Photon ist schneller als Licht?

Hallo

(Aber im

Gegensatz zu dem was Matthias gesagt hat: Die Ladung IST nicht
die Welle, sondern sie dient hier nur dazu, die Feldstärke zu
erklären. Die Felstärke ist das, was auf und ab schwingt).

Ich hab gesagt, das Photon sei dasselbe wie die Welle.

MfG

Hallo

(Aber im

Gegensatz zu dem was Matthias gesagt hat: Die Ladung IST nicht
die Welle, sondern sie dient hier nur dazu, die Feldstärke zu
erklären. Die Felstärke ist das, was auf und ab schwingt).

Ich hab gesagt, das Photon sei dasselbe wie die Welle.

Und außerdem hast Du gesagt: „Diese Welle ist einmal Strom und einmal Spannung, jeweils wechselnd.“

Damit sagst Du, dass die Welle fließende Ladung sei, und dem habe ich widersprochen.

Michael

Ich hab gesagt, das Photon sei dasselbe wie die Welle.

Und auch das ist nicht richtig.

Hallo,

http://www.itos.de/pdf_files/Datenblatt_CP42.pdf

Die Seite öffnet sich bei mir leider nicht.

Okay, dann versuch es mit der Homepage des Herstellers (http://www.itos.de), links im Menu auf ‚Downloads‘ klicken, dann das ‚Datenblatt Zirkular Polarisator CP37‘ oder darunter das ‚Datenblatt Zirkular Polarisator CP42‘.

Eine „Polarisationsfolie“ kann natürlich alles mögliche sein,

Es geht hier um eine Folie, die eine Phasenverschiebung von Lambda/4 erzeugt. Sie dient zur Erzeugung von zirkular polarisiertem Licht aus horzontal und vertikal polarisiertem gleichphasigen Licht.

Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.

Doch.

Wie gesagt, es ist dafür eine Hardware notwendig. Von alleine
vermischt sich gar nichts.

Ja. Die Hardware besteht aus einer Folie, das ist alles.

Es gibt ja 3 Achsen im Raum. Auch einen Dipol(das stabförmige
metallische Objekt) kann ich ich senkrecht oder waagerecht zu
mir stellen, oder ich kann auch auf eine Spitze schauen. Damit
habe ich 3 versch. Ausrichtungen, die 3 Ausrichtungen der
Polarisation ermöglichen. Natürlich auch in alle Winkel
dazwischen.

Nö. Schau Dir bitte mal die Abstrahlrichtung eines Dipols an. Und bitte schau Dir an, was zikulare Polarisation bedeutet. Dir wird auffallen, dass ein Dipol keine zikular polarisierte Welle abstrahlt, nur wenn man ihm auf die Spitze schaut.

Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.

Genau. Nämlich zwei passend phasenverschobene Dipole, einer
horizontal, einer vertikal.

Darauf bist Du leider nicht eingegangen.

Oder hast Du gedacht, es müsste ein kreisförmiger Dipol sein?
Oder einer, der sich permanent dreht?

Für eine circulare Polarisation halte ich im besondere die
Strahlung eines im Topf stehenden Dipols für geeignet.

Schön. Aber komplett falsch.

Kreisförmige Dipole gibts auch verschiedene Arten von.

Ja. Aber die erzeugen keine zirkulare Polarisation.

Und es gibt auch eine Gefahr, das wir über dasselbe reden.

Das sehe ich hier nicht.

Die circular polarisierte Welle spielt insbesondere beim Radar
eine Rolle.

Schön, aber o.T.

Das man circulare Wellen nicht herausfiltern kann, habe ich
feststellen müssen, nachdem ich einen Laserpointer mit
normaler photo-Polarisationsfolie untersucht habe.

Ich habe keine Ahnung, was Du da genau gemacht hast. Aber wenn man eine zirkular polarisierte Welle durch einen Horizontal-polarisator schickt, bekommt man eine vertikal polarisierte Welle - und umgekehrt.

Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?

Ja. Und benötigt man bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Antenne anzuregen?

Richtig muß es heißen, „bewegte Ladungen oder Ströme“, weil
das ist dasselbe.

Nein, das ist genau Dein Denkfehler. Für eine elektromagnetische Welle benötigt man eben keinen Ladungsträger. Also fließt auch kein Strom.

Ansonsten, selbstverständlich! Jedenfalls bei der
Ferrit-Antenne!

Nein, auch da nicht. Miss doch mal den Strom, der angeblich zur Antenne fließt.

Die Ferrit-Antenne beschränkt hauptsächlich sich auf den
magnetischen Anteil einer EM-Welle.

Und?

Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt,
welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann,
oder nicht?

Ja. Und benötigt man hier bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Energie in die Röhre zu bringen?

Nein. Hier benötigt man Spannungen.

Aber eben keine Ladungsträger. Das ist der Knackpunkt.

Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal
als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?

Nein. Weil da keinerlei Ladung existiert.
Oder wie stellst Du Dir sonst den Transport durch Vakuum vor?
Der doch offensichtlich ganz gut klappt, wenn man sich die
Sterne mal anschaut?

Nach Deiner Meinung müßte anscheinend ein Ladungstransport
ausschließlich an festen Gegenständen stattfinden können.

Nein. (Was ist mit Plasma? Oder mit Flüssigkeiten?) Aber man benötigt Ladungsträger. Die es definitiv bei einer elektromagnetischen Welle nicht gibt.

Bei hochfrequenten Wellen ist das aber nicht erforderlich,
hier treten schnell wechselnde Spannungen auf, die man mit
genannter Neonröhre nachweisen kann. Und die Neonröhre ist im
ausgeschaltetem Zustand auch noch beinahe nichtleitend. Eine
Zündung erfolgt nur durch ausreichend hohe Spannung.

Schön. Aber eben kein Hinweis auf Ladungsträger außer in der Röhre selber.

Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe
ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden,

Nein, leider nicht. Ein Photon trägt keine Ladung und ein Ladungsträger (z.B. Elektron) hat eine Ruhemasse und kann sich deshalb nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Lös diesen Widerspruch mal auf.

Btw., dass es eigentlich kein magnetisches Feld gibt, ist Dir bekannt?

Gruß
loderunner

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Hallo!

Ich habe keine Ahnung, was Du da genau gemacht hast. Aber wenn
man eine zirkular polarisierte Welle durch einen
Horizontal-polarisator schickt, bekommt man eine vertikal
polarisierte Welle - und umgekehrt.

Du meinst sicher: „Wenn man eine zirkular polarisierte Welle durch einen vertikal-Polarisator schickt, bekommt man eine vertikal polarisiserte Welle…“

(Selbstverständlich stehen die „Gitterstäbe“ beim Vertikalpolarisator horizontal)

„… - und umgekehrt.“

Damit meinst Du sicherlich, dass man das ganze auch um 90° drehen kann. Natürlich kriegt man kein zirkular polarisietes Licht, wenn man linear polarisiertes Licht auf einen wie auch immer gerichteten Linearpolarisator strahlt.

Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe
ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden,

Nein, leider nicht. Ein Photon trägt keine Ladung und ein
Ladungsträger (z.B. Elektron) hat eine Ruhemasse und kann sich
deshalb nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Lös diesen
Widerspruch mal auf.

Das müsste gar ein Widerspruch sein, weil die Welle sich durchaus schneller als die Ladungsträger bewegen kann. Man denke z. B. an Wellenleiter (Koaxkabel o. ä.).

Den Rest kann ich nur unterstreichen!

Michael

Hallo,

Du meinst sicher: „Wenn man eine zirkular polarisierte Welle
durch einen vertikal-Polarisator schickt, bekommt man eine
vertikal polarisiserte Welle…“

Ja sicher.
Kommt davon, wenn man mehrmals hin- und hereditiert.

Jedenfalls, wenn man dann das erhaltene z.B. vertikal polarisierte Licht auf ein zweites Polfilter schickt…

Gruß
loderunner

Ergänzend zu dem, was loderunner bereits geschrieben hat:

Es gibt ja 3 Achsen im Raum.

Richtig. Eine ist die Ausbreitungsrichtung. Es bleiben noch zwei mögliche Orientierungen für den Sende-Dipol (und das entspricht zwei Polarisationsrichtungen!)

Auch einen Dipol(das stabförmige
metallische Objekt) kann ich ich senkrecht oder waagerecht zu
mir stellen, oder ich kann auch auf eine Spitze schauen. Damit
habe ich 3 versch. Ausrichtungen, die 3 Ausrichtungen der
Polarisation ermöglichen.

Ein Hertscher Dipol strahlt in axialer Richtung überhaupt nichts ab, und insbesondere keine zirkular polarisierte Welle!

Nach Deiner Meinung müßte anscheinend ein Ladungstransport
ausschließlich an festen Gegenständen stattfinden können.

Nach Deiner Meinung gilt das Gesetz von der Erhaltung der Ladung nicht. (Oder woher kommt plötzlich die materielose Ladung im Vakuum, von der Du ständig sprichst?)

Das ist natürlich eine Suggestivfrage. Ich glaube nicht was
Ihr sagt, und deswegen sei ich nicht lernbereit.

Ein Geisterfahrer hört im Radio: „Achtung, auf der A8 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen.“ Er denkt sich: „Einer? Hunderte!“

Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe
ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden,
so das ich das nicht bereitwillig gegen etwas tausche, was
nach meiner Meinung noch , sorry, größerer Müll ist.

James Clerk Maxwell wird sich im Grabe rumdrehen, wenn er das hört!

Ich wollte ursprünglich darauf hinaus, das die Welle das
eigentliche Photon ist, und das ich aber für die Umladungs und
Schwingungsvorgänge in der EM-Welle keine genaue Erklärung
bezüglich der Geschwindigkeit dieser Vorgänge habe.

Das verwundert nicht, denn es gibt keine Umladungsvorgänge!

Michael

2 „Gefällt mir“

Hallo

Auch www.itos.de öffnet sich bei mir nicht, egal, habe aber selbst noch einmal ein kleines Experiment gemacht.

Nö. Schau Dir bitte mal die Abstrahlrichtung eines Dipols an.
Und bitte schau Dir an, was zikulare Polarisation bedeutet.
Dir wird auffallen, dass ein Dipol keine zikular polarisierte
Welle abstrahlt, nur wenn man ihm auf die Spitze schaut.

Da hast Du recht.
Mein Experiment bestand aus zwei gekreuzten Gittern und einem Laserpointer. Das circular polarisierte Licht wird durch ein Gitter tatsächlich in ein lineares umgewandelt, weil mit einem zweiten Gitter kann man es dann sperren.
Jetzt verstehe ich auch das mit der Phasenverschiebung. Zwei Dipole am gleichen Kreuzpunkt(Kreuz aus 2 Dipolen) erhalten 90° verschobene Signale für eine sogenannte circulare Polarisaton.

Vielen Dank für die Erläuterungen.

Das stimmt dann auch wieder mit der Bemerkung von David… mit den fehlenden Freiheitsgraden überein, weil bei der von mir beschriebenen Antenne (im Topf stehender Dipol)würden überlichtschnelle Vorgänge auftreten, die aber deswegen nicht möglich sind.

Kreisförmige Dipole gibts auch verschiedene Arten von.

Ja. Aber die erzeugen keine zirkulare Polarisation.

Siehe oben.

Ich habe keine Ahnung, was Du da genau gemacht hast. Aber wenn
man eine zirkular polarisierte Welle durch einen
Horizontal-polarisator schickt, bekommt man eine vertikal
polarisierte Welle - und umgekehrt.

Das war der entscheidende Hinweis, den ich auch selbst überprüfen konnte.

Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?

Ja. Und benötigt man bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Antenne anzuregen?

Richtig muß es heißen, „bewegte Ladungen oder Ströme“, weil
das ist dasselbe.

Nein, das ist genau Dein Denkfehler. Für eine
elektromagnetische Welle benötigt man eben keinen
Ladungsträger. Also fließt auch kein Strom.

Hierzu bleibe ich aber kritisch, ich vermute, das wird in der Physik nicht besonders ausgeführt.
Auch wird das Dielektrikum einmal mit einer Konstante von 0 und einmal mit einer von 1 bezeichnet, soweit ich weiß.

Ich hab nicht gesagt, das man für eine elektromagnetische Welle Ladungsträger benötigt. Das Dielektrikum des Vakuums läßt sich nichts desto trotz über die Influenz aufladen, aber nagel mich nicht fest, ich hätte gesagt, das da Teilchen sind, die aufgeladen werden, oder das diese sogar feststehen.

Meine Aussage soll sein, das in der mit Lichtgeschwindigkeit bewegten EM-Welle eine ständige Umladung von elektrischer Aufladung des Dielektrikums des Vakuums in eine Entladung desselben zu einem Strom führt, der, weil er ebenfalls nicht stabil ist, wieder zu einer Aufladung führt usw. Und denkt jetzt bitte nicht, Ihr sollt das jetzt auch alle denken(um die Wogen der Emotionen zu glätten).

Bei hochfrequenten Wellen ist das aber nicht erforderlich,
hier treten schnell wechselnde Spannungen auf, die man mit
genannter Neonröhre nachweisen kann. Und die Neonröhre ist im
ausgeschaltetem Zustand auch noch beinahe nichtleitend. Eine
Zündung erfolgt nur durch ausreichend hohe Spannung.

Schön. Aber eben kein Hinweis auf Ladungsträger außer in
der Röhre selber.

Ich wollte irgendwie auch keine Ladungsträger finden, wo nichts ist.

Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe
ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden,

Nein, leider nicht. Ein Photon trägt keine Ladung und ein
Ladungsträger (z.B. Elektron) hat eine Ruhemasse und kann sich
deshalb nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Lös diesen
Widerspruch mal auf.

Das hab ich alles auch nicht behauptet.

Btw., dass es eigentlich kein magnetisches Feld gibt, ist Dir
bekannt?

Wie meinst Du das? Meinst das mit Monopol und Dipol usw? Ist mir bekannt. Diese Bezeichnung ist aber zumindest gebräuchlich.

Mit freundlichen Grüßen.
Matthias

Hallo!

Na also - das hört sich doch schon viel besser an!

Nein, das ist genau Dein Denkfehler. Für eine
elektromagnetische Welle benötigt man eben keinen
Ladungsträger. Also fließt auch kein Strom.

Hierzu bleibe ich aber kritisch, ich vermute, das wird in der
Physik nicht besonders ausgeführt.
Auch wird das Dielektrikum einmal mit einer Konstante von 0
und einmal mit einer von 1 bezeichnet, soweit ich weiß.

Die magnetische Feldkonstante des Vakuums beträgt 8,85 * 10^-12 As/Vm.

Wenn man eine „Dielektrizitätskonstante“ des Vakuums angeben will, schreibt man entweder εr = 1 oder χ = 0, wobei definitionsgemäß εr = 1 + χ. Ersteres gibt an, mit welchem Faktor man den Vakuumwert multiplizieren muss (1), Letzteres betont den Unterschied (0). Was man verwendet, ist pure Geschmackssache.

Ich hab nicht gesagt, das man für eine elektromagnetische
Welle Ladungsträger benötigt. Das Dielektrikum des Vakuums
läßt sich nichts desto trotz über die Influenz aufladen,

Nein. Das Vakuum lässt sich nicht aufladen. (Im Prinzip schon, das ist die so genannte Vakuumfluktuation, aber die spielt nur in der mikroskopischen Quantenwelt und am Rand schwarzer Löcher eine Rolle, jedoch mit Sicherheit nicht bei unserer Betrachtung elektromagnetischer Wellen).

aber
nagel mich nicht fest, ich hätte gesagt, das da Teilchen sind,
die aufgeladen werden, oder das diese sogar feststehen.

Das Vakuum ist definitionsgemäß frei von Teilchen. Und Ladungen treten immer nur als Teilchen auf - und alle Teilchen die Ladungen tragen, haben auch eine Masse (Elektron, 6 verschiedene Quarks, W+, W- und die entsprechenden Antiteilchen. Ich hoffe, ich habe keins vergessen

Meine Aussage soll sein, das in der mit Lichtgeschwindigkeit
bewegten EM-Welle eine ständige Umladung von elektrischer
Aufladung des Dielektrikums des Vakuums in eine Entladung
desselben zu einem Strom führt, der, weil er ebenfalls nicht
stabil ist, wieder zu einer Aufladung führt usw. Und denkt
jetzt bitte nicht, Ihr sollt das jetzt auch alle denken(um die
Wogen der Emotionen zu glätten).

Ist ja schön, wenn Du Dir das so vorstellst, aber es gibt da keine Ladungen.

Schön. Aber eben kein Hinweis auf Ladungsträger außer in
der Röhre selber.

Ich wollte irgendwie auch keine Ladungsträger finden, wo
nichts ist.

Du sprichst doch ständig von Umladungen und dergleichen.

Btw., dass es eigentlich kein magnetisches Feld gibt, ist Dir
bekannt?

Wie meinst Du das? Meinst das mit Monopol und Dipol usw? Ist
mir bekannt. Diese Bezeichnung ist aber zumindest
gebräuchlich.

Nein. Loderunner meinte damit bestimmt, dass das magnetische Feld nur ein relativistisch verzerrtes elektrisches Feld ist. Magnetische Phänomene kommen nur dadurch zustande, dass sich Ladungen bewegen. Wenn man sich in ein Bezugssystem begibt, in dem die Ladungen ruhen, dann lassen sich alle Erscheinungen durch elektrische Kräfte erklären. Der Magnetismus ist also nur eine Folge der Anwendung der Lorentz-Trafo auf das elektrische Feld.

Einsteins spezielle Relativitätstheorie wird heute meist mit Zügen, Bahnhöfen, Blitzlichter und Uhren in Verbindung gebracht. In Wirklichkeit ging es ihm aber um diese Erkenntnis, und deswegen hieß die entscheidende Arbeit auch: „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“.

Michael

Verschiebungsstrom
Hallo!

Hier kriegst Du noch eine wohlgemeinte Anregung: http://de.wikipedia.org/wiki/Verschiebungsstrom. Ich weiß nicht, ob Dir der Verschiebungsstrom bekannt ist. Es handelt sich um eine Größe, die allein durch die Änderung eines elektrischen Feldes bewirkt wird - also ausdrücklich ohne Ladungstransport! - und die dennoch dieselben magnetischen Effekte hervorruft wie ein Ladungsstrom.

Das ist letztendlich die Erklärung dafür, warum sich EM-Wellen im Vakuum ausbreiten können, obwohl es dort keine Materie (und damit auch keine Ladung) gibt.

Gruß, Michael