Hallo, wenn jemand nach einem Schlaganfall mit Halbseitenlähmung mit Pflegestufe 2 im Heim ist und seit 5 Jahren Therapien bekommen hat, die die neue Heimärztin nicht mehr verordnen will, nutzt ein Kassenwechsel was? Oder man sucht sich eine andere Ärztin als die vom Heim, weil da natürlich am meisten Kosten anfallen, die das Budget belasten. Ein Arzt „von der Straße“ hat vielleicht mehr Spielraum, weil weniger alte Pflegefälle.
Dann muss die Krankenkasse eben den Transport dorthin zahlen, wir haben freie Arztwahl, die Person ist gehbehindert, da Rollstuhl und darf nur in Begleitung unterwegs sein.
Nun soll es auch Kassen geben, die nicht so gnausrig sind, also die AOK ist sicher schlecht, weil da die meisten Alten drin sind. Welche Ersatzkassen wären denn besser?
Gruß von der Miezekatze
Hallo,
das ist wohl weniger ein Problem der Krankenkasse.
Es liegt einzig und allein am Arzt.
Dieser ist verpflichtet medizinisch notwendige Therapien zu Lasten der
Kasse zu verordnen. Die Kasse kann diese Verordnung ggf. vom Medizinischen Dienst „überrprüfen“ lassen, mehr aber auch nicht.
Sicher kann es möglich sein, dass ein Arzt aufgrund der Mitgliedschaft in einer Ersatzkasse etwas „gnädiger“ gestimmt wenn es um Dauerverodnungen geht, weil in der Regel höhere Vergütung als
z.B. bei BKK oder AOK (muss aber nicht immer sein), aber letztendlich
ist der richtige Arzt entscheidend und nicht die Kasse.
Gruß
Czauderna