Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Bekannter von mir pflegt eine alte gebrechliche Dame mit 100% Behinderung seit 6 Jahren mehr oder weniger unentgeltlich. Zu Beginn der Tätigkeit wurden ihm von beiden Söhnen großzügige Versprechungen gegeben. Ein schriftlicher Vertrag fand nie statt. Also zog er bei der verwirrten Frau ein und kümmert sich seither den ganzen Tag um sie. Er arbeitet dort 24 Stunden und muss sowohl seinen als auch ihren Lebensunterhalt mit dem monatlichen Pflegegeld bezahlen, dass ihr gehört. Er selbst arbeitet kostenlos und bezieht lediglich den Anteil an Lebensmitteln mit ein, den er für die Frau zubereitet und isst davon mit.
Einmal die Woche schickt er sie in das örtlich gelegene Pflegeheim, um sich wenigstens einen Nachmittag Ruhe zu gönnen.
Beide Söhne wohnen weiter entfern und räumen monatlich das Girokonto (Rente) ihrer verwirrten Mutter. Wir befürchten, dass wenn er aufhören würde sich keiner um sie kümmert.
Des Weiteren haben sie ihn in der Hand, denn er hat selbst keine Mittel mehr zur Verfügung und würde er gehen, wäre er mittellos und die vermeintlichen versprochenen 50 000 Euro würde er auch nie zu Gesicht bekommen.
Lässt sich da eine zufriedenstellende Lösung finden?