt.
An den Steinen sind kleine Abstandshalter dran, welche so ca. 1mm Fugenbreite erzeugen.
Wenn alle Steine verlegt sind, kann man schon mal etwas Sand darauffüllen. Der trockene, feine Quarzsand aus dem Baumarkt geht da ganz gut, der rieselt schön in die Fugen.
Als nächstes geht es mit einer Rüttelplatte + Gummimatte untendran nochmal gründlich über die Steine,
um den letzten halben cm. einzurütteln.
Dann ist das befahrbar, man muss blos noch einige Zeit lang immer mal die Fugen mit Sand füllen.
Es sollte möglichst alles mit reichlich Gefälle gepflastert werden, damit das Regenwasser gut ablaufen kann.
Wenn sich irgendwann mal Pfützen bilden, hat man verloren,
dadurch weicht der Untergrund auf, und sie werden immer tiefer.
Ameisen können Betonpflaster und Splitt nichts anhaben. Dazu sind die Spalten zu eng, und der Splitt zu grob.
Das ist ehr ein Problem bei in Sand verlegtem Natursteinpflaster.
Grüße, Steffen!
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