ich habe gehört, dass es bei harten Tönen wir Drums zu einem Phasensprung in einem breiten Bereich des Spektrums kommt, da ja die Drum selber schon ein breites Spektrum besitzt.
Ich würde das nur gerne mal sehen. Ich habe mir mal den Phasenverlauf eines Schlagzeugsolos angessehen, leider fehlt mir entweder das entsprechende Wissen, oder das Auge dafür. Ich konnte den Effekt leider nicht erkennen. Kann mir jemand ein gutes Bild oder eine Grafik schicken, an der ich das sehen kann.
für einen Phasensprung braucht es einen Ton, der aufhört und mit einer anderen Phase wieder anfängt. Ein Schlagzeug erzeugt allerdings wenig bis keine Töne, sondern Geräusche, deshalb ist mir recht unklar, was Du da gesehen haben willst.
ich habe gehört…
Wenn Du die Quelle angeben könnstest, ließe sich das widerlegen oder bestätigen. Mir riecht das sehr nach Gerücht.
Mir ist auch nicht klar, was ein „Phasensprung“ bei einem nicht-periodischen Signal bedeuten soll. Hier scheint die Definition von „Phase“ völlig anders zu sein.
Mir ist auch nicht klar, was ein „Phasensprung“ bei einem
nicht-periodischen Signal bedeuten soll. Hier scheint die
Definition von „Phase“ völlig anders zu sein.
Vielleicht habe ich mich da schlecht ausgedrückt.
Also die FFT zerlegt das Signal ja in einezelne Frequenzanteile.
Diese kann man ja in eine Phase und einen Betrag (Amplitude) zerlegen.
Bei gleichmäßigen Schwingungen ergibt sich ja eine „normaler“ Phasenverlauf.
Bei Drums müsste dieser gestört sind und Phasensprünge auftreten, die Phase also nicht kontinuierlich weiterlaufen da die Drum ja in dem Sinne keine harmonische Schwingung besitzt.
Den Phasenverlauf so einer Drum würde ich gerne mal sehen.
Vielleicht verstehe ich den Unterschied wirklich nicht.
Die FFT ist doch nur eine Schnelle (Aufgrund des Reduzierung von Multiplikationen/Additionen durch mathematische Umformungen) diskrete Fourier-Transformation eines zeitdiskreten zeitbegrenzten Signals.
Vielleicht war nicht ganz klar, was ich meine, also nehmen wir an, wir haben eine Zeit-Frequenz bzw. Zeit-Phasen-Repräsentation des Signals, wie wir sie z.B. durch Sliding-Windowing und einer Kurz-Zeit-FFT erhalten. Wie sähe in so einer Repräsentation eine Drum aus? Nehmen wir an, dass die Drum dabei im Hintergrund von einem Sinus überlagert ist, wir also zu jedem Zeitpunkt in dem die Drum nicht zu hören ist eine definierte Phase haben.
Wie sähe
in so einer Repräsentation eine Drum aus? Nehmen wir an, dass
die Drum dabei im Hintergrund von einem Sinus überlagert ist,
wir also zu jedem Zeitpunkt in dem die Drum nicht zu hören ist
eine definierte Phase haben.
Hallo Moritz,
vor vielen Jahren habe ich mich in Verbindung mit Sprachsignalaufbereitung mal mit FFT befasst. Ehrlich gesagt, die Theorie habe ich nicht 100%-ig verstanden. Da aber noch keine bessere Antwort erfolgt ist, will ich mal mein eingeschränktes Wissen anbringen:
Es gibt im hörbaren Bereich keine unendlich steilen Phasensprünge. Bei der FFT ist ja (nach meinem Verständnis) das besondere, dass so ein Frequenzgemisch wie z.B. ein gesprochenes „a“ in viele Sinuskurven mit entsprechender Phasenlage zueinander und dazugehöriger Amplitude zerlegt wird.
Bei dem Ton einer Drum ist es nicht viel anders, nur dass da wirklich viele Phasensprünge darunter sind. Diese haben aber eine endliche Steilheit bzw. Geschwindigkeit. Und dieser Sprung wird bei der FFT eben als entsprechend hohe Frequenz (Sinuskurve) dargestellt.
Eine bildliche Darstellung habe ich leider nicht, aber da Du Dich mit der Materie bestimmt genauer auseinandergesetzt hast als ich, kann ich mir vorstellen, dass Du Dir das auch bildlich vorstellen kannst.
In Deinem obigen Beispiel sehe ich keinen Sinn, da die FFT-Kurven der angeschlagenen Drum ja keinerlei Zeitbezug zu der überlagerten Sinuskurve haben.
Gruß Edi
Wie sähe in so einer Repräsentation eine Drum aus?
Zum einen gibt es da je nach Art der Trommel einen ganzen Haufen von Frequenzen, sowohl harmonisch als auch disharmonisch, zum anderen musst Du getrennt davon die Hüllkurve betrachten, die vom Anschlag abhängt. Eine Phasenbeziehung untereinander haben natürlich nur die harmonischen Frequenzen der Drums, die disharmonischen Frequenzen nur zum Zeitpunkt des Anschlags.
Nehmen wir an, dass
die Drum dabei im Hintergrund von einem Sinus überlagert ist,
Der hat damit genau gar nichts zu tun, sondern wird nur als permanente Linie im Spektrum auftauchen. Genauso gut könntest Du einen Cursor einblenden.
wir also zu jedem Zeitpunkt in dem die Drum nicht zu hören ist
eine definierte Phase haben.
Da die Phase des Sinussignals nichts mit den Drums zu tun hat, gibt es auch keine definierte Phase. Einen Phasensprung natürlich genauso wenig.
wir also zu jedem Zeitpunkt in dem die Drum nicht zu hören ist
eine definierte Phase haben.
woher sollte der Sinus denn kommen? Abgesehen davon ist die Angabe einer Phase nur für zwei Signale gleicher Frequenz sinnvoll, bestenfalls noch für ganzzahlige Vielfache einer Frequenz.
Dein „harter Ton“ (eher unsinnig, der Ausdruck) ist kein Ton, sondern ein Geräusch, weil sich dabei keine stehende Welle ausbildet. Dass sich jede beliebige Kurvenform mathematisch durch die Überlagerung beliebig vieler Sinusschwingungen unterschiedlicher Frequenz ausdrücken lässt, trägt zu Deiner Fragestellung nichts bei.