Liebe Expertinnen und Experten,
seit ein paar Monaten ist meine Mutter in einem Pflegeheim, und
irgenwie laeuft das da mit dem Finanziellen nicht so ganz rund.
Mein Vater, Mitte 70, Kaufmann im Ruhestand und noch alle Sinne
beisammen habend, erzaehlte mir, dass fuer diesen Monat die
Pflegekosten doppelt abgebucht wurden (was ca. 3.000 EUR/Monat
ausmacht) und sein Konto jetzt in den Miesen ist. Es tauchen
unerklaerliche Gebuehren auf der Rechnung auf, und die Zahlungen
der Krankenkasse wurden auch nicht beruecksichtigt. Sprich, das
Heim hat zwar den Anteil von der Krankenkasse bereits seit
Wochen auf dem Konto, kassiert aber weiterhin den kompletten
Betrag von meinem Vater, statt den Betrag um den KK-Anteil zu
mindern.
Ich glaub nicht mal, dass die kriminell sind, ich hab eher den
Verdacht, die blicken es auf keinem Auge. Es werden nur immer
Zusicherungen gemacht „Wir schreiben das gut“, „Wir zahlen das
zurueck“, aber nix passiert. Hoffen die, dass sie uns verwirren
oder zermuerben und wir aufhoeren, Forderungen zu stellen? Eher
friert die Hoelle zu.
Ich haette den ganzen Kladderadatsch schon laengst einem Anwalt
uebergeben, aber das will mein Ahnherr nicht.
Den zu Unrecht abgebuchten Betrag kann er sich ja innerhalb von
6 Wochen von der Bank zurueckbuchen lassen. Aber kann man den
Leuten vom Heim irgendwie Dampf unterm Poppes machen, damit sie
auch die Ueberziehungszinsen zahlen? Und dass sie endlich den
Betrag zurueckerstatten, den wir vorgeschossen haben, als die
Krankenkasse noch nicht leistete? Das Geld von der Krankenkasse
haben sie ja nun bekommen. Aber die kassieren weiterhin
froehlich doppelt.Von der KK und von meinem Vater.
Ich krieg noch einen Vogel mit diesem verschnarchten Verein,
aber das Heim ist halt das einzige am Ort, so dass wir auf deren
Hilfe angwiesen sind.
Wie bringen wir als Laien deren Buchhaltung auf Trab? Kann man
die irgendwie in Verzug setzen? Moeglichst so, dass es tierisch
wichtig klingt und die ordentlich Respekt kriegen *ggg*?
Schon jetzt schoenen Dank!
Edith