Guten Abend,
ich habe einen PICAXE Mikrocontroller (08M) über eine Transistorschaltung und ein 8V-DC Netzteil an drei Relais angeschlossen. Die Relais können jetzt einzeln durch den Mikrocontroller angesteuert werden.
Ich sollte jetzt irgendwie drei Ultraschallvernebler mit dem Mikrocontroller koppeln. Die Ultraschallnebler werden allerdings von 24V / 1000mA Wechselspannung-Netzteilen versorgt (Schutzklasse 2).
Da die Relais laut Katalog 230V aushalten, könnte man ja theoretisch die Nebler einfach in Steckdosenleisten stecken und die Zuleitungen über die Relais führen.
Da ich aber kein Elektriker bin, möchte ich das gerne bleiben lassen.
Die zweit schlechteste Idee wäre vielleicht, die Relais hinter die Wechselstromnetzteile der Nebler zu klemmen. Könnte das funktionieren? Ich meine hinsichtlich der Netzteile. Die wären ja ständig an. Könnte das irgendwie zu Problemen führen?
Was ich eigentlich suche, ist eine harmlose Lösung, ohne großartige Bastelei, und vor allem, ohne irgendwelche Gerätekabel zu öffnen, diese Nebler mit Hilfe des Mikrocontrollers aus und ein zu schalten. Also irgendeine Art elektrischer Schalter, den ich mit 12 oder 24 Volt Gleichstrom ansteuern kann.
Ich habe schon an diese Master/Slave Steckdosen gedacht, aber die Schalten meistens erst ab 8 Watt und ich bräuchte noch irgendeinen Verbraucher an dem ich rumbasteln müsste. Ausserdem würde das bei vier Stück auch langsam ins Geld gehen.
Hat jemand eine Idee?
Dankbare Grüße!
Marc
Guten fast schon wieder Morgen, Marc,
ich habe einen PICAXE Mikrocontroller (08M) über eine Transistorschaltung und ein 8V-DC Netzteil an drei Relais (Schaltspannung 230V) angeschlossen. … Die Ultraschallnebler werden allerdings von 24V / 1000mA Wechselspannung-Netzteilen versorgt… Ich wollte jetzt irgendwie drei Ultraschallvernebler mit dem Mikrocontroller koppeln. … könnte man ja theoretisch die Nebler einfach in Steckdosenleisten stecken und die Zuleitungen über die Relais führen.
Da ich aber kein Elektriker bin, möchte ich das gerne bleiben lassen.
Ich bin Elektriker, und ich würde die Mikrokontrollerschaltung und drei Steckdosen in ein Kunststoffgehäuse einbauen und dann die Steckdosen über die Relais schalten. Wenn ich allerdings kein Elektriker wäre, würde ich mir in meinem Bekanntenkreis jemanden suchen, dem ich den Bau solch einer Schalteinheit zutrauen würde und den um Hilfe bitten.
Die zweitschlechteste Idee wäre vielleicht, die Relais hinter die Wechselstromnetzteile der Nebler zu klemmen. Könnte das funktionieren?
Warum nicht?
Ich meine hinsichtlich der Netzteile. Die wären ja ständig an. Könnte das irgendwie zu Problemen führen?
Wenn die Netzteile nur eingeschaltet sind, wenn zu erwarten ist, dass der Nebler gebraucht wird, ist das kein Problem. Es dürfte auch kein Problem sein, wenn die Netzteile 24 Stunden pro Tag und sieben Tage pro Woche eingeschaltet blieben, nur wäre das in Bezug auf den Stromverbrauch ziemlich unsinnig.
Was ich eigentlich suche, ist eine harmlose Lösung, ohne großartige Bastelei, und vor allem, ohne irgendwelche Gerätekabel zu öffnen … Hat jemand eine Idee?
Nur mal angedacht:
Mit diesen Funksteckdosen könnte das gehen:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=646353
Du solltest dann allerdings sinnvollerweise für jede Taste des Handsenders ein Relais haben, dessen Kontakt Du mit einem der Taster parallel schaltest (Du siehst, ohne Bastelei geht es nicht, aber dies ist „Schwachstrombastelei“, und die traust Du Dir ja zu). Und es wäre vielleicht sinnvoll, statt der Relais Optokoppler zu verwenden.
Hilft Dir das weiter?
Gruß merimies
Hallo Marc,
Was ich eigentlich suche, ist eine harmlose Lösung, ohne
großartige Bastelei, und vor allem, ohne irgendwelche
Gerätekabel zu öffnen, diese Nebler mit Hilfe des
Mikrocontrollers aus und ein zu schalten. Also irgendeine Art
elektrischer Schalter, den ich mit 12 oder 24 Volt Gleichstrom
ansteuern kann.
dann bietet sich doch dieses an:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=0;GROUPID=3738;…
http://www.netzwerk-lan.com/produkt/594/Netzwerkstec…
Allerdings mußt du einmalig den Microcontroller umbauen.
Und die Hilfsrelais werden auch nicht benötigt. Kostet aber um die 100,-- €/Stück.
Schönen Gruß
John
Hi…
ich habe einen PICAXE Mikrocontroller (08M) über eine
Transistorschaltung und ein 8V-DC Netzteil an drei Relais
angeschlossen. Die Relais können jetzt einzeln durch den
Mikrocontroller angesteuert werden.
Freilaufdioden nicht vergessen.
Ich sollte jetzt irgendwie drei Ultraschallvernebler mit dem
Mikrocontroller koppeln. Die Ultraschallnebler werden
allerdings von 24V / 1000mA Wechselspannung-Netzteilen
versorgt (Schutzklasse 2).
Ich würde die Nebler mit einem gemeinsamen 24V Netzteil versorgen (das natürlich dann entsprechend mehr Leistung haben muß). Wenn noch Zeit zum Basteln ist, könnte man dem Microcontroller ein „Netzteil“ 24 VAC -> 8 VDC spendieren, dann belegt der ganze Aufbau nur noch eine Steckdose.
Entspricht halt nicht ganz Deinen Vorgaben, weil die meisten Verbindungskabel neu beschafft/angefertigt werden müssten.
genumi
Hallo merimies,
das hat mich jetzt um einiges weitergebracht, vielen Dank!
Ich brauche jetzt erstmal nur einen der Nebler, und werde bei dem eines der Relais hinter das Netzteil klemmen. Für die anderen gönne ich mir dann später so eine Funk-Schalt-Steuerung. Das Ding ist genau das, wonach mein Hirn krampfhaft auf der Suche war. Und kostet hier im Baumarkt auch nur 17 Euro.
Vielen Dank nochmal und einen schönen Abend (oder Tag) noch!
Marc
Hi,
einen Tick zu teuer für meine Situation, aber dafür sieht das ganze verdammt zuverlässig aus. Werd ich mir mal merken…
Vielen Dank und Grüße!
Marc
ich habe einen PICAXE Mikrocontroller (08M) über eine
Transistorschaltung und ein 8V-DC Netzteil an drei Relais
angeschlossen. Die Relais können jetzt einzeln durch den
Mikrocontroller angesteuert werden.
(…)
Da die Relais laut Katalog 230V aushalten, könnte man ja
theoretisch die Nebler einfach in Steckdosenleisten stecken
und die Zuleitungen über die Relais führen.
Da ich aber kein Elektriker bin, möchte ich das gerne bleiben
lassen.
Das ist eine total paradoxe Situation: Die Leute, denen ich den unfallfreien Anschluss einer Deckenleuchte kaum zumute, fragen hier nach Sicherungsautomaten umbauen, Leitungen und STeckdosen installieren usw. - DU aber, dem ich nach Lektüre Deiner Frage durchaus den verantwortungsvollen Umgang mit 230V zutraue, hältst Dich an die Regeln.
Ich persönlich würde ein ausreichend großes Gehäuse aus Kunststoff nehmen, dort drei Einbausteckdosen einbauen. Dann würde ich von links kommend 230V über einen Kaltgerätebuchse mit integrierter Feinsicherung ins Gehäuse führen. Die Platine mit den Relais gehört sauberst aufgebaut, insbesondere ist auf 100%ige Trennung der 230V Seite von der Kleinspannungsseite zu sorgen (die Datenleitung kommt dann also bitte genau von der anderen Seite). Du baust also die Relais links auf die Platine und lötest dort auch eine Schraubklemmleiste ein. Zum rechten Teil der Schaltung führst Du dann ausschließlich die vier Kupferbahnen für die Ansteuerung der Relais. Halte da immer einen gehörigen Abstand von 230V Leitungen!
Überhaupt ist „Isolation“ sehr wichtig. Keine Metallschrauben, die in das Gehäuse ragen (die Deckelschrauben ragen ja nicht herein, die stecken in vollisolierten Löchern). Immer die doppelte Isolation aller aktiven Teile beachten, also keine blanken 230V direkt am Plastikgehäuse. Auch immer dran denken:smiley:a wird nachher ein Stecker dran sein, also weißt Du vorher nicht, was Phase und was Neutralleiter ist. Und pass auf, dass die Feinsicherung zur Belastbarkeit der Relais passt.
Und nun das Wichtigste: Wenn das alles fertig ist, dann zeigst Du das Konstrukt einem Elektriker. Der wird die nötigen Prüfungen für die elektrische Sicherheit machen und ggf. das ganze mit ner Prüfplakette dokumentieren. Die einizige Problematik ist die CE-Zertifizierung, auf die man verzichten müsste, wenn man kein EMV-Labor bzw. die nötigen EUR zur Verfügung hat.
Der Vorteil an dieser Variante ist, dass Du dann ein recht universell nutzbares Gerät zum Schalten von 230V Verbrauchern hast.