Hallo,
bei einem Audi A4 einer Bekannten wurde Anfang Mai die Hauptuntersuchung durchgeführt.
Drei Wochen nach der Hauptuntersuchung bleibt der Audi mit Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) auf der Autobahn liegen.
Die Hauptuntersuchung erfolgte bei der zuständigen
Vertragswerkstatt (durch TÜV oder so).
Hauptgrund für den Schaden war wahrscheinlich zu geringer Ölstand und ein nicht wahrgenommener Inspektionstermin.
Hätte aber nicht auch im Rahmen der Hauptuntersuchung festgestellt werden müssen, dass das Auto wegen zu geringem Ölstand nicht betriebssicher im Verkehr geführt werden kann?
Drei Wochen nach der Hauptuntersuchung bleibt der Audi mit
Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) auf der Autobahn liegen.
Die Hauptuntersuchung erfolgte bei der zuständigen
Vertragswerkstatt (durch TÜV oder so).
Hauptgrund für den Schaden war wahrscheinlich zu geringer
Ölstand und ein nicht wahrgenommener Inspektionstermin.
Hätte aber nicht auch im Rahmen der Hauptuntersuchung
festgestellt werden müssen, dass das Auto wegen zu geringem
Ölstand nicht betriebssicher im Verkehr geführt werden kann?
Nein.
Sowas macht der Halter. Und wenn der sich das nicht zutraut, dann eben die Werkstatt. Wenn eine Werkstatt ein Auto zur HU bekommt und es nicht für nötig hält, auf mangelhafte Wartung hinzuweisen und mal nach dem Öl zu schauen, dann frage ich mich aber, was das denn für eine Werkstatt ist. Einerseits ist es Service, andererseits vor allem UMSATZ!
Hallo,
ich kenne es eigentlich auch so, dass man vor einer AU (die ja zur HU gehört) mal den Ölstand prüft. Wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass der zu der Zeit auch schon zu gering war, auch wenn das nicht unbedingt sein muss.
Aber eine HU ersetzt nicht die normale Wartung, deswegen hat man hier keine Chance, irgend jemand den Schwarzen Peter zuzuschieben.
Hätte aber nicht auch im Rahmen der Hauptuntersuchung
festgestellt werden müssen, dass das Auto wegen zu geringem
Ölstand nicht betriebssicher im Verkehr geführt werden kann?
Warum, zum Zeitpunkt der Prüfung der lief der Motor doch sicherlich noch vernünftig, oder?
Beste Grüße
Guido
Hallo,
Hätte aber nicht auch im Rahmen der Hauptuntersuchung
festgestellt werden müssen, dass das Auto wegen zu geringem
Ölstand nicht betriebssicher im Verkehr geführt werden kann?
Nein, den TÜV-Prüfer interessiert das nichts, außer bei Diesel-Pkw, da zur AU der Motor hochgedreht wird, kontrollieren die vorher den Ölstand, sonst aber nie.
Ansonsten schließe ich mich X??? Aussage an, daß die Werkstatt doof, ist, hätten noch Umsatz machen können, durch Kontrolle und telefonische Genehmigung einer zusätzlichen Inspektion.
Ansonsten ist die Fahrerin durch Ihre Schlampigkeit, die Ölkontrolle (was wichtiger ist) oder Inspektion nicht gemacht zu haben einfach selbst dran Schuld.
Auch wenn moderne Motoren weniger Öl verbrauchen als früher, ist es kein Freischein dies zu vernachlässigen.
MfG
Hallo,
bei der Pruefung werden die Eigenschaften vom Fahrzeug kontrolliert, die sich auf die Umgebung als Gefaehrdung oder Belaestigung auswirken koennen. Ob das Auto sicher anhalten kann und die Bremslichter gehen, ist sehr wichtig, ob es ueberhaupt faehrt, ist ziemlich egal.
Gruss Helmut
Nachfrage
Hallo,
Ansonsten ist die Fahrerin durch Ihre Schlampigkeit, die
Ölkontrolle (was wichtiger ist) oder Inspektion nicht gemacht
zu haben einfach selbst dran Schuld.
Eigentlich meine Meinung, aber wozu gibt es eigentlich die Warnleuchte, wenn sie wohl erst „zu spät“ reagiert?
Bis letztes Jahr hatte ich noch so einen Ölschlucker und da natürlich öfter als normal nachgesehen. Aber selbst, wenn die Lampe „angeschlagen“ hat, waren immer noch einige 10km drin - also locker bis zur nächsten Tankstelle (wobei ich am Ende immer Öl dabei hatte).
Cu Rene
Hallo,
Eigentlich meine Meinung, aber wozu gibt es eigentlich die
Warnleuchte, wenn sie wohl erst „zu spät“ reagiert?
Hier ist klar zu differenzieren, nach welchem Kriterium die Lampe arbeitet:
Wie bisher klassisch: Öl druck schalter, daß wenn mehr Luftblasen als Öl kommt, die rote Lampe angeht, so war es bisher immer, dann ist es aber oft schon zu spät, dient nur zur Erkennung des totalen Ölversorgungsausfalles.
Wie heute sehr oft bei den Leistungsstarken Diesel und früher schon bei Sportwagen: Die Öl stand kontrollleuchte, die bei einem niedrigen Ölstand Alarm schlägt, aber Konstruktiv aufwändiger ist (Schwimmerarme haben Toyota und unsere Omnibusse, oder thermische Ölstandauswertung wie bei VW)
Bis letztes Jahr hatte ich noch so einen Ölschlucker und da
natürlich öfter als normal nachgesehen. Aber selbst, wenn die
Lampe „angeschlagen“ hat, waren immer noch einige 10km drin -
also locker bis zur nächsten Tankstelle (wobei ich am Ende
immer Öl dabei hatte).
Da wäre zu wissen, nach welchem Prinzip die Warnmeldung arbeitete.
MfG
Hallo,
richtig, die meisten Autos haben nur eine rote Öldruckklampe. Wenn die an geht, würde ich lieber nicht noch 10km fahren, sondern hoffen, dass der Motor nicht schon im Eimer ist.
Bei einer orangen (oder gelben?) Ölstand-Warnleuchte ist das was anderes. Die sollten so früh an gehen, dass ein paar KM nichts schaden. Wenn man auch hohe Drehzahlen lieber bleiben lassen sollte.
Beste Grüße
Guido
Hallo,
Bei einer orangen (oder gelben?) Ölstand-Warnleuchte ist das
was anderes. Die sollten so früh an gehen, dass ein paar KM
nichts schaden. Wenn man auch hohe Drehzahlen lieber bleiben
lassen sollte.
Habe nach einem Ölwechsel das mal ausprobiert an meinem CorollaVerso, es müssen ~1,7l von 5,9l min drin sein, dann geht sie aus. Das ist sozusagen der Mindeststand für Blasenfreien Ölumlauf, bei höhrerer Drehzahl.
MfG
Hallo,
Wie heute sehr oft bei den Leistungsstarken Diesel und früher
schon bei Sportwagen:
Weder Diesel noch Sportwagen, aber „uralt“ - wahrscheinlich war der einfach härter im Nehmen, als diese modernen hochgezüchteten Motoren.
Cu Rene
Ihr solltet nicht den Tüv bzw. die HU mit einem Werkstatttermin verwechseln. Den Prüfer interessiert es natürlich nicht ob du deine Inspektionstermine einhältst oder nicht. Der Prüfer beurteilt den Zustand deines KFZ in genau diesem Moment, alles was davor oder danach passiert ist für ihn unwichtig. Er ist ja kein Servicetechniker und kann ja auch schlecht in deinen Motor reingucken. Es ist nur wichtig das im Moment der Prüfung alle sicherheitsrelevanten Teile vorhanden sind und funktionieren, alles andere ist egal. Wenn du natürlich Ölverlust am Motor hast( Unterseite des KFZ/Hebebühne)stellt dies eine
Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer da. Für die Wartung des KFZ ist aber natürlich der Halter selbst verantwortlich.
Wäre aber mal eine gute Sache, wenn der Prüfer mal Ölstand,Zündkerzen,Brennräume etc. kontrollieren würde:wink:))
Ihr solltet nicht den Tüv bzw. die HU mit einem Werkstatttermin verwechseln. Den Prüfer interessiert es natürlich nicht ob du deine Inspektionstermine einhältst oder nicht. Der Prüfer beurteilt den Zustand deines KFZ in genau diesem Moment, alles was davor oder danach passiert ist für ihn unwichtig. Er ist ja kein Servicetechniker und kann ja auch schlecht in deinen Motor reingucken. Es ist nur wichtig das im Moment der Prüfung alle sicherheitsrelevanten Teile vorhanden sind und funktionieren, alles andere ist egal. Wenn du natürlich Ölverlust am Motor hast( Unterseite des KFZ/Hebebühne)stellt dies eine
Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer da. Für die Wartung des KFZ ist aber natürlich der Halter selbst verantwortlich.
Wäre aber mal eine gute Sache, wenn der Prüfer mal Ölstand,Zündkerzen,Brennräume etc. kontrollieren würde:wink:))