Hallo…
Ich bin 38…mein Mann auch…wir sind beide in zweiter Ehe…meine Kinder leben bei uns…seine kommen alls 3-4 Wochen und in der Ferien zu uns.
Nun folgendes.
Der Vater meines Mannes,in zweiter Ehe verheiratet…1 Tochter,6Jahre alt,starb vor ca. 2 Wochen an Krebs.Seine Frau (37)war trockene Alkoholikerin.Seit dem Tod ihres Mannes trink sie wieder.Nun machen wir uns Gedanken um das Kind, und die Schwester meines Mannes will das Jugendamt einschalten.Wir wollen aber nicht das die Kleine in irgendeine Pflegefamilie oder ins Heim kommt und würde sie gerne bei uns aufnehmen.Nun fragen wir uns natürlich was da alles vom Jugendamt für Auflagen gemacht werden und ob wir die Kleine so einfach bekommen würden.Die Mutter der Kleinen ist sicher nicht damit einverstanden,aber wir wollen Ihr die Chance geben,trocken zu werden(Entzug),damit sie sich nachher wieder um das Kind kümmern kann.
Wie seht Ihr das und wer kann uns Tips zum Thema Jugendamt geben?
L.G.
wendy
Hallo Wendy,
im Jugendamt sitzen keine Drachen, die sich darauf freuen,
ein Kind in eine fremde Umgebung zu bringen.
Außerdem - selbst wenn es Drachen wären - gibt es nicht
genug Pflegefamilien.
Von daher werden die zuständigen Sozialarbeiter sehr froh
sein, wenn ihr nicht nur mit einer Meldung kommt, sondern
gleich eine lebbare Alternative mitbringt, die für das
Kind akzeptabel ist (weil sie euch ja kennt) und die
der Mutter die Chance gibt, sich wieder zu fangen (darauf
zielen Sozialarbeiter nämlich ab). Wann immer möglich,
versuchen SA Kinder in ihrem Umfeld oder einem bekannten
Umfeld zu lassen, bzw. Maßnahmen so einzurichten, dass
Chancen bestehen, dass nach der Krise das Kind wieder zu
den leiblichen Eltern kommen kann.
Von daher sieht es ziemlich gut aus, dass ihr das Kind
zu euch nehmen könnt. Sicher wird das Jugendamt
bei euch vorbeikommen und eure Lebenssituation begutachten
(und das ist ja auch richtig so).
Ich drücke euch allen die Daumen.
Gruß
Elke
Hallo,
schwierige Situation und mein Beileid erst mal.
Warum wollt ihr das Kind da raus holen?
Eure Angst um das Kind ist verständlich aber wiso sofort mit Kanonen auf Spatzen schiesen?
Ist die Situation so ernst oder spielt da noch etwas anderes eine Rolle?
Es ist sehr schwer hier sich in eure Situation welche von Trauer und ANgst zZ beherscht wird hinein zu versetzten.
Schreib doch einfach mal etwas mehr. Alles was dir so einfällt zu der Sache. Auch wenn du meinst du schreibst blödsinn könnte es doch eine hilfe für uns sein hier einen Rat zu geben.
Ich kann hier nichtst zum besten geben bevor ich nicht mehr weiss.
Sorry
mfg
Bert
Hallo Bert,
Danke erstmal zum Beileid.
Die Sache ist so,wie schon in meinem ersten Beitrag erwähnt, hat die Kindsmutter wieder angefangen zu trinken,und das nicht zu knapp.Die Schwester meines Mannes, aus einer anderen Affäre seines Vaters, will zum Jugenamt damit man die Kleine in eine Pflegefamilie steckt.Die Kleine war am Tag der Beerdigung bei ihr,und hat dort erzählt das ihre Mutter schon morgens in die Küche geht und trinkt,und das sie es hasst das ihre Mama immer besoffen ist.Klar,wer mag sowas schon?
Ich muss vielleicht noch erwähnen das mein Schwiegervater immer Zuhause bei der Kleinen war und sie ihn um den kleinen Finger wickeln konnte,demnach auch macht was sie will,die Mutter beruftstätig, also der Vater die eigentliche Bezugsperson für das Kind war.Ich kenne die Kleine nicht so gut,mein Mann und ich sind noch nicht mal ein Jahr verheiratet und wir leben ca.300km entfernt von den anderen.Aber egal mit wem wir aus der Familie reden,alle sagen das gleiche.Die Mutter sei total mit dem Kind überfordert,immer betrunken und das sich alle Sorgen machen,aber keiner,ausser die eine Schwester,die aber nicht die Verantwortung für die Kleine übernehmen will,möchte etwas unternehmen weil sie Angst haben das die Mutter dann ausflippen könnte.Und bevor die Kleine bei fremden Leuten untergebracht wird,möchten wir uns um sie kümmern,damit sie zumindest eine Person hat die sie kennt und liebt(Ihren Bruder).Ausserdem wollen wir die Kleine ja nicht für immer.Es soll einfach eine Chance für Ihre Mutter sein,in der Zeit einen Entzug zu machen, damit sie und die Kleine einen gemeinsamen Neuanfang machen können,bevor es zu spät ist.
Hallo,
schwierig schwierig.
Mein gefühl sagt mir das die Kindsmutter nie einen guten Stand in der Familie hatte. Jetzt ist sie dem Alkohol wieder verfallen und das geht ja jetzt garnicht.
Wie gesagt es scheint mir nur so aber das tut eigentlich nichts zur Sache.
Wie sehen den die Hilfen für die Mutter, welche ja scheinbar total Übervordert ist, aus?
Es sollte, wie auch von euch angedacht, primär versucht werden den beiden zu helfen. Geht denn da wirklich keine andere Lösung als die kleine der Mutter weg zu nehmen?
Ich stell mir die Situation für die kleine und für die Mutter eh sehr schwer vor und dann auch noch streit in der Familie?
Ich glaube nicht das diese Situation ohne Streit ablaufen kann oder wird aber wie schon gesagt mit Kanonen schiesen sollte man erst wenn alle Verhandlungen gescheitert sind.
Jugendamt ist zwar eigentlich, wie unten schon erwähnt, nicht so eine Kanone aber für die Mutter wird es so empfunden werden. Die mUtter und auch das Kind brauchen meiner Meinung nach FREUNDE die sich um die Probleme kümmern. Wenn sie das Gefühl hat bevormundet zu werden wird sie auf stuhr schalten und dann gibts Krieg. Samthandschuhe ist das Stichwort welches mir dazu spontan einfällt.
Könnt ihr nicht zB da mal ne Woche auf Besuch oder in der Nähe sich ein Zimmer suchen?
mfg
Bert
Hallo,
volle Begeisterung dafür, dass sich hier gleich zwei Parteien kümmern wollen, die eine auch klar sagt, dass sie selbst das Kind nicht übernehmen kann und die andere sogar auch diesen Schritt bereit ist zu gehen. Und das Jugendamt hätte sicher auch keine Probleme damit, das Kind in diese Familie zu geben, wenn es denn nötig wäre, das Kind vollkommen von der Mutter zu trennen und nicht die räumliche Distanz dagegen sprechen dürfte.
Die Arbeit der Jugendämter ist immer von Kompromissen und Eskalationslinien gekennzeichnet. D.h. die Interessen des Kindes müssen immer auch im Bezug zur Familie gesehen werden und man kommt daher nicht um Kompromisse umhin. Weiterhin wird man immer versuchen mit möglichst geringen Eingriffen zu starten und beobachten, ob diese zum Erfolg führen, bevor man das nächst schwere Geschützt auffährt. Die vollkommene Wegnahme eines Kindes von der überlebenden Mutter gegen deren erklärten Willen ist ultima ratio und man wird diesen Schritt daher vermutlich nicht sofort gehen wollen. Eher wird man versuchen zunächst auf die Mutter einzuwirken und z.B. durch Nachmittagsbetreuung und zusätzliche Angebote dem Kind die Chance zu geben, sich auch einmal unabhängig von der heimischen Situation zu bewegen. Gleichzeitig wird man es dahingehend unterstützen, Verständnis für die Situation der Mutter einerseits aufzubauen, andererseits ihm aber auch deutlich zu machen, dass es an sich selbst denken muss und hierzu ggf. bestimmte Maßnahmen nötig sind, die auch gegen das Interesse der Mutter passieren. Dieses abgestufte und abwartende Vorgehen ist natürlich insbesondere auch deshalb angezeigt, weil es ja durchaus sein kann, dass die Mutter sich relativ schnell wieder fängt.
Sollte hingegen eine vollständige Herausnahme aus der Familie notwendig werden, wird man vermutlich angesichts des Alters (das Kind müsste gerade in die Schule gekommen sein) dann aber eher auf eine ortsbezogene Unterbringung wert legen, damit das Kind nicht auch noch den Bezug zu Freunden und sonstigen Bezugspersonen vor Ort verliert. Insoweit würde ich nicht davon ausgehen, dass unbedingt eine Unterbringung bei Euch in Frage kommt (anders, wenn z.B. die Mutter angesichts des drohenden Sorgerechtsverlustes eher zustimmt, dass das Kind bei Euch, als anderswo untergebracht wird).
Der Gang zum Jugendamt ist auf jeden Fall richtig und wichtig und man sollte in das entsprechende Gespräch dann eben ergebnisoffen hineingehen und durchaus sein Angebot unterbreiten, aber auch Verständnis dafür haben, wenn ggf. zunächst andere Maßnahmen geplant werden, oder es dann doch zu einer ortsbezogenen Unterbringung kommt.
Gruß vom Wiz
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hi,
ich finde es toll dass ihr das Kind aufnehmen wollt!
Meiner Meinung nach sollen Kinder von Süchtigen aus der Familie genommen werden da sie in ständiger Gefahr sind körperlich und seelisch verletzt zu werden.
Die Gefühle der Mutter sind hier zweitrangig da sie ja in erster Linie mit ihrer Sucht und nicht mit dem Kind beschäftigt ist.
Wenn ihr der sichere Hafen für die Kleine werdet ist das allemal besser als das Leben mit einer Alkoholikerin.
Ich wünsche euch alles Gute !
Sue
Hallo Bert
hm…Mit dem Zimmer nehmen ist so eine Sache…wir wohnen 300km weg und meine Kinder sowie die Kleine sind schulpflichtig…wir haben auch schon daran gedacht die Kleine und ihre Mutter mal ab und an am Wochenende zu uns zu nehmen…uns um sie beide ein bisschen kümmern und ein bisschen die Mutter zu entlasten.
Na sicher ist es mist das das Jugendamt eingeschlatet werden soll…aber das kommt nicht von uns aus…das will die Schwester meines Mannes machen…vielleicht kann man das ja noch abwenden…
Die Familie von meiner Schwiegermutter lebt auch weit weg und somit hat sie auch kaum Kontakt zu ihnen,also fällt das auch weg.
Wie jede Mutter wird auch sie damit nicht einverstanden sein,ich glaub ja noch nicht mal das sie sich eingesteht das sie wieder Alkoholikerin ist,aber welcher Alkoholiker tut das schon??
Naja…nun heisst es erst mal abwarten,die beiden mal zu uns holen…und eventuell mal mit Samthandschuhen die Mutter darauf ansprechen und ihr unsere Hilfe anbieten.
Wie gesagt…wir hoffen alle das es auch ohne Streit und Herzschmerz geht weil die beiden schon genug leiden ohne Vater/Mann…aber im Endeffekt muss man zuerst an das Kind denken und wir wollen ja auch nur helfen.
M.f.G.
Andrea
Moin,
ich kenne ähnliche Situationen. Eine total überforderte Mutter verliert den Halt weil ein geliebter Mensch plötzlich nicht mehr da ist.
Und eure erste Reaktion ist, der Mutter nun auch noch das Kind wegzunehmen? Ganz großes Kino.
Wie gesagt, ich kenne die Situation. Uns als Kindern hätte es weit mehr geholfen, wenn der Mutter eine Möglichkeit aufgezeigt worden wäre, ihre Sucht zu besiegen. Du schreibst selbst, dass in der konkreten Situation die Mutter trocken war … sie hatte die Sucht krankheit also schon einmal im Griff.
Ich kenne die genauen familiären Befindlichkeiten bei euch nicht, bin aber aus dem wenigen was du schreibst zu ähnlichen Vermutungen gekommen wie Bert.
Mein Rat an euch: Kümmert euch, am besten zusammen mit dem Jugendamt, darum, der Mutter auf die Beine zu helfen. Meinen Hinweis auf die trockene Alkoholikerin im Hinterkopf sollte euch zur Einsicht bewegen, daß es tatsächlich Alkis gibt, die ihre Sucht erkennen und etwas dagegen unternehmen - sie brauchen dabei aber Hilfe.
Letztlich ist es an Euch die Zeit zu überbrücken, die die kleine Familie braucht um über den Riesenverlust hinwegzukommen. Alkohol tröstet nun mal nur wenn kein anderer zuhört und hilft.
Euer Bestreben sollte also ganz klar dahin gehen, BEIDEN wieder ein Familienleben zu ermögliche, statt das Kind aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen und der Mutter damit gleich noch einen fiesen Schlag ins Genick zu verpassen.
Aus persönlicher Situation heraus kann ich dir sagen, daß sich gerade mein Magen verkrampft wenn ich lese, was ihr euch bislang so ausgedacht habt. Denkt weniger an Euch und eure Befindlichkeiten. Auch Kinder von Alkis lieben ihre Eltern … bis irgendwer kommt und das bisschen dann auch noch kaputt macht!
Helft!
Hi,
Aus persönlicher Situation heraus kann ich dir sagen, daß sich
gerade mein Magen verkrampft wenn ich lese, was ihr euch
bislang so ausgedacht habt. Denkt weniger an Euch und eure
Befindlichkeiten. Auch Kinder von Alkis lieben ihre Eltern …
bis irgendwer kommt und das bisschen dann auch noch kaputt
macht!
Deinen verkrampften Magen in allen Ehren, aber
ich finde es schon an der Grenze zu unverschämt, was du
der Fragerin hier unterstellst. Sie will helfen und
fragt deshalb um Rat. Da sie 300km weit wohnt, sind
ihr vielleicht die anderen Ideen nicht sofort gekommen.
Außerdem - vielleicht denkt sie auch an gewisse Gefahren,
der ein Kind bei einer momentan nicht-trockenen Alkoholikerin
ausgesetzt ist. Niemand hat davon geredet, der Mutter
das Kind für immer zu entziehen.
Ich glaube nachwievor, dass das Jugendamt eine gute
Anlaufstelle ist. Wie die gefundene Regel im Endeffekt aussieht,
kann hier mit unserem beschränkten Wissen, sowieso niemand
abschätzen.
Gruß
Elke
Nachtrag
Wie ich schon unten schrieb, ist das vorrangige
Ziel mit Sicherheit, dass die Mutter sich fängt,
trocken wird und Mutter und Tochter langfristig
zusammenleben und zusammenbleiben.
ABER: ein Kind kann nicht als Therapiemittel
missbraucht werden.
Gruß
Elke
Moin,
ABER: ein Kind kann nicht als Therapiemittel
missbraucht werden.
Das ist schon richtig, dem Kind seine Mutter zu nehmen kann aber wohl mit Sicherheit nicht helfen. Ich sage es nochmal in aller Deutlichkeit: Es muß BEIDEN geholfen werden. Die Idee, die eh schon angeschlagene Familie auseinander zu reißen, ist weder für die Mutter noch für das Kind eine Lösung über die sich nachzudenken lohnt.
Die Sicht: „böse alkoholabhängige Mutter“ ist dermaßen einseitig, dass es nicht unkommentiert bleiben darf.
Ich glaube kaum dass ich vermessen bin, wenn ich die bislang angedachten und erwähnten „Hilfsangebote“ als unzureichend hinstelle. Da ist keinerlei Unterstellung dabei, sondern eine ernst gemeinte Warnung, nicht Fehler zu machen, die tiefe Spuren in der eh schon sehr angeschlagenen Familie hinterlassen würden. Gerade weil die Helfenden so weit weg wohnen, darf der erste Gedanke doch nicht sein, das Kind wegzuholen.
D.
Hallo Daniel…
Irgendwie fühle ich mich hier wie an den Pranger gestellt…
ich habe lediglich darüber nachgedacht,hilfe zu leisten.Die Schwester meines Mannes redet davon zum Jugendamt zu gehen,da sie die Kleine einen Tag bei sich hatte und diese äusserte das sie doch lieber bei ihrer Schwester leben will,diese es aber ablehnt weil sie noch zu jung ist (21) und diese Schwester daraufhin sagte das sie das Jugendamt informiere damit man die Kleine dort rausholt.Da kam uns halt der Gedanke,bevor das Kind in eine Pflegefamilie gegeben wird die für die Kleine total fremd ist ,was ja auch noch gar nicht feststeht,möchten wir sie zu uns nehmen,damit sie nicht alleine in einer fremden Umgebung ist.Wir wollen doch da nichts kaput machen,im Gegenteil.
Ich kann mich sehr gut in die Lage der Mutter versetzten,auf einmal alleine und ohne jegliche Unterstützung mit Kind/er,ich bin selber geschieden und habe nach 16 Ehejahren alleine mit meinen Kindern da gestanden.Klar…ich habe nicht getrunken…aber mein Ex-mann hat mir damals die Kinder einfach nach einem Wochenende,nicht zurück gebracht…glaub mit…ich weiss was es heisst wenn dein Kind auf einmal einfach nicht mehr da ist…und ich weiss auch was es für die Kinder heisst…deshalb möchte ich Dir nochmal irgendwie versuchen klar zu machen das wir HELFEN und nicht Zerstören oder gar wehtun möchten
M.f.G.
Andrea
Hallo,
in der Ruhe liegt die Kraft. Du wirst hier nicht an den Pranger gestellt. Das geht garnicht denn wir sind hier im Netzt und nicht draussen im echten leben. Da ist nurjeder von uns alleine in seiner vertrauten Umgebung. Nehm ihm nicht die krasse Schreibweise übel. Wenn man versucht zwischen den Zeilen zu lesen bleibt meist ein Stück wahrheit übrig so auch bei ihm.
Mein Gefühl sagt mir das die Schwester mit der Situation auch überfordert ist und nun ihren Fokus auf ihre Schwester und deren Wohlergehen gelegt hat. Dies kann auch eine Art der Trauerbewältigung sein. Hass oder Übereifer sind Teil von Verdrängung.
Wie argumentiert den die Schwester? Emotional, Objektiv, Kompromissbereit? Versucht heraus zu bekommen was wirklich los ist. Habe so das Gefühl das du da etwas Objektiver bist zZ als die nahen (örtlich) Verwanten.
Bring Licht ins dunkel. Brems alles was nach übereilt aussieht. Setzt euch mit den Leuten direkt in Verbindung und bei allen mit Samthandschuhen. Is schwer aber meiner Meinung nach der einziege Weg um das Beste aus der Situation zu machen.
mfg
Bert
Moin,
Irgendwie fühle ich mich hier wie an den Pranger gestellt…
um Gottes willen, das will ich eigentlich auf keinen Fall. Ich reagiere bei dem Thema nur sehr emotional, da ich die Folgen falschen Verhaltens in ähnlicher Situation ganz persönlich zu spüren bekommen habe. Insofern denk dir den ganzen Gefühlsquatsch weg und versuche meinen Rat zu befolgen.
Ich kann mich sehr gut in die Lage der Mutter versetzten,auf
einmal alleine und ohne jegliche Unterstützung mit Kind/er,ich
bin selber geschieden und habe nach 16 Ehejahren alleine mit
meinen Kindern da gestanden.Klar…ich habe nicht
getrunken…aber mein Ex-mann hat mir damals die Kinder einfach
nach einem Wochenende,nicht zurück gebracht…glaub mit…ich
weiss was es heisst wenn dein Kind auf einmal einfach nicht
mehr da ist…und ich weiss auch was es für die Kinder
heisst…deshalb möchte ich Dir nochmal irgendwie versuchen
klar zu machen das wir HELFEN und nicht Zerstören oder gar
wehtun möchten
Danke für die Aufklärung … erinner dich halt einfach an den Schmerz von damals und versuche den beiden so etwas zu ersparen. Ich finde es auf alle Fälle Klasse dass ihr helfen wollt, wollte eben nur vor einem Fehler waren.
Gruß
Daniel