Huhu Manu
)
hallo heike,
eigentlich haettest du dann nur zwei moeglichkeiten wenn es
zum krieg kommen sollte : entweder du greifst ein ( was
meistens sinnvoll ist um groessere verletzungen der tiger zu
vermeiden) oder aber du laesst den Dingen ihren Lauf.
ein gutes mittel sind auch immer leckerlies, die gemeinsam
eingenommen werden. da koennen sie sich erstmal begucken.
naja und sicher bist du auch gut beraten den „neuen“ dann erstmal
auf dem arm in der wohnung rumzutragen.
PS: Die bettgeschichte wird sich dann schon ergeben. Glaube
nicht, das sich die neue Katze gleich da hinein wagen wird
)
*ggg*, es soll Leute geben, die sind über 18 und glauben immer noch ans Christkindlein
))).
Also, dass sich eine Katze in neuer Umgebung nicht ins Bett wagt, mag zwar auf einige oder sogar auf viele Katzen zutreffen, aber als pauschale Behauptung muss ich dir das widerlegen - anhand von zwei sehr sicheren Beispielen - meinen eigenen „Viechern“
. Sowohl mein inzwischen toter Foxi als auch sein Nachfolger Paulchen war/ist es absolut völlig egal, ob sie in bekannten oder fremden Betten ihre Schmusemonster-Eigenschaften unter Beweis stell(t)en, und ebenso egal, ob es da noch „Platzhirschen“ gibt oder nicht. Kommt eine/r wird der/die verjagt!
)) Verlass dich also mal nicht drauf, dass die Gastkatze dem Bett fernbleibt. Foxi hätte das nicht getan und Paulchen tuts auch nicht (es sei denn er wird halt irgendwo eingesperrt, aber dann schreit er gottserbärmlich und wird unsauber)
Das Verteilen von Leckerlis hilft, wenn überhaupt nur solange sie am Mampfen sind, es kann aber grad so gut passieren, das die Leckerlis umkämpft werden, also der Krieg durch die Leckerlis ausgelöst/verstärkt wird. Und der Rat, die „Neue“ also die Gastkatze zu bevorzugen, in dem sie auf dem Arm herumgetragen wird - der kann imho erst recht zum Krieg führen, weil er die Eifersucht noch mehr schürt.
Gastkatzen aufzunehmen, wenn schon Katzen vorhanden sind und nicht daran gewöhnt sind, dass von Zeit zu Zeit mal „ein Eindringling“ kommt, der/die auch wieder geht, ist immer etwas schwierig. Vor allem, wenn es sich um eine dominante Katze handelt (was mir der Fall zu sein scheint, wenn sie schon als „Teufelchen“ beschrieben wird). Drum sind ja Pflegeplätze für Katzen sooo schwer zu finden.
Die beste Idee wäre meines Erachtens - sofern genügend Platz vorhanden - ein Zimmer für den Pflegling zu reservieren, alles rein zu stellen, was er/sie so braucht (Futter, Klo, Kuscheldecke, Kratzgelegenheit, etc.) und ihn/sie nicht raus- und die Revierkatzen nicht rein zu lassen. Wenn man sich mit dem „Häftling“ ausreichend beschäftigt, ist es zwar für die Gastkatze auch nicht sooo doll, aber machbar und allemal besser als in jeder Katzenpension, wo sie erheblich weniger Platz für sich haben, als ein ganzes Zimmer in einer Wohnung! Eine Eingewöhnugn neuer Katze ist in den meisten Fällen schwierig und mit viel Stress für alle Beteiligten verbunden. Und wie schon gesagt wurde… wenn sie sich so langsam verstehen, geht „die Neue“ wieder - wieder Stress für alle Beteiligten. Am stressfreiesten dürfte es echt sein, sie überhaupt nicht zusammen zu lassen, sondern den Gast in den Raum zu tun, wo sich die Revierkatzen normalerweise eh am wenigsten aufhalten…
Liebe Grüße + streßfreie, friedliche Weihnachten 
Nena