Folgende Situation:
Ein Ehepaar, beide über 80, beide 100 & schwerbehindert leben noch alleine in einer Mietwohnung. Die Frau ist erhält nur eine sehr geringe Rente. Der Mann hatte vor 2,5 Jahren einen Schlaganfall, ist seitdem linkseitig stark eingeschränkt. Jetzt kommt noch ein Bandscheibenvorfall mit Nervenstörungen dazu, die das ohnehin eingeschränkte Bein betreffen.
Was ist, wenn sich das so verschlechtert, dass er nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung verbleiben könnte, er also in eine Pflegeheim käme und sie, zwar auch nicht mehr die gesündeste, sich weigern würde, mit dorthin zu gehen?
Sie könnte die gemeinsame Wohnung nicht alleine finanzieren und seine Rente würde für die Pflege genommen werden. Könnte man sie zwingen mit ihm in die Einrichtung zu gehen, da sie sich ja nicht selbst finanzieren könnte und Behilfe benötigen würde? Es wäre ja eine Doppelfinanzierung, da auch seine Rente wohl kaum ausreichen würde, das Heim zu finanzieren und bei ihr eben Hilfe zum Lebensunterhalt. Andererseits käme es wiederum günstiger, da ein Platz im Heim definitiv teurer wäre, als das, was zugezahlt würde.