Hallo Ihr!
Ich bin schon so ziemlich mein Leben lang schwer krank. Hab mich irgendwie durchgehangelt, bis am Sozialamt kein Weg mehr vorbei führte.
Nun, nachdem ich schlauer gemacht wurde - sieht es ganz anders aus. Ich habe sehr gekämpft und bekomme inzwischen Opferentschädigung und Kriegsopferausgleichsrente.
Ich war immer sehr auf Hilfe angewiesen - und nun ging es dann gar nicht mehr - und ich bin zu meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten gezogen - eigenen Wohnung oben!
Ernährungstechnisch bin ich vollkommen auf die beiden angewiesen. Einkaufen, Ämter, ich kann erst jetzt hier wieder jeden Tag duschen
halte die Wohnung so weit wie geht sauber -was nicht viel ist, was ich schaffe!
Immer wieder brauche ich die Chaosbeseitigungshilfe meiner Mutter.
Wenn Ämter oder sowas anstehen - dann kann nur sie mich führen - weil ich dann vollkommen im Chaos bin - mich alleien nur verlaufe, Verkehr nicht abschätzen kann etc
Da ist so viel! Oft sind es Kleinigkeiten!
Wir waren jetzt wegen der Kriegsopferfürsorge bei der Solidarischen Hilfe - und mir fiel etwas ein - was ich schon vor einiger Zeit gelesen habe! Nämlich, daß nach dem OEG auch die Mutter z.B. Anspruch auf finanziellen Ausgleich hat - wenn sie für mich sorgt!
Die Frau bei der solidarischen Hilfe sagte „Ja klar, da müssen sie nur die Pflegestufe eins beantragen!“
Mein Mutter fragte, ob ich bei all den Begutachtungen mich dem auch noch aussetzen will. Die Frau von der S.D. sagte "nein, das ist nicht schlimm, da kommt nur ein Arzt ins Haus, guckt sich eben um , stell ein paar Fragen - etc - und dann wäre ich damit durch
Mein Ergotheraput meinte dann - um Gotets Willen - die wollen jede Minute aufgezeigt haben - dazu würde auch gehören, das mir bei der Körperpflege geholfen werden muss - das psychische Erkrankungen, egal wie schwer sie sind - dort nicht angerechnet wird - wie bei so vielmn andern auch. Ist ja kein Arm ab - oder so!
Seine Frau arbeitet in einer Einrichtung für psychisch Erkrankte - und er wollte sie nochmal bitten nachzusehen, ob es da was schriftlich gibt.
Allerdings ist es so, das er meistens ein halbes Jahr braucht, bis er etwas „schnell“ geklärt hat!
Wobei ich schon froh sein kann, ihn zu „haben“
Wißt Ihr da was?
Könnt Ihr mir helfen?
Und gibt es Infomaterial für Lristungen, die es nach dem Kriegsopfergesetz gibt?
Soll viel mehr sein - als sonst so - aber ich finde nichts Schriftliches!
Alles Liebe
Sylvia