Photovoltaik

Moin,

wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, fällt auf, dass es keine festgelegten Standards gibt. Die Qualität der Module wird wohl einzig durch das Herstellungsland und den Wirkungsgrad bestimmt, oder habe ich was übersehen?

Welche Kriterien muß ich sonst noch beim Einholen von Angeboten beachten?

Vielen Dank für Eure Hilfe
Rolf

Nein ,es gibtpolykristaline,monokristalline undamorphe Zellen.Diese haben verschiedene Wirkungsgrade und dadurch auch unterschiedliche Preise .Für welchen Zweck und vieviel Ampere und Wieviel Sonnenstunden im Jahr und welche Budget, und die Batterien nicht vergessen, oder direkt ins Netz einspeisen ?

Hi,

über die Unterschiede habe ich schon gelesen. Ich tu mir nur schwer, für meine Bedürfnisse das Richtige zu finden. Der Strom soll direkt eingespeist werden, Dachfläche ist in Süddeutschland, Südseite, 30 qm.
Budget ist nicht so wichtig. Es sollte sich halt in absehbarer Zeit amortisieren und möglichst lange eine vernünftige Ausbeute bringen.

Da erzählt mir eben der Eine was über Polychristalin weils billig ist, der Andere über Monochristalin weil die Effizienz besser ist. Aber so richtig vorgerechnet hat mir bisher keiner, was unterm Strich rauskommt

Evtl. habe ich bisher aber auch zu wenig tief „gebohrt“.

bye
Rolf

Na dann musst du dir ausrechnen wieviel Stom du mit wieviel Sonnenstunden pro m2 im Jahr bekommst, ob günstige Panelle mit weniger Stom oder umgekehrt.Aber ich dachte die Subventionen sind gestrichen in BRD, somit rechnet sich das nicht mehr.Es gibt sehr günstige Englishe amopphe Zellen bei Westfalia versand ,die bringen wirklich ib Stgt gemessen bis 14,6 Volt. Vielleicht Fährst du besser mit nem Windrad natürlich nur wenn ihr Wind habt.

Hallo,

Aber ich dachte die Subventionen
sind gestrichen in BRD,

wo hast Du denn das her? Die Einspeisevergütung wird stärker gekürzt als ursprünglich geplant. Das ist alles.

somit rechnet sich das nicht mehr.

Dank gesunkener Modulpreise ist das nicht unbedingt der Fall.

Es
gibt sehr günstige Englishe amopphe Zellen bei Westfalia
versand ,die bringen wirklich ib Stgt gemessen bis 14,6 Volt.

wobei 14,6 Volt mal ganz und gar nichts über die Leistung der Zellen aussagt.

Vielleicht Fährst du besser mit nem Windrad natürlich nur wenn
ihr Wind habt.

Viel spaß beim Genehmigungsverfahren.

Gruß, Niels

Hallo,

Der
Strom soll direkt eingespeist werden, Dachfläche ist in
Süddeutschland, Südseite, 30 qm.

wieso machst Du nicht teilweise Selbstverbrauch?

Budget ist nicht so wichtig. Es sollte sich halt in
absehbarer Zeit amortisieren und möglichst lange eine
vernünftige Ausbeute bringen.

Was verstehst Du unter „absehbare Zeit“? Mit ca. 10 Jahren wirst Du schon rechnen müssen.

Gruß, Niels

Mit den Subventionen habe ich vielleicht was verwechselt.Klar sagt 14 ,6 Volt nichts über die Leistung aus ,ich wollte nur damit sagen das es günstige Zellen gibt die auch konstant eine stabile Leistung abgeben in Deutschland.

Hai!

wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, fällt auf, dass es
keine festgelegten Standards gibt.

Doch schon http://de.wikipedia.org/wiki/Standard-Testbedingunge…

Nur hilft dir das auch nicht viel.

Die Qualität der Module
wird wohl einzig durch das Herstellungsland und den
Wirkungsgrad bestimmt, oder habe ich was übersehen?

Da eine Photovoltaik Anlage eigentlich immer im Teillastbetrieb
arbeitet (zumindest nie im STC), wäre eigenlich der Wirkungsgrad
abhängig von der Einstrahlung interessant. Das kann man sich bei
nahmhaften Hersteller in den Datenblätter zusammenbasteln.
Z.B. http://www.sharp.de/cps/rde/xbcr/documents/documents…

Mit den Kennlinien Leistung über Spannung kann man sehen wie der
Wirkungsgrad bei Teillast ist. Weiterhin ist der Temperatur-
Koeffizient wichtig. Mit jedem Grad über 25 Grad Celsius
verliert obiges Modul etwa 0,5% Leistung. In heißen Sommertagen
(maximale Einstrahlung) hat so ein Modul locker 50-60 Grad, sprich
die Leistung ist bei solchen Tagen unter 90% der Maximalleistung.

Von daher sind die ertragreichsten Tage auch im Herbst und Frühjahr
und nicht im Sommer. Im Monatsdurschnitt ist dann der Sommermonat
natürlich wieder deutlich besser.

Welche Kriterien muß ich sonst noch beim Einholen von
Angeboten beachten?

Ich würde immer die ausführlichen technischen Datenblätter haben
wollen.

BTW: auch der Wechselrichter hat mit seinem Wirkungsgrad einen
wesentlichen Einfluß und mit der Maßgabe das eigentlich immer
Teillast gefahren wird gilt dort entsprechendes.

Mein Wechselrichter hat nur 95% der Maximalleistung der Module
und ist vieleicht 10 Stunden im Jahr in der Abregelungsgrenze
(Module liefern mehr als der Wechselrichter umspannen kann),
dafür war er deutlich günstiger und vom Wirkungsgrad im öfter
genutzten Bereich besser.

Immhin verbraucht sowas http://www.sma.de/de/produkte/solar-wechselrichter/s…
etwa 5%, was bei einer Anlage von 5kWPeak immhin schon 250W
bei Volllast sind.

Der Plem

Hi Niels,

teilweiser Eigenverbrauch wird sich bei zwei Personen nicht lohnen. Da sollte man wohl 30 % der hergestellten Strommenge selbst verbraten.

10 Jahre Amortisation sind schon o.k. Mir geht es einfach nur um eine Entscheidungshilfe ob ich eher sauteure oder eher günstigere Module kaufen soll. Offensichtlich läuft es auf die Faustregel hinaus: Billig=weniger Ausbeute=10 Jahre Amortisation und danach weniger Kohle, Teuer=mehr Ausbeute=10 Jahre Amortisation und danach mehr Kohle.

Fragt sich jetzt nur noch was teuer und gut ist.

Bye
Rolf

Hai!

Fragt sich jetzt nur noch was teuer und gut ist.

Wenn man wie in dem von mir geposteten Link folgendes hat:
-5 Jahre Produktgarantie
-10 Jahre Leistungsgarantie auf eine Leistungsabgabe von 90 %
-25 Jahre Leistungsgarantie auf eine Leistungsabgabe von 80 %

kann doch nicht mehr viel schiefgehen oder?

Der Plem

Moin auch,

Die Qualität der Module
wird wohl einzig durch das Herstellungsland und den
Wirkungsgrad bestimmt, oder habe ich was übersehen?

jain, es gibt gute ausländische, wie es mäßige deutsche gibt.

Welche Kriterien muß ich sonst noch beim Einholen von
Angeboten beachten?

Sich Referenzen geben lassen. Meinen Installateur hab ich von einem zufriedenen Feuerwehrkameraden empfohlen gekriegt. Zurecht, denn die Firma hat gute Arbeit abgeliefert.

Gandalf

Du bist Dir auch über die Vor- und insbesondere die Nachteile von amorphen Zellen im Klaren?