Lieber Andreas,
das reicht nicht. Der Pflichtteil ist vom vorhandenen Vermögen an die Erben zu zahlen. Wenn Du aber schon soviel gepart hast, nicht willst, dass es jemand erhält, verschenke es doch an irgend eine Organisation oder an Personen, wo Du meinst, sie könnten es verdient haben.
Oder, Du lebst . Beginnst vielleicht in diesem Alter zu leben. Denn nicts kann so tragisch sein, als Geld zu haben, aber nicht sozial sein zu müssen, weil es sowieso niemand gibt, dem man vertrauen, etwas schenken oder mit dem man umgehen will. Ob um Dich herum wikrlich alle nur sind, weil sie auf Dein Geld warten, wirst Du dann erkennen, wenn Du Dir vielleicht eine Weltreise leistet, mehrfach in den Urlaub fährst. Nur, wenn es Deiner Umgebung auch egal ist, dann sorry, daa geht es wohl nicht um Dein Geld.
das Thema „Testament“ ist ja gerade verschärft aktuell. Mit 57
Jahren komm auch ich da kaum noch drum rum. Die Rechtslage ist
folgende:
Ich habe wahnsinnig viel Geld gespart und kenne eigentlich
niemanden, der’s kriegen soll. Ich bin kein sozialer Typ,
deshalb muß ich mich mit den Menschen abfinden, die bereits
heute darauf lauern, demnächst möglichst viel Kohle
abzugreifen.
Dies ist wohl weniger ein tiefgreifendes persönliches Problem statt einer Rechtslage.
Mein Wunsch ist, alles Geld mit ins Grab zu nehmen!
Bitte beahcten, dass mindestens für eine Woche jemand das Grab bewacht und nur Pappiergeld mitnehmen, wobei der Notar Dir wohl auch erklärt hat, dass dies nicht möglich ist, wenn es sogar bekannt ist, wird das Geld aus Deinem Sarg, aus Deinem Grab genommen. Das Geld, das Du gespart hast, gehört zwar Dir, aber die Scheine gehören der Allgemeinheit, man nennt dies Staat.
Mein Notar
meint, das klappt nur, wenn ich die potentiellen Erben
möglichst schlimm beleidige, um auszudrücken, daß ich sie
auf’s Heftigste verachte! Hier mein Vorschlag:
„Der alte Eber ist verstimmt,
weil seine Kinder Ferkel sind!
Nicht nur die Frau, die Sau alleine,
auch die Verwandschaft, alles Schweine!“
Frage:
Reicht das, um der lausigen Verwandschaft juristisch
zweifelsfrei mitzuteilen, daß sie von mir keinen einzigen Cent
zu erwarten haben?
wie dargestellt, reicht nicht.
Gruss Günter