ein strahlenhärtbarer aliphatischer Urethanacrylatlack soll lediglich mittels UVC-Strahlung, bevorzugt bei einer Wellenlänge von ca. 255nm, gehärtet werden.
Ist es möglich, die Radikalenbildung derart zu beeinflussen, daß Strahlung oberhalb 300nm keinen Einfluß auf die Lackhärtung hat?
Freundliche Grüße
Henrik
Hallo Gandalf,
Filter werden auch eingesetzt. Dies ist jedoch - energetisch betrachtet - für eine Produktionsanlage zu teuer, wenn nur ca. 15% der eingebrachten Energie umgesetzt wird.
Freundliche Grüße
Henrik
Ist es möglich, die Radikalenbildung derart zu beeinflussen, daß Strahlung oberhalb 300nm keinen Einfluß auf die Lackhärtung hat?
Frage dazu.
Werden Azos oder Peroxide als Initiatoren verwendet, oder ist das UV alleine der Initiator?
Ich vermute mal, daß eine Hg-Lampe als Strahlenquelle verwendet wird. Gibt es ev. andere Strahler, die ein für Deine Zwecke besseres Spektrum haben?
Oder schwebt Dir eine chemische Lösung vor?
Also daß die Umgebung der Doppelbindung so modifiziert wird, daß nur höherenergetische Strahlung eine Polymerisation hervorrufen?
Das stelle ich mir recht trickreich vor, zumal die Eigenschaften des Lacks nicht verändert/verschlechtert werden sollen.