Hallo,
http://www.itos.de/pdf_files/Datenblatt_CP42.pdf
Die Seite öffnet sich bei mir leider nicht.
Okay, dann versuch es mit der Homepage des Herstellers (http://www.itos.de), links im Menu auf ‚Downloads‘ klicken, dann das ‚Datenblatt Zirkular Polarisator CP37‘ oder darunter das ‚Datenblatt Zirkular Polarisator CP42‘.
Eine „Polarisationsfolie“ kann natürlich alles mögliche sein,
Es geht hier um eine Folie, die eine Phasenverschiebung von Lambda/4 erzeugt. Sie dient zur Erzeugung von zirkular polarisiertem Licht aus horzontal und vertikal polarisiertem gleichphasigen Licht.
Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.
Doch.
Wie gesagt, es ist dafür eine Hardware notwendig. Von alleine
vermischt sich gar nichts.
Ja. Die Hardware besteht aus einer Folie, das ist alles.
Es gibt ja 3 Achsen im Raum. Auch einen Dipol(das stabförmige
metallische Objekt) kann ich ich senkrecht oder waagerecht zu
mir stellen, oder ich kann auch auf eine Spitze schauen. Damit
habe ich 3 versch. Ausrichtungen, die 3 Ausrichtungen der
Polarisation ermöglichen. Natürlich auch in alle Winkel
dazwischen.
Nö. Schau Dir bitte mal die Abstrahlrichtung eines Dipols an. Und bitte schau Dir an, was zikulare Polarisation bedeutet. Dir wird auffallen, dass ein Dipol keine zikular polarisierte Welle abstrahlt, nur wenn man ihm auf die Spitze schaut.
Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.
Genau. Nämlich zwei passend phasenverschobene Dipole, einer
horizontal, einer vertikal.
Darauf bist Du leider nicht eingegangen.
Oder hast Du gedacht, es müsste ein kreisförmiger Dipol sein?
Oder einer, der sich permanent dreht?
Für eine circulare Polarisation halte ich im besondere die
Strahlung eines im Topf stehenden Dipols für geeignet.
Schön. Aber komplett falsch.
Kreisförmige Dipole gibts auch verschiedene Arten von.
Ja. Aber die erzeugen keine zirkulare Polarisation.
Und es gibt auch eine Gefahr, das wir über dasselbe reden.
Das sehe ich hier nicht.
Die circular polarisierte Welle spielt insbesondere beim Radar
eine Rolle.
Schön, aber o.T.
Das man circulare Wellen nicht herausfiltern kann, habe ich
feststellen müssen, nachdem ich einen Laserpointer mit
normaler photo-Polarisationsfolie untersucht habe.
Ich habe keine Ahnung, was Du da genau gemacht hast. Aber wenn man eine zirkular polarisierte Welle durch einen Horizontal-polarisator schickt, bekommt man eine vertikal polarisierte Welle - und umgekehrt.
Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?
Ja. Und benötigt man bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Antenne anzuregen?
Richtig muß es heißen, „bewegte Ladungen oder Ströme“, weil
das ist dasselbe.
Nein, das ist genau Dein Denkfehler. Für eine elektromagnetische Welle benötigt man eben keinen Ladungsträger. Also fließt auch kein Strom.
Ansonsten, selbstverständlich! Jedenfalls bei der
Ferrit-Antenne!
Nein, auch da nicht. Miss doch mal den Strom, der angeblich zur Antenne fließt.
Die Ferrit-Antenne beschränkt hauptsächlich sich auf den
magnetischen Anteil einer EM-Welle.
Und?
Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt,
welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann,
oder nicht?
Ja. Und benötigt man hier bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Energie in die Röhre zu bringen?
Nein. Hier benötigt man Spannungen.
Aber eben keine Ladungsträger. Das ist der Knackpunkt.
Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal
als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?
Nein. Weil da keinerlei Ladung existiert.
Oder wie stellst Du Dir sonst den Transport durch Vakuum vor?
Der doch offensichtlich ganz gut klappt, wenn man sich die
Sterne mal anschaut?
Nach Deiner Meinung müßte anscheinend ein Ladungstransport
ausschließlich an festen Gegenständen stattfinden können.
Nein. (Was ist mit Plasma? Oder mit Flüssigkeiten?) Aber man benötigt Ladungsträger. Die es definitiv bei einer elektromagnetischen Welle nicht gibt.
Bei hochfrequenten Wellen ist das aber nicht erforderlich,
hier treten schnell wechselnde Spannungen auf, die man mit
genannter Neonröhre nachweisen kann. Und die Neonröhre ist im
ausgeschaltetem Zustand auch noch beinahe nichtleitend. Eine
Zündung erfolgt nur durch ausreichend hohe Spannung.
Schön. Aber eben kein Hinweis auf Ladungsträger außer in der Röhre selber.
Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe
ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden,
Nein, leider nicht. Ein Photon trägt keine Ladung und ein Ladungsträger (z.B. Elektron) hat eine Ruhemasse und kann sich deshalb nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Lös diesen Widerspruch mal auf.
Btw., dass es eigentlich kein magnetisches Feld gibt, ist Dir bekannt?
Gruß
loderunner