Pflegetageversicherung

Hallo, liebe Versicherungsexperten!

Ich möchte mich gegen das finanzielle Risiko bei einem Pflegefall absichern. Ich bin zwar auch Berufstätig, aber es wäre tragbar, wenn mein Gehalt wegfallen würde - nicht aber, wenn dann noch hohe Pflegekosten dazu kommen würden.
Ich habe jetzt ein Angebot der Barmenia und müsste mit 36 Jahren, gesund und weiblich 46 Euro monatlich zahlen für 50 Euro pro Tag bei Pflegestufe 3 (Pflegestufe 1 30 %, Pflegestufe 2 60 % davon).

Ist das ein gutes Angebot oder gäbe es eine bessere Riskikoabsicherung?

Vielen Dank im voraus!

Karin

Hallo Karin,

in diesem Forum werden keine Preise offeriert oder Preise genannt, da die oft irreführend sind (weil Leistungsabhängig) und dieses auch als Werbung angesehen werden könnte. Und Werbungs is hier nich!!!

Als Tip kann ich dir aber folgendes mitteilen:

-Vergleiche auch mal mit anderen Kassen. Ich bin sicher, ohne die genauen Bedingungen bei dir zu kennen, das es auch günstiger geht. Eine Liste von den privaten Anbietern kannst du unter:
http://www.pkv.net/cgi-bin/transform.cgi?Page=k02&ID…
Da sind viele mit dabei, die Zusatzversicherung mit anbieten. Es ist aber kein Tarifvergleich, sondern nur Unternehmenskennzahlen. Weitere Infos auch unter:
http://www.pkv.de/default.asp
Da schaust du unter „Rund um die PKV“ und dann „Was für wen“-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:fflezusatzversicherung

  • Zusätzlich empfehle ich die Berufsunfähigkeitsversicherung mit in deine Planungen mit einzuschließen, da diese auch schon (bei den meisten jedenfalls) ab einem Pflegepunkt.

Bei Fragen einfach melden.

Gruß

Martin

Hallo,
für was willst Du diese Versicherung ???
Wenn es für ein Einzelzimmer im Pflegeheim ist, dann geht
das okay - wenn es aber für die Differenzkosten zwischen dem
Satz der Pflegekasse und den tatsächlichen Kosten ist - lege
dein Geld besser an oder noch besser - verschenke oder vererbe
es rechtzeitig.

Gruss

Günter Czauderna

Hallo,
für was willst Du diese Versicherung ???

… weil ich Angst habe - weil ich sehe, wie meine Mutter mit 60 Jahren (nach 3 Jahren Pflege daheim) ins Heim kam und mein Vater jeden Monat 2000 Euro an das Heim zahlt. Ja, für Sozialhilfe ist er als Arbeiter wohl zu ehrlich und hat zuviel gespart.
… Und weil 3 Onkel/Tanten auch schon Alzheimer haben. Da bin ich vielleicht zu dumm und will vorsorgen, dass mein Mann/Kinder dann nicht zuviel dazu zahlen müssen. Und mit 50 alles zu verschenken, damit evtl. eine Schenkung 10 Jahre später nicht zurück gefordert werden kann/muss??? Das kann es ja auch nicht sein, oder?

Wenn es für ein Einzelzimmer im Pflegeheim ist, dann geht
das okay - wenn es aber für die Differenzkosten zwischen dem
Satz der Pflegekasse und den tatsächlichen Kosten ist - lege
dein Geld besser an oder noch besser - verschenke oder vererbe
es rechtzeitig.

Auch Gruss

Karin

Hallo,

das mit dem Geldanlegen ist grundsätzlich i.O.
Allerdings kann es Dir, wenn du in den „Genuss“ des Arbeitslosengeldes 2 kommst, passieren, dass Du dieses angesparte Kapital aufbrauchen mußt.

Ich denke, in der Versicherung ist es vor dem Zugriff sicherer.

MfG, Björn.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Danke, die Seite ist sehr informativ (owT)
.

Hallo Karin !
Gut, dass du dir konkrete Gedanken hinsichtlich Pflegeversicherung etc. machst. Meist werden Pflege-Tagegeldversicherungen von privaten Krankenversicherern angeboten. Je nach Gesellschaft kann es allerdings sein, dass die Bedingungen, ab wann man lt. Gesellschaft eine gewisse Pflegestufe hat, nicht unbedingt mit den Definitionen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung übereinstimmen.
Die Kosten (Monatsbeitrag) sind auch vom Gesamt-Deckungsumfang abhängig. D.h. wenn du nur eine reine „Katastrophendeckung“ für den Fall der Pflegestufe 3, die fast immer einen teuren Heimaufenthalt notwendig macht, brauchst, ist diese deutlich preiswerter, als wenn Stufe 1 und 2 (für die es ja auch noch Geld aus der gesetzl. PPV gibt, eingeschlossen sind.
P.S.: Je nach persönl. Ausgangssituation sollte u.U. auch an eine Berufsunfähigkeitsversicherung gedacht werden.
Viele Grüße
Uwe