Hallo
ist es eigentlich gesetzlich geregelt, dass in verdichteten Wohngebieten in zumutbarer Entfernung Einkaufsmöglichkeiten zur Deckung des täglichen Bedarfs vorhanden sein müssen?
In welcher Richtung sucht man da am Besten?
Gruss
Hummel
Hallo
ist es eigentlich gesetzlich geregelt, dass in verdichteten Wohngebieten in zumutbarer Entfernung Einkaufsmöglichkeiten zur Deckung des täglichen Bedarfs vorhanden sein müssen?
In welcher Richtung sucht man da am Besten?
Gruss
Hummel
Hallo
Hallo,
ist es eigentlich gesetzlich geregelt, dass in verdichteten
Wohngebieten in zumutbarer Entfernung Einkaufsmöglichkeiten
zur Deckung des täglichen Bedarfs vorhanden sein müssen?
Nein, wie soll das denn praktisch gehen ?
Die Kommune schaft die planerischen Vorraussetzungen für die Ansiedlung von Handel und Gewerbe. Ob sich dann tatsächlich irgendein Händler ansiedelt, entscheidet dieser allein
In welcher Richtung sucht man da am Besten?
Überhaupt nicht, da vollkommen sinnlos.
Gruss
&Tschüß
Hummel
Wolfgang
Hallo,
ich kenn das so, daß bei Erschliessung + Planungen von Neubaugebieten tatsächlich ein Grundbestand von Versorgung mitgeliefert werden muss - sonst wird solch ein Projekt seitens Raumordnungsplan gar nicht genehmigt.
Aber nun angenommen, solche eine Struktur war vorhanden, der Investor jedoch unternimmt Maßnahmen, diese Struktur gezielt zu „entmieten“, um dann nach Sanierung dort Luxuasläden mit entsprechendem Mietaufkommen einzuholen.
Die direkten Anwohner brauchen Supermarkt, Bäcker, Apotheke - Ziel des Investors ist es jedoch, Bekleidung, Parfümerie- und Hanyläden dort anzusiedeln.
Eine Laufkundschaft wird diese Läden bedienen, aber was machen die Anwohner mit ihrem täglichen Bedarf?
Guss
Hummel
Hallo,
aber was machen
die Anwohner mit ihrem täglichen Bedarf?
Woanders decken? Wegziehen? Fasten?
Was stellst du dir denn vor? Einen Zwang auf Bäcker und Fleischer, dort hinzuziehen?
Ein einklagbares Recht der Anwohner auf bestimmte Läden?
Wie willst du das denn regeln?
Gruß
Jo
Hallo,
mein theoretisch angedachtes Wohngebiet wurde seinerzeit genehmigt, wenn der Investor bezahlbare Gewerbeflächen für einen Supermarkt, kleine Fachgeschäfte, Ärzte und andere Dienstleister des täglichen Bedarfs bietet.
Die Mietverträge waren/sind sehr langfristig und somit billig.
Just zu dem Zeitpunkt wo die ersten Mietverträge gemeinsam auslaufen, könnte es doch sein, dass der Investor den Rest bewusst „entmietet“, um dann nach einer Grunderneuerung diese Gewerberäume zu einem Vielfachen des alten Mietpreises wieder an den Mann zu bringen.
Ein Ein-Mann-Betrieb als Schneider, der Reparaturen ausführt, wird sich dann aber keine 60-100.- pro qm leisten können - eine Pissbude, die einem Handyverträge aufschwatzt, oder eine Spielothek schon…
Gruss
Hummel
Hallo,
schon mal was von der freien Marktwirtschaft gehört ???..
In der Leben wir nämlich…
„Vater Staat“ (hier durch die örtliche Kommunalverwaltung vertreten)
kann zwar in einem Bebauungsplan/Flächennutzungsplan vorschreiben,das bestimmte Flächen NICHT als Wohnraum genützt werden dürfen,sondern nur gewerblich…und über die Straßenrechtliche Seite natürlich auch ein bißchen die Art des Geschäftes.
Ansonsten ist es aber immer die Sache des einzelnen Geschäfts(mannes) ob er dort ein Geschäft eröffnet oder nicht.
Anzumerken wäre noch,das die großen Lebensmitteldiscounter in der Regel nur langfristige Mietverträge für ihre Läden abschließen
(10 oder mehr Jahre),damit sich die Ladeneinrichtung usw. auch
rechnet…
Hallo!
ist es eigentlich gesetzlich geregelt, dass in verdichteten
Wohngebieten in zumutbarer Entfernung Einkaufsmöglichkeiten
zur Deckung des täglichen Bedarfs vorhanden sein müssen?
Deine Frage wurde schon beantwortet. Mich interessiert aber, an was du als „zumutbare Entfernung“ z. B. zum Brötchenholen, zum Zahnarzt oder zur nächsten Bibliothek gedacht hast.
Bin wirklich gespannt. Und dann erzähle ich über die zurückzulegenden Strecken zum Brötchenholen in McPomm wenn man Wildschweine und Waschbären mitrechnet, handelt es sich hier bestimmt um verdichtetes Wohnen.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
wenn ich nach McPomm ziehe, dann weiss ich, dass es da lange Wege gibt.
Wenn ich aber vor dreissig Jahren als jungdynamischer gutverdienender Familienvater mich bewusst in einem Gebiet ansiedelte, weil die Infrastruktur und das Umfeld hervorragend waren, ich nun aber alt, ergraut, fast blind und gehbehindert bin, dann finde ich einen Kilometer schon zu viel.
Wenn ich dann meinen Rollator vollbepackt auch noch bergauf schieben muss, dann sowieso!
Gruss
Hummel
Hallo,
wenn ich nach McPomm ziehe, dann weiss ich, dass es da lange Wege gibt.
Das wissen vielleicht Neugeborene nicht. Und nun?
Wenn ich aber vor dreissig Jahren als jungdynamischer gutverdienender Familienvater mich bewusst in einem Gebiet ansiedelte, weil die Infrastruktur und das Umfeld hervorragend waren, ich nun aber alt, ergraut, fast blind und gehbehindert bin, dann finde ich einen Kilometer schon zu viel.
Wenn ich dann meinen Rollator vollbepackt auch noch bergauf
schieben muss, dann sowieso!
Dann ist es in unserem Land immernoch möglich sich helfen zu alles und/oder umzuziehen.
Der Staat regelt wirklich schon mehr als genug. Ein ganz kleines bißchen Eigeninitiative wird trotzdem noch verlangt. Wohin das führt, wenn der Staat meint auch auf diesem Gebiet regeln zu müssen, konnte man ja auch auf deutschem Boden schon beobachten. Dem alten gehbehinderten und fast blinden Mann würde es auch nichts nutzen, wenn man ihm im 150 m entfernten Laden sagt, dass hier nicht der Laden sei, wo es keine Wurst gibt. Der Laden, wo es keine Wurst gebe, sei gegenüber. Hier ist der Laden, wo es keine Bananen gibt.
Grüße