Halli Hallo,
ein wenig unter mir steht eine Frage, ob man einen 400V Motor an 230V betreiben könne.
Dazu habe ich eine Idee (die ich dort nicht als Antwort geschrieben habe).
Und zwar kann man doch meines Wissens nach, Phasenverschiebung durch Kondensatoren erzeugen, und somit aus L1 „L1’(bzw. L1,1)“, „L2’(bzw. L1,2)“ und „L3’(bzw L1,3)“ „erstellen“.
Meine Frage dazu:
Wenn man durch drei parallelgeschaltete Kondensatoren drei neue „Phasen“ mit einer Verschiebung von 120° erstellt, haben die „neuen Phasen“ gegeneinander auch 400V?
Wenn nicht, wäre es dennoch möglich einen Motor für 400V zu betreiben, wenn man ihn dann im Stern laufen lässt und an den Sternpunkt einen N klemmt, wodurch man an jeder Spule 230V~ erhält, die zueinander eine 120° Verschiebung haben?
Hallo Jan,
die Überlegungen sind im Grundsatz richtig, allerdings macht man das heutzutage mit sogenannten Invertern, die mit 230 V angesteuert werden und dann die 3 Phasen für den Motor rauslassen.
Google mal nach Commander SK, um nur einen zu nennen.
Mit diesen Steuerungen kann man dann ganz bequem auch Drehzahl des Motors sowie die Spannung über Parameter einstellen.
Und noch ein Vorteil: Die Geräte sind sehr kompakt und einfach anzuschliessen und zu bedienen.
Grüsse
Joachim
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Aber bestimmt auch genau so teuer wie komfortabel =P
Wird bei der Phasenverschiebung durch kondensatoren nur die Siuskurve des Stromes verschoben? Wie kann man die der Spannung ändern?
Hallo Jan,
Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Steinmetzschaltung
- Volker -
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Nachtrag Re^2: Phasenverschiebung
Phasenverschiebung theoretisch 90 grad !!
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Hallo,
Und zwar kann man doch meines Wissens nach, Phasenverschiebung
durch Kondensatoren erzeugen, und somit aus L1 „L1’(bzw.
L1,1)“, „L2’(bzw. L1,2)“ und „L3’(bzw L1,3)“ „erstellen“.
Die Größe der Phasenverschiebung ist dann von der Last abhängig. Und sie beträgt nur maximal 90°.
Gruß
loderunner