Photon ist schneller als Licht?

Guten Tag liebe Experten,

ich weiß, dass die Frage etwas sinnfrei klingt, doch habe ich mir überlegt, dass das Photon, als Elementarteilchen, sich doch in einer welle bewegt, und so mehr strecke zurücklegt als der „lichtstrahl“ selbst, oder?

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Vielen Dank schon Mal für eure Korrekturen.  
  
mfg guseman  

Hallo,

…dass das Photon, als Elementarteilchen,…

nicht alles, was Teilchen heißt, ist auch zweifelsfrei ein solches.

…doch in einer welle bewegt,…

ein Photon hat sowohl Wellen- als auch Teilcheneigenschaften und bewegt sich in Ausbreitungsrichtung genau mit Lichtgeschwindigkeit.

Gruß
T.

Hallo

Nun, eine einzelne dieser Wellen ist zugleich das Photon.
Diese Welle ist einmal Strom und einmal Spannung, jeweils wechselnd.
Und zwar kann das in 3 Richtungen stattfinden, horizontal, vertikal, circular.
Da ist kein Teilchen, welches pendelt, vielmehr gibt es beim Magneten Nord/Süd oder beim Dipol +/-.
Wenn ich jetzt mal von +/- ausgehe, bewegt sich die positive Ladung auf die negative zu und umgekehrt, wobei sich der Strom in einen Magneten umwandelt und das auch wieder umgekehrt.

Bei dieser Betrachtung bin ich allerdings auch der Meinung, das entweder 1 oder 2 Pole überlichtschnell wären; vielleicht unterliegt ein einzelner Pol nicht Beschränkungen wie der Lichtgeschwindigkeit.
Andererseits, würde die Energie einer querbewegten oder gar vorwärts bewegten Ladung übermäßig ansteigen, eine Energie, die zunächst nicht vorhanden ist.
Also ziemlich Paradox.
Meine Gedanken gehen jetzt in den Bereich der Science Fiction, wo überlichschnelle Geschwindigkeit durch vorübergehene Ausschaltung der Masse bzw. seiner Energie erlaubt wird.
Es könnte auch eine Art Unschärfe geben, die alle Pole mittelt.
Oder, was ich jetzt vermute, die Geschwindigkeiten differieren irgendwie, also tatsächlich bis auf Überlicht, und werden aber stetig wieder zusammengeführt.

MfG
Matthias

Hi Gusemann,
zunächst könnte dir der Besuch im Brett Astronomie Antworten auf deine Fragen liefern.
Als Antwort auf die o.g- Frage ein Erklärungsversuch zu Licht und L-Geschwindigkeit: LG definiert die oberste Grenze der Informationsübertragung im Vakuum. Von daher ist es egal, ob eine Informationsübertragung geradlinig (?) oder als Welle erfolgt.

Ich hoffe, das bringt dich weiter.
Anja

Guten Tag liebe Experten,

Hallo!

ich weiß, dass die Frage etwas sinnfrei klingt, doch habe ich
mir überlegt, dass das Photon, als Elementarteilchen, sich
doch in einer welle bewegt, und so mehr strecke zurücklegt als
der „lichtstrahl“ selbst, oder?

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Vielen Dank schon Mal für eure Korrekturen.

Deine Überlegung ist mal rein logisch Betrachtet folgerichtig, aber du hast den Welle-Teilchen-Dualismus leider nicht richtig verstanden. Dieser sagt Dir nicht, dass Teilchen sich wellenförmig bewegen, sondern, je nach Experiment, Wellen- wie auf Teilcheneigenschaften ausweisen können.

Rein Mathematisch findest Du den Beweis, dass sich Photonen stets mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, wenn Du die Geschwindigkeit v als Ableitung der Hamiltonfunktion nach dem Impuls auffasst:

v= \frac{dH}{dp}=\frac{pc^2}{\sqrt{(mc^2)^2+(pc)^2}}

Setzt du nun für m die Ruhemasse des Photons, also Null, ein, so findest Du, dass v gleich c ist.

Grüße,
David

Humbug!
Hallo!

Nun, eine einzelne dieser Wellen ist zugleich das Photon.

Was genau verstehst Du unter „einer einzelnen“ Welle?

Diese Welle ist einmal Strom und einmal Spannung, jeweils
wechselnd.

Nein, das ist sie nicht!

Und zwar kann das in 3 Richtungen stattfinden, horizontal,
vertikal, circular.

Nein, es gibt nur zwei Richtungen. Die zirkuläre Polarisation ist eine Linearkombination aus den anderen beiden (bzw. umgekehrt).

Da ist kein Teilchen, welches pendelt, vielmehr gibt es beim
Magneten Nord/Süd oder beim Dipol +/-.

Es gibt Vektoren für die elektrischen und magnetischen Felder. Es gibt in einer elektromagnetischen Welle weder magnetische noch elektrische Pole.

Wenn ich jetzt mal von +/- ausgehe, bewegt sich die positive
Ladung auf die negative zu und umgekehrt, wobei sich der Strom
in einen Magneten umwandelt und das auch wieder umgekehrt.

Elektromagnetische Wellen breiten sich auch im Vakuum aus. Insofern sind sie nicht an das Vorhandensein von Ladungen gebunden. Im Gegenteil! Freie Ladungsträger, z. B. in einem Metall, reflektieren elektromagnetische Wellen. Daher bewegen sich also keine Ladungen.

Bei dieser Betrachtung bin ich allerdings auch der Meinung,
das entweder 1 oder 2 Pole überlichtschnell wären;

Wo keine Pole sind, können sich auch keine Pole bewegen!

vielleicht
unterliegt ein einzelner Pol nicht Beschränkungen wie der
Lichtgeschwindigkeit.

Quatsch.

Andererseits, würde die Energie einer querbewegten oder gar
vorwärts bewegten Ladung übermäßig ansteigen, eine Energie,
die zunächst nicht vorhanden ist.

Keine Ahnung, was Du damit sagen willst.

Also ziemlich Paradox.
Meine Gedanken gehen jetzt in den Bereich der Science Fiction,
wo überlichschnelle Geschwindigkeit durch vorübergehene
Ausschaltung der Masse bzw. seiner Energie erlaubt wird.
Es könnte auch eine Art Unschärfe geben, die alle Pole
mittelt.
Oder, was ich jetzt vermute, die Geschwindigkeiten differieren
irgendwie, also tatsächlich bis auf Überlicht, und werden aber
stetig wieder zusammengeführt.

Warum versuchst Du hier eine Frage zu beantworten, wenn Du nicht die leiseste Ahnung davon hast, was eine elektromagnetische Welle ist?

Michael

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Hallo!

ich weiß, dass die Frage etwas sinnfrei klingt, doch habe ich
mir überlegt, dass das Photon, als Elementarteilchen, sich
doch in einer welle bewegt, und so mehr strecke zurücklegt als
der „lichtstrahl“ selbst, oder?

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Vielen Dank schon Mal für eure Korrekturen.

Im Prinzip hat Dir David die richtige Antwort gegeben. Ich versuche es nur ein bisschen anschaulicher zu erklären, weil Du wahrscheinlich mit dem Hamilton-Operator nicht allzuviel anfangen kannst.

Elektromagnetische Wellen sind Querwellen, ähnlich wie die Wellen auf einem See. Das bedeutet, dass sich die Welle in einer Richtung ausbreitet (sagen wir mal nach „vorne“) und die Flüssigkeitsoberfläche quer dazu schwingt. Ein Korken, der auf dem Wasser schwimmt, pendelt auf und ab, obwohl sich die Welle vorwärts bewegt. Deswegen „Quer“-Welle. (Bei Schallwellen ist das übrigens anders: Da bewegen sch die Gasteilchen vor und zurück in Ausbreitungsrichtung, also handelt es sich hierbei um eine „Längs“-Welle.

Was schwingt nun bei einer elektromagnetischen Welle? Einmal ist es die elektrische Feldstärke. Eine elektrische Ladung würde von einer Lichtwelle in ähnlicher Weise auf und ab gerissen werden, wie der Korken auf der Wasserwelle. (Aber im Gegensatz zu dem was Matthias gesagt hat: Die Ladung IST nicht die Welle, sondern sie dient hier nur dazu, die Feldstärke zu erklären. Die Felstärke ist das, was auf und ab schwingt). Die Welle heißt „elektromagnetisch“, weil es nicht nur die elektrische Feldstärke ist, die schwingt, sondern auch die magnetische Feldstärke und zwar im 90°-Winkel zur elektrichen Feldstärke. Wenn man also dort, wo die Ladung auf und ab pendelt zusätzlich einen Kompass hätte, so würde der ebenfalls immer hin und her pendeln (Natürlich ist jeder reale Kompass viel zu träge, um diese Bewegung mitzumachen, aber prinzipiell wäre das so - und im atomaren Bereich stimmt es sogar fast).

Und wo ist das Photon in dieser Geschichte? Das bisherige Bild ist die klassische Beschreibung elektromagnetischer Wellen (Maxwell, Hertz, Helmholtz usw.). Diese Wellen transportieren Energie und diese Energie ist nicht - wie man im 19. Jahrhundert glaubte - beliebig teilbar, sondern liegt in einzelnen „Korpuskeln“, den Photonen vor.

Es gibt keine anschauliche Vorstellung dafür, wie das Photon „aussieht“, weil unser Gehirn einfach nicht dafür geschaffen wurde, den Welle-Teilchen-Dualismus zu verstehen. Manchmal hilft es, sich das Photon als einen „Wellenzug“ vorzustellen, d. h. durch eine begrenzte Folge von Wellenbergen. Aber auch mit dieser Vorstellung muss man vorsichtig sein.

Jedenfalls bewegt sich das Photon nicht auf einer Schlangenlinie, sondern geradlinig in Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischnen Welle - und damit hat es auch genau die gleiche Geschwindigkeit wie diese Welle (zumindest im Vakuum!).

Michael

VIelen Dank für eure antworten!
Vielen Dank Euch allen für eure schnellen Antworten,

ich habs dann doch verstanden(wenigstens meinen Fehler).

lg guseman

Nochmals Hallo

Ich muß einmal voranstellen, das ich ein wenig spekuliert oder philosophiert habe, aber, Du machst eine persönliche Kritik, als ob ich nach Deinen Noten gefragt hätte, und zum anderen wirst Du Dir selbst Kritik gefallen lassen müssen, nämlich:

Hallo!

Nun, eine einzelne dieser Wellen ist zugleich das Photon.

Was genau verstehst Du unter „einer einzelnen“ Welle?

Wenn es heißt, das Licht Wellencharakter hat, dann gibts doch wohl auch eine einzelne Welle? Wenn diese Welle aus z.B. einem Laser kommt, darf ich das doch wohl als lichtschnell beschleunigtes Teilchen auffassen, und dieses Teilchen dem Begriff Photon zuordnen?
Ob es nun auch halbe Wellen gibt, lass ich mal dahingestellt.
Deine Kritik gilt aber nicht meinen „Wellen“, sondern, das ich überhaupt nichts von elektromagnetischen Wellen verstünde.
Der Schuss geht bei Dir nach hinten los.

Diese Welle ist einmal Strom und einmal Spannung, jeweils
wechselnd.

Nein, das ist sie nicht!

Und warum nicht? Sowohl den Strom kann man nachweisen(mit Ferritantenne), als auch die Spannung(mit Leuchtstoffröhren am UKW-Sender). Du hast ein Problem mit der Realität.

Und zwar kann das in 3 Richtungen stattfinden, horizontal,
vertikal, circular.

Nein, es gibt nur zwei Richtungen. Die zirkuläre Polarisation
ist eine Linearkombination aus den anderen beiden (bzw.
umgekehrt).

Das ist leider auch falsch. Du kennst Doch bestimmt Polarisationsfilter(Gitter) für Licht, Sonnenbrille usw…
Angenommen, da ist ein horizontal polarisiertes Licht. Dies kann entweder vollständig blockiert oder durchgelassen werden.
Angenommen, da ist ein vertikal polarisiertes Licht, so kann dasselbe mit demselben Filter gemacht werden, jedoch nicht mit beiden Wellen gleichzeitig. Dann gibt es natürlich auch noch Wellen, die sich dazwischen orientieren. Diese haben aber einen resultierenden Anteil horizontal und vertikaler Polarisation. Kannst Du gerne selbst einmal ausprobieren.
Dann gibt es aber nochwas.
Das ist die circulare Polarisation, und ich verstehe nicht, warum Du diese ignorierst.
Diese circulare Polarisation läßt sich mit dem beschriebenen Filter nicht herausfiltern, weil die Polarisation in einer anderen Ebene stattfindet, eben in einer dritten Ebene. Laserpointer sind circular polarisiert(zum ausprobieren).
Da fang ich auch nicht an zu streiten, Physiklehrer können… (vulgäre Bemerkung).

Da ist kein Teilchen, welches pendelt, vielmehr gibt es beim
Magneten Nord/Süd oder beim Dipol +/-.

Es gibt Vektoren für die elektrischen und magnetischen Felder.
Es gibt in einer elektromagnetischen Welle weder magnetische
noch elektrische Pole.

Dann must Du aber sagen, welche Art von Pole es nicht gibt. Das magnetische und elektrische Felder auftreten, hab ich ja schon beschrieben. Nur feststehende Pole wird man nicht finden.

Wenn ich jetzt mal von +/- ausgehe, bewegt sich die positive
Ladung auf die negative zu und umgekehrt, wobei sich der Strom
in einen Magneten umwandelt und das auch wieder umgekehrt.

Elektromagnetische Wellen breiten sich auch im Vakuum aus.
Insofern sind sie nicht an das Vorhandensein von Ladungen
gebunden. Im Gegenteil! Freie Ladungsträger, z. B. in einem
Metall, reflektieren elektromagnetische Wellen. Daher bewegen
sich also keine Ladungen.

Ladungen sind nicht an Materie gebunden, nicht in einer elektromagnetischen Welle. Hinweis auf die Dielektrizitätskonstante und die magnetische Konstante des Vakuums(leider nicht genau bekannt).
Wenn da im Vakuum zwei Platten sind, kann man die durchaus aufladen, diese Aufladung ist nur nicht stabil, weil die Platten fehlen.

vielleicht
unterliegt ein einzelner Pol nicht Beschränkungen wie der
Lichtgeschwindigkeit.

Quatsch.

Wenn ich sage, „vielleicht“ könnte das so sein, wieso ist das dann Quatsch? Ist Vermutung verboten?

Andererseits, würde die Energie einer querbewegten oder gar
vorwärts bewegten Ladung übermäßig ansteigen, eine Energie,
die zunächst nicht vorhanden ist.

Keine Ahnung, was Du damit sagen willst.

Es geht um die vom Fragesteller angesprochene vermutete Überlichtgeschwindigkeit von Elementen einer elektromagnetischen Welle.
Von Bewegungen von Ladungen oder Feldern, er sprach dabei von Photonen, die als Resultierende die Lichtgeschwindigkeit überschreiten müßten. Wären da allerdings überlichtschnelle Felder oder dergleichen, müßte deren Energie übermäßig ansteigen, was man also evtl. besser ausschließt.

Also ziemlich Paradox.
Meine Gedanken gehen jetzt in den Bereich der Science Fiction,
wo überlichschnelle Geschwindigkeit durch vorübergehene
Ausschaltung der Masse bzw. seiner Energie erlaubt wird.
Es könnte auch eine Art Unschärfe geben, die alle Pole
mittelt.
Oder, was ich jetzt vermute, die Geschwindigkeiten differieren
irgendwie, also tatsächlich bis auf Überlicht, und werden aber
stetig wieder zusammengeführt.

Warum versuchst Du hier eine Frage zu beantworten, wenn Du
nicht die leiseste Ahnung davon hast, was eine
elektromagnetische Welle ist?

Michael

Deine Unterstellung und Deine lauten Ahnungen kannst Du Dir sparen, insbesondere, wenn ich nur zusammenfasse, was ich weiß und darüber hinaus nur Vermutungen äußere.

Gruß

Hallo Matthias!

Nun, eine einzelne dieser Wellen ist zugleich das Photon.

Was genau verstehst Du unter „einer einzelnen“ Welle?

Diese Frage war durchaus als Frage zu verstehen und nicht direkt als Kritik. Aus Deiner Antwort ging nicht hervor, ob Du mit einer einzelnen Welle einen Wellenberg, ein ganze Periode oder einen Wellenzug meinst.

Wenn es heißt, das Licht Wellencharakter hat, dann gibts doch
wohl auch eine einzelne Welle? Wenn diese Welle aus z.B. einem
Laser kommt, darf ich das doch wohl als lichtschnell
beschleunigtes Teilchen auffassen, und dieses Teilchen dem
Begriff Photon zuordnen?

Die Frage bleibt: Was ist eine einzelne Welle?

Ob es nun auch halbe Wellen gibt, lass ich mal dahingestellt.
Deine Kritik gilt aber nicht meinen „Wellen“, sondern, das ich
überhaupt nichts von elektromagnetischen Wellen verstünde.
Der Schuss geht bei Dir nach hinten los.

Wollen wir mal sehen:

Diese Welle ist einmal Strom und einmal Spannung, jeweils
wechselnd.

Nein, das ist sie nicht!

Und warum nicht? Sowohl den Strom kann man nachweisen(mit
Ferritantenne), als auch die Spannung(mit Leuchtstoffröhren am
UKW-Sender). Du hast ein Problem mit der Realität.

Du verwechselst Phänomene, die von Wellen hervorgerufen werden, mit der Welle selbst. Strom ist nunmal definiert als bewegte Ladung, und eine EM-Welle breitet sich auch dort aus, wo es keine Ladungen gibt. Sie hat also mit bewegten Ladungen erstmal nix zu tun (freilich können bewegte Ladnungen EM-Wellen abstrahlen und EM-Wellen können Ladungen bewegen, aber eine EM-Welle ist nicht die bewegte Ladung!)

Und zwar kann das in 3 Richtungen stattfinden, horizontal,
vertikal, circular.

Nein, es gibt nur zwei Richtungen. Die zirkuläre Polarisation
ist eine Linearkombination aus den anderen beiden (bzw.
umgekehrt).

Das ist leider auch falsch.

Nein, das ist richtig. Wikipedia schreibt dazu:

„Jede beliebige Polarisation kann als Überlagerung zweier Basispolarisationen dargestellt werden.“

Auf der dazugehörigen Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation#.C3.9Cberl… findest Du auch eine Animation, die zeigt, dass eine zirkulare Polarisation aus der Überlagerung von zwei linear polarisierten Wellen hervorgeht.

Du kennst Doch bestimmt
Polarisationsfilter(Gitter) für Licht, Sonnenbrille usw…
Angenommen, da ist ein horizontal polarisiertes Licht. Dies
kann entweder vollständig blockiert oder durchgelassen werden.
Angenommen, da ist ein vertikal polarisiertes Licht, so kann
dasselbe mit demselben Filter gemacht werden, jedoch nicht mit
beiden Wellen gleichzeitig. Dann gibt es natürlich auch noch
Wellen, die sich dazwischen orientieren. Diese haben aber
einen resultierenden Anteil horizontal und vertikaler
Polarisation. Kannst Du gerne selbst einmal ausprobieren.
Dann gibt es aber nochwas.
Das ist die circulare Polarisation, und ich verstehe nicht,
warum Du diese ignorierst.

Tue ich ja gar nicht. Ich sage nur, dass es keine dritte fundamentale Polarisation ist, sondern eine Kombination der beiden linearen Polarisationen.

Diese circulare Polarisation läßt sich mit dem beschriebenen
Filter nicht herausfiltern, weil die Polarisation in einer
anderen Ebene stattfindet, eben in einer dritten Ebene.

Es gibt keine dritte Ebene (diese wäre quer zur Ausbreitungsrichtung).

Laserpointer sind circular polarisiert(zum ausprobieren).

Ich kann Dir zwar nicht das Gegenteil beweisen, aber ich vermute stark das Laserpointer nicht zirkular-polarisiert sind, sonder unpolarisiert. An den Laserstrahl eines Laserpointers werden praktisch keine Qualitätsanforderungen gestellt. Warum sollte man sich die Mühe machen, dessen Licht auch noch zirkular zu polarisieren?

Jedenfalls kann mit dem von Dir vorgeschlagenen Experiment zirkular Polarisation von unpolarisiertem Licht nicht unterscheiden.

Da ist kein Teilchen, welches pendelt, vielmehr gibt es beim
Magneten Nord/Süd oder beim Dipol +/-.

Es gibt Vektoren für die elektrischen und magnetischen Felder.
Es gibt in einer elektromagnetischen Welle weder magnetische
noch elektrische Pole.

Dann must Du aber sagen, welche Art von Pole es nicht gibt.

Es gibt überhaupt keine Pole! Magnetische Monopole git es eh nicht, und die elektrischen Monopole wären Ladungen. Wie ich aber schon gesagt habe, braucht es für die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen keine Ladungen. Es ist also an Dir, zu sagen, welche Pole es gäbe, und zwar wo und wie und weshalb.

Das magnetische und elektrische Felder auftreten, hab ich ja
schon beschrieben. Nur feststehende Pole wird man nicht
finden.

Bei Dir hieß das mal „Strom und Spannung“. Das ist aber was ganz anderes…

Ladungen sind nicht an Materie gebunden, nicht in einer
elektromagnetischen Welle.

Ach ja? Das ist mir neu! Erklär mal!

Hinweis auf die
Dielektrizitätskonstante und die magnetische Konstante des
Vakuums(leider nicht genau bekannt).

„Nicht genau bekannt“, aha. Warum behauptest Du, es gäbe Ladungen, die nicht an Materie gebunden seien, wenn Dir „nicht genau bekannt“ ist, wie das funktionieren soll?

Wenn da im Vakuum zwei Platten sind, kann man die durchaus
aufladen, diese Aufladung ist nur nicht stabil, weil die
Platten fehlen.

Was redest Du für wirres Zeug? " Wenn da zwei Platten sind , kann man die durchaus aufladen, diese Aufladung ist nur nicht stabil, weil die Platten fehlen." Sorry, aber ich kann Dir bei solchen in sich selbst widersprüchlichen Aussagen leider nicht folgen!

vielleicht
unterliegt ein einzelner Pol nicht Beschränkungen wie der
Lichtgeschwindigkeit.

Quatsch.

Wenn ich sage, „vielleicht“ könnte das so sein, wieso ist das
dann Quatsch? Ist Vermutung verboten?

Es gibt so ein paar Dinge in der Physik, an deren Wahrheitsgehalt wir glauben, weil sonst der Rest der Physik nicht funktioniert. Dazu gehören so Dinge wie die Erhaltungssätze oder eben auch das universelle Tempolimit. Wenn man eines dieser fundamentalen Gesetze über Bord schmeißen möchte, dann muss man dafür schon sehr gute Gründe haben - und Du hast weder einen Grund noch eine Notwendigkeit, das zu tun, weil sich in der elektromagnetischen Welle wirklich nichts überlichtschnell bewegt.

Deine Unterstellung und Deine lauten Ahnungen kannst Du Dir
sparen, insbesondere, wenn ich nur zusammenfasse, was ich weiß
und darüber hinaus nur Vermutungen äußere.

Was Du „weißt“, hat - wie nun hoffentlich klar geworden ist, wirklich nicht sehr viel mit Physik zu tun. Durch solche Antworten werden Fragesteller mehr verwirrt, als dass sie was lernen. Falls Du Dich persönlich angegriffen fühlst, tut es mir leid, das war nie meine Absicht - mir geht es nur um die Sache, und da habe ich (in diesem Fall) Recht und Du nicht.

Michael

PS: Weil mir gerne mein Beruf vorgeworfen wird, wenn ich Antwortartikel harsch kritisiere: Ich habe absolut nichts dagegen, wenn jemand einen Fehler macht - das passiert mir andauernd. Aber es ärgert mich, wenn sich jemand mit Halbwissen oder falschem Wissen zum Experten aufspielt.

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Nochmals hallo.

In meiner Karte steht mein Beruf und mein Hobby. Da steht nichts von Physik-Experte. Ich bin Wer-Weiß-Was Benutzer.

Was ich noch bin:
Ich bin selbstbewußt genug, auch gegenüber Wikipedia.
Was man mit Polarisationsfilter(Gitter) machen kann:
Man kann eine horizontale und eine vertikale Polarisation vollständig herausfiltern, eine circulare Polarisation dringt jedoch vollständig hindurch, auch wenn man zwei gekreuzte Platten hintereinander hat.
Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.
Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.
Ich frage Dich einfach nicht und auch nicht Wikipedia, ich weiß das so.

Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen auffangen oder nicht?
Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt, welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann, oder nicht?
Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?

Jetzt machst Du mal zu Ende und lass mich in Ruhe.
MfG

Hallo!

Man kann eine horizontale und eine vertikale Polarisation
vollständig herausfiltern, eine circulare Polarisation dringt
jedoch vollständig hindurch, auch wenn man zwei gekreuzte
Platten hintereinander hat.

Sicher?

Kann das mal jemand bestätigen oder richtig stellen? Ich glaube es nämlich nicht (… auch wenn ich zugeben muss, dass ich das Experiment noch nicht selbst durchgeführt habe).

Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.

Doch, und zwar wenn 90°-Phasenversatz zwischen den Wellen besteht.

Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.

Eine „andere Anordnung“? Wie willst Du denn den Dipol „anders anordnen“? Wenn die Welle sich in x-Richtung ausbreitet, dann kann die Dipolachse entweder die z- oder die y-Achse sein. Welche „andere Anordnung“ gibt es denn noch?

Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?
Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt,
welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann,
oder nicht?
Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal
als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?

Gegen das Wort „Induktion“ hätte ich nie etwas gehabt, aber Du sagtest „Strom“. Und die Leuchtstoffröhre wird auch nicht durch Ladungen außerhalb der Röhre zum Leuchten angeregt, sondern durch die starken elektromagnetischen Felder.

Michael

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Hallo!

Ich finde deine Frage gut. Ob du es glaubst oder nicht, ich habe mich das auch schon gefragt und bin ebenfalls zu der Überlegung gelangt, ob Überlichtgeschwindigkeit vorliegt. Danke, dass du die Frage jetzt hier hast beantworten lassen.

Grüße

Andreas

Was nun ? Da taucht doch die alte Frage aus Newtons und Huygens Zeiten wieder auf: Licht - Welle oder Teilchen? Bei Beugung und Interferenz - Wellen, beim Photoeffekt - Teilchen ? Da hilft auch Einsteins Antwort auf die Frage einer jungen Dame, wie sich den dann das Licht fortpflanze, nicht weiter. Er antwortete, da gäbe es wohl männliche und weibliche Photonen. Doch Photonen sind ununterscheidbare Objekte. Man kann sie nicht durch blaue und rosa Schleifchen markieren.

Die verrückte Antwort müsste lauten: Licht ist weder Welle noch Teilchen, sondern sowohl Welle als auch Teilchen. Wir müssen ja die physikalischen Begriffe meist mit Worten bezeichnen, die unsere sinnlich wahrnehmbaren Umwelt entnommen sind. Sicher kann ich ein Schiff und die Wellen des Meeres eindeutig als das eine oder andere identifizierten. Aber unser “gesunder Menschenverstand” reicht eben nicht aus, wenn wir in neue Dimensionen, die Welt der Quanten, hinabtauchen. Licht verhält sich bei der Überlagerung wie Wellen, bei Emission und Absorption wie Teilchen.

Dabei haben die Photonen recht sonderbare Eigenschaften. Sie werden bei ihrer Emission sofort als Ganzes geboren und können sich immer nur mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Versucht man sie abzubremsen, so werden sie als Ganzes absorbiert und verschwinden. Mit Lichtgeschwindigkeit können sie sich nur bewegen, weil sie keine Ruhemasse besitzen. Ihre Energie ist der Frequenz direkt, ihr Impuls der Wellenlänge umgekehrt proportional. Diese Beziehungen verknüpfen die für Teilchen typischen Größen Energie und Impuls mit den wellentypischen Größen Frequenz und Wellenlänge. Die treffende Bezeichnung dafür als Welle-Teilchen-Dualismus gibt keine Erklärung, warum dies so ist, sondern sagt nur, wie es ist.

Was nun ? Da taucht doch die alte Frage aus Newtons und
Huygens Zeiten wieder auf: Licht - Welle oder Teilchen?

Mag sein

Er antwortete, da gäbe es wohl männliche und weibliche
Photonen.

Und welche sind schneller?

Doch Photonen sind ununterscheidbare Objekte. Man
kann sie nicht durch blaue und rosa Schleifchen markieren.

Schade…

Die verrückte Antwort müsste lauten: Licht ist weder Welle
noch Teilchen, sondern sowohl Welle als auch Teilchen.

Aha!

Dabei haben die Photonen recht sonderbare Eigenschaften. Sie
werden bei ihrer Emission sofort als Ganzes geboren und können
sich immer nur mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Und wenn mann sie beispielweise in ein paralleluniversum sperrt, das ganz lehr ist, und ihnen dann energie entzieht???

mfg

Fehlende Freiheitsgrade?
Hallo.

Was ich noch bin:
Ich bin selbstbewußt genug, auch gegenüber Wikipedia.
Was man mit Polarisationsfilter(Gitter) machen kann:
Man kann eine horizontale und eine vertikale Polarisation
vollständig herausfiltern, eine circulare Polarisation dringt
jedoch vollständig hindurch, auch wenn man zwei gekreuzte
Platten hintereinander hat.
Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.
Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.
Ich frage Dich einfach nicht und auch nicht Wikipedia, ich
weiß das so.

Hast Du schon mal etwas von fehlenden Freiheitsgraden gehört? Das ist genau das was die Betrachtung elektromagnetischer Phänomene auf quantenmechanischem Niveau so kompliziert macht. In einem dreidimensionalen Raum existieren nur zwei „Richtungen“, genannt Freiheitsgrade.
Wie es scheint hast Du etwas zuviel populärwissenschaftliche Literatur studiert und weißt das eben nicht so…

Gruß,
David

ot
Verdammt…man merkt, dass Du Lehrer bist ;o)

Hallo,

Ich bin selbstbewußt genug, auch gegenüber Wikipedia.

Auch gegenüber dem Hersteller sogenannter Polarisationsfolien? Der verkauft Folien zur Phasenverschiebung, um zirkular polarisiertes Licht herzustellen:
http://www.itos.de/pdf_files/Datenblatt_CP42.pdf

Was man mit Polarisationsfilter(Gitter) machen kann:
Man kann eine horizontale und eine vertikale Polarisation
vollständig herausfiltern, eine circulare Polarisation dringt
jedoch vollständig hindurch, auch wenn man zwei gekreuzte
Platten hintereinander hat.

Das sieht hier:
http://www.schulphysik.de/java/physlet/applets/emwel…
aber irgendwie ganz anders aus.

Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.

Doch.

Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.

Genau. Nämlich zwei passend phasenverschobene Dipole, einer horizontal, einer vertikal.
Oder hast Du gedacht, es müsste ein kreisförmiger Dipol sein? Oder einer, der sich permanent dreht?

Ich frage Dich einfach nicht und auch nicht Wikipedia, ich
weiß das so.

Da weißt Du es offensichtlich wohl falsch.

Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?

Ja. Und benötigt man bewegte Ladungen und Ströme aus Elektronen, um die Antenne anzuregen?

Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt,
welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann,
oder nicht?

Ja. Und benötigt man hier bewegte Ladungen und Ströme aus Elektronen, um die Energie in die Röhre zu bringen?

Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal
als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?

Nein. Weil da keinerlei Ladung existiert.
Oder wie stellst Du Dir sonst den Transport durch Vakuum vor? Der doch offensichtlich ganz gut klappt, wenn man sich die Sterne mal anschaut?

Jetzt machst Du mal zu Ende und lass mich in Ruhe.

Lernresistenz angekratzt? Deine sonstigen Beiträge sind doch auch nicht so eigensinnig. Was spricht denn gegen ein Dazulernen?

Gruß
loderunner

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Hallo
Das mit den fehlenden Freiheitsgraden ist mir neu. Ich werde mal bei Wikipedia schauen, und der Begriff scheint auch in die richtige Richtung zu gehen, auch um eine Beziehung zur ursprünglichen Frage herzustellen.
MfG
Matthias

Hallo

Hallo,

Ich bin selbstbewußt genug, auch gegenüber Wikipedia.

Auch gegenüber dem Hersteller sogenannter Polarisationsfolien?
Der verkauft Folien zur Phasenverschiebung, um zirkular
polarisiertes Licht herzustellen:
http://www.itos.de/pdf_files/Datenblatt_CP42.pdf

Die Seite öffnet sich bei mir leider nicht.
Eine „Polarisationsfolie“ kann natürlich alles mögliche sein, und deswegen erwähnte ich extra die Gitterbauform.
Es ist logisch, das man in eine Struktur Energie einspeisen kann, und die dann anders orientiert wieder herauskommen kann.

Was man mit Polarisationsfilter(Gitter) machen kann:

Man kann eine horizontale und eine vertikale Polarisation
vollständig herausfiltern, eine circulare Polarisation dringt
jedoch vollständig hindurch, auch wenn man zwei gekreuzte
Platten hintereinander hat.

Das sieht hier:
http://www.schulphysik.de/java/physlet/applets/emwel…
aber irgendwie ganz anders aus.

Der Wikipedia- Artikel ist insofern falsch, als das sich
Wellen mit lediglich horizontaler und vertikaler Orientierung
nicht zu circularen Wellen vermischen oder aufaddieren.

Doch.

Wie gesagt, es ist dafür eine Hardware notwendig. Von alleine vermischt sich gar nichts.
Wegen der Orientierung: Da sind Mißverständnisse möglich.
Um genau zu sein und um die Orientierung einmal zu erklären die ich meine:
Es gibt ja 3 Achsen im Raum. Auch einen Dipol(das stabförmige metallische Objekt) kann ich ich senkrecht oder waagerecht zu mir stellen, oder ich kann auch auf eine Spitze schauen. Damit habe ich 3 versch. Ausrichtungen, die 3 Ausrichtungen der Polarisation ermöglichen. Natürlich auch in alle Winkel dazwischen.

Es ist eine andere Anordnung des strahlenden Dipols notwendig.

Genau. Nämlich zwei passend phasenverschobene Dipole, einer
horizontal, einer vertikal.
Oder hast Du gedacht, es müsste ein kreisförmiger Dipol sein?
Oder einer, der sich permanent dreht?

Für eine circulare Polarisation halte ich im besondere die Strahlung eines im Topf stehenden Dipols für geeignet. Kreisförmige Dipole gibts auch verschiedene Arten von. Und es gibt auch eine Gefahr, das wir über dasselbe reden.
Die circular polarisierte Welle spielt insbesondere beim Radar eine Rolle.
Das man circulare Wellen nicht herausfiltern kann, habe ich feststellen müssen, nachdem ich einen Laserpointer mit normaler photo-Polarisationsfolie untersucht habe.

Und dann noch was:
Kann man mit einer Ferrit-Antenne elektromagnetische Wellen
auffangen oder nicht?

Ja. Und benötigt man bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Antenne anzuregen?

Richtig muß es heißen, „bewegte Ladungen oder Ströme“, weil das ist dasselbe.
Ansonsten, selbstverständlich! Jedenfalls bei der Ferrit-Antenne!
Die Ferrit-Antenne beschränkt hauptsächlich sich auf den magnetischen Anteil einer EM-Welle.

Ist eine Leuchtstoffröhre ein relativ hochohmiges Objekt,
welches aus elektromagnetischen Wellen Energie entziehen kann,
oder nicht?

Ja. Und benötigt man hier bewegte Ladungen und Ströme aus
Elektronen, um die Energie in die Röhre zu bringen?

Nein. Hier benötigt man Spannungen.

Ist das nur möglich, wenn eine elektromagnetische Welle einmal
als Induktion vorliegt und einmal als Ladung oder nicht?

Nein. Weil da keinerlei Ladung existiert.
Oder wie stellst Du Dir sonst den Transport durch Vakuum vor?
Der doch offensichtlich ganz gut klappt, wenn man sich die
Sterne mal anschaut?

Nach Deiner Meinung müßte anscheinend ein Ladungstransport ausschließlich an festen Gegenständen stattfinden können.
Bei hochfrequenten Wellen ist das aber nicht erforderlich, hier treten schnell wechselnde Spannungen auf, die man mit genannter Neonröhre nachweisen kann. Und die Neonröhre ist im ausgeschaltetem Zustand auch noch beinahe nichtleitend. Eine Zündung erfolgt nur durch ausreichend hohe Spannung.

Jetzt machst Du mal zu Ende und lass mich in Ruhe.

Lernresistenz angekratzt? Deine sonstigen Beiträge sind doch
auch nicht so eigensinnig. Was spricht denn gegen ein
Dazulernen?

Das ist natürlich eine Suggestivfrage. Ich glaube nicht was Ihr sagt, und deswegen sei ich nicht lernbereit.
Aber diese Geschichte mit den elektromagnetischen Wellen habe ich nach meiner eigenen Meinung bereits ganz gut verstanden, so das ich das nicht bereitwillig gegen etwas tausche, was nach meiner Meinung noch , sorry, größerer Müll ist.
Das einzige, was ich nicht ganz verstehe, das ist die vom Fragesteller aufgestellte Vermutung, das doch eigentlich Photonen mit Überlicht reisen müßten, weil sie doch der Welle entlang sausen.
Ich wollte ursprünglich darauf hinaus, das die Welle das eigentliche Photon ist, und das ich aber für die Umladungs und Schwingungsvorgänge in der EM-Welle keine genaue Erklärung bezüglich der Geschwindigkeit dieser Vorgänge habe. Daraufhin habe ich Vermutungen angestellt, bzw. versucht Möglichkeiten aufzuzeigen.

MfG
Matthias