Phänomen Fahrradkette

Moinsen,

folgende Frage beschäftigt mich, seit ich mir bei meiner letzten Montage einer Fahrradkette (Shimano DuraAce 10fach) die Montageanleitung durchgelesen hab. Damit man weiß, vovon ich spreche, hier eine Explosionszeichhnung einer Kette: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Aufbau_rollenkette…
So, jetzt steht in der Anleitung, dass man bei der Verbindung der beiden Enden der Kette mittels Niet darauf achten möge, dass das Ende mit der Außenlasche von der Laufrichtung her das „ziehende“ Ende ist, da sich dann die Festigkeit(!) der Kette erhöhe.

Meiner Logik nach kann das eigentlich keinen Sinn ergeben, sprich, die Kette müsste unabhängig von der Laufrichtung gleich fest sein. Dennoch denke ich, dass sich die Entwickler dabei etwas gedacht haben.

Wer weiß, was?

Gruß,

Markus

Hallo.

Der Unterschied ist der Folgende. Wenn die Kette so vernietet wird trifft der Reperaturniet/Vernietniet als zweiter Niet der Außenlasche hinten auf die Ritzel beim Schaltvorgang. Hat den Vorteil dass da die starken seitlichen Biegekräfte nicht mehr ganz so hoch sind, als wenn der Reperaturniet/Vernietniet(ich liebe das Wort) als erstes auf die Ritzel prallt. Man sollte es nicht glauben aber es macht einen kleinen Unterschied und den haben die Ingieneure bei Shimano entdeckt.

Gruß
Gerald. Fa. RAD-DOCTOR

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