Hi!
Wo kommt eigentlich diese Wort her, „Pfui“?
Fragt sich grad
die
Flaschenpost
Hi!
Wo kommt eigentlich diese Wort her, „Pfui“?
Fragt sich grad
die
Flaschenpost
Des Teufels Vorname.
Pfui Teufel.
Ist doch in aller Munde.
Spaß beiseite: Es könnte sich um die Lautschrift des Geräusches handeln, welches beim Ausspucken entsteht.
Gruß
To.i
Hallo!
Wo kommt eigentlich diese Wort her, „Pfui“?
Das habe ich mich auch schon öfters gefragt. Interessanterweise ist „Pfui“ eines der Lieblingswörter von Nero Wolfe, einer Romanfigur des Amerikaners Rex Stout - und zwar sowohl in der deutschen Übersetzung als auch im englischen Original. Ob das nun eine Besonderheit des gebildeten und polyglotten Wolfe ist oder im Englischen tatsächlich gebräuchlich, konnte ich noch nicht herausfinden.
Gruß,
Max
Hallo,
Wo kommt eigentlich diese Wort her, „Pfui“?
die Etymologie scheint nicht eindeutig geklärt.
Eine belastbare Quelle für eine gemeinsame Wurzel mit ähnlichen Interjektionen in anderen Sprachen (phy, fi, puh) gibt es m. W. nicht.
Im Mittelhochdeutschen Wörterbuch von Benecke/Müller/Zarncke wird ein möglicher Zusammenhang vermutet „mit einem verlornen starken vw. ich pfiuche, … das „stinken“ bedeutet“. http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbu…
Plausibel erscheint die Erklärung, dass es sich um eine lautmalerische Nachahmung des Geräusches handelt, das beim Ausspucken oder beim Ausstoßen von Luft durch die Zähne handelt.
Gruß
Kreszenz
Es könnte sich um die Lautschrift des
Geräusches handeln, welches beim Ausspucken entsteht.
So sieht das auch der „Kluge“, To.i :
„Lautgebärde zum Ausdruck des Abscheus (=Wegblasen von etwas, Ausstoßen des Atems)“ So bezeugt seit dem 12.Jahrhundert.
Gruß, Paulader
Ich vermute auch, daß es eine Lautmalerei des Ausspuckens ist. Es wird ja auch besonders gebraucht, wenn man sich vor etwas ekelt. Oder um kleinen Kindern klarzumachen, daß sie etwas nicht anfassen oder in den Mund nehmen sollen, weil es ekelig oder giftig ist.
Verwandt mit „pfui“ ist auch die Interjektion „pf“. Das wäre dann die Lautmalerei des Wegblasens, wenn man etwas als völlig unbedeutend verwirft, hier also nicht weil man sich vor etwas oder jemandem ekelt, sondern, weil man etwas oder jemanden geringschätzt oder abtut, etwa wie wenn man eine lästige Mücke wegbläst, die einem vor der Nase herumfliegt.
Eine ähnliche Funktion erfüllt auch die Interjektion „pah!“
Gruß, Acrocephalus
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