Von Mohammed:
"Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: „Wir sind die Letzten, aber die Ersten am Tage der Auferstehung* nur sie erhielten ihre Bücher vor uns, und dieser ist ihr Tag** gewesen, der ihnen vorgeschrieben wurde, und über den sie uneinig waren. Da gab Allah uns die Rechtleitung, und die Menschen sind unsere Nachgänger: Die Juden morgen und die Christen übermorgen.“
http://www.ahlul-sunnah.de/hadith-überlieferungen/sahîh-al-buhârî/das-freitagsgebet-dschumu-a/
Außerdem soll der Prophet Mohammed in einem Hadith gesagt haben:
„Der beste Tag an dem die Sonne aufgeht, ist der Freitag: Adam wurde an diesem Tag erschaffen, an diesem Tag ging er ins Paradies ein und wieder an einem Freitag wurde er aus diesem hinausgeschickt; auch das Jüngste Gericht wird an diesem Tag anbrechen.“ (Müslim, „Dschuma“, 18).
http://www.igmg.org/nachrichten/artikel/2004/04/05/das-freitagsgebet-ursprung-bedeutung-durchfuehrung.html
Karl Kardinal Lehmann schreibt über die Ursprünge des Freitags als Tag der Versammlung, daß die Juden in Medina am Freitag ihren Markttag hatten und sich das Ende des Marktes vortrefflich für Versammlungen eignete.
http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=233&cHash=a96e89599954601e35201e69179dc932
Die Versammlungen zum Gebet sollen im Hof von Mohammeds Wohnhaus in Medina stattgefunden haben.
Chamenei wird so zitiert, daß solange der Imam Mahdi verborgen sei, das Freitagsgebet keine religiöse Pflicht sei, wohl aber eine alternative Pflicht, also entweder das Mittagsgebet oder das Freitagsgebet. Andere Gelehrte sollen der Ansicht sein, daß in Gegenwart eines gerechten Oberhauptes wie Chamenei die Teilnahme am Freitagsgebet Pflicht sei.
Beste Grüße
Oliver