Hallo Anja
Bei mir ist der „worst case“ eingetroffen und ich muss aus
Krankheitsgründen meinen dreibeinigen Hund für 6-8 Wochen
(Zeitpunkt ist noch unbestimmt) in fürsorgliche Pflege
abgeben.
Das tut mir leid für Dich.
In meinem Kaff geht es nicht, denn sie geht nur ohne Leine und
ich denke, dass sie dann „nach Hause“ abhaut.
Das ist aber ein Punkt über den ich nochmals nachdenken würde. Gesetztenfalles Du findest außerhalb Eures „Kaff“ einen Pflegeplatz, könnte dann Dein Dreibein dort gefahrenlos „Oben Ohne“ also ohne Leine springen gelassen werden? Mir wäre das zu riskant. Dann doch lieber „nach Hause“ abhauen, dann weiß man wenigstens wo Sie ist.
Ansonsten muß Sie halt in dieser Zeit die Leine (kann ja auch eine 8m Flexi sein) akzeptieren (lernen).
Hättest Du nicht eine Person Deines Vertrauens die für diese Zeit in Deine Wohnung/Haus zieht, dann könnte der Hund in seiner gewohnten Umgebung bleiben.
Ein Problem ist sicher auch, dass ich nicht „Hotelkosten“
zahlen kann
O.K., aber:
- Zuschuss zum Futter ist selbstverständlich kein Problem.
Wieso Zuschuß? Die Futterkosten solltest Du selbstverständlich voll übernehmen, ist ja schließlich Dein Hund, und kein Auto das man vermietet und einen Spritkostenzuschlag zahlt, damit es nicht 8 Wochen „steht“, oder sehe ich das falsch?
Aber wo suchen? Auf den Internet-Seiten werden immer nur
Pflegestellen für Hunde aus allen möglichen europäischen
Standorten gesucht/angeboten, aber für den „Normalfall“ finde
ich nichts.
In der allergrößten Not, also wenn Du wirklich keine Dir bekannte Person findest, dann frag im Tierheim nach.
Kann mir jemand einen Tipp geben?
Setz Annoncen in die Zeitung, häng Zettel in Hundefutterläden, Tierheimen, Supermärkten aus.
Wie dringend ist es denn?
Sonst frag doch mal Steffen!?! Leider wohnt er ja im Schwarzwald.
Gruß Motorradmieze u. viel Glück bei der Suche