Hallo Maja,
ein paar kurze Anmerkungen vorweg.
Und wenn du willst mail ich dir ein Unterrichtskript (leicht überarbeitet, fürs bessere Verständnis)mit dem ich das letztens unterrichtet habe.
Der PH-Wert des Blutes wird doch immer Konstant gehalten
richtig?
Der Wert liegt dabei meist bei 7,4 (7,0-7,8)
stimmt der Toleranzbereich liegt bei 7,38 bis 7,42
Wenn jetzt aber etwas das Sauer ist zu viel vorkommt, was wird
dann dagegengepuffert, damit der PH Wert erhalten bleibt?
Entweder durch Pufferung: in der Regel Bikarbonat
oder durch „aus dem verkehr ziehen“ sprich Bindung oder Anlagerung: Plasmaproteine
oder durch Ausgleich durch Verlagerung: H in die Zellen K ins Blut (bringt aber Probleme mit sich)
oder durch Auscheidung: Niere (das meiste), Schweiß, Lunge (je mehr ich atme, desto mehr Kohlendioxid geht verloren, desto weniger sauer wird das Blut)
Also quasi was sind die Puffersubstanzen für diverse Zustände?
Und wie genau regelt sich das? Und warum klappt das manchmal
nicht, so dass man dann von einer Azidose, bzw. Alkalose
spricht?
Azidosen entstehen meist bei Stoffwechselerkrankungen (heißt dann metabolisch): Bei Diabetes entstehen vermehr Säuren und bei Gicht wird Harnsäure schlechter ausgeschieden
oder durch Atemwegserkrankungen bei der die Ausatmung betroffen ist (heißt dann respiratorisch)
Alkalosen so ähnlich:
metabolisch fällt mir gerade nichts ein
respiratorisch kennt jeder: Hyperventilation erzeugt eine akute Alkalose
Beeinflussen auch im Blut enthaltene Säuren, wie zB. Harnsäure
auch den PH Wert?
Klar
Du fragst die Sachen, weil du Hyperurikämie hast, nicht??
Sag kurz Bescheid, dann mail ich dir den Text, der ist zu lang um den hier zu posten (Falls noch andere den wollen, einfach Bescheid sagen, ist immer ganz einfach erklärt, war für einen Grundkurs)
Gruß
Kerstin