Hai!
wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, fällt auf, dass es
keine festgelegten Standards gibt.
Doch schon http://de.wikipedia.org/wiki/Standard-Testbedingunge…
Nur hilft dir das auch nicht viel.
Die Qualität der Module
wird wohl einzig durch das Herstellungsland und den
Wirkungsgrad bestimmt, oder habe ich was übersehen?
Da eine Photovoltaik Anlage eigentlich immer im Teillastbetrieb
arbeitet (zumindest nie im STC), wäre eigenlich der Wirkungsgrad
abhängig von der Einstrahlung interessant. Das kann man sich bei
nahmhaften Hersteller in den Datenblätter zusammenbasteln.
Z.B. http://www.sharp.de/cps/rde/xbcr/documents/documents…
Mit den Kennlinien Leistung über Spannung kann man sehen wie der
Wirkungsgrad bei Teillast ist. Weiterhin ist der Temperatur-
Koeffizient wichtig. Mit jedem Grad über 25 Grad Celsius
verliert obiges Modul etwa 0,5% Leistung. In heißen Sommertagen
(maximale Einstrahlung) hat so ein Modul locker 50-60 Grad, sprich
die Leistung ist bei solchen Tagen unter 90% der Maximalleistung.
Von daher sind die ertragreichsten Tage auch im Herbst und Frühjahr
und nicht im Sommer. Im Monatsdurschnitt ist dann der Sommermonat
natürlich wieder deutlich besser.
Welche Kriterien muß ich sonst noch beim Einholen von
Angeboten beachten?
Ich würde immer die ausführlichen technischen Datenblätter haben
wollen.
BTW: auch der Wechselrichter hat mit seinem Wirkungsgrad einen
wesentlichen Einfluß und mit der Maßgabe das eigentlich immer
Teillast gefahren wird gilt dort entsprechendes.
Mein Wechselrichter hat nur 95% der Maximalleistung der Module
und ist vieleicht 10 Stunden im Jahr in der Abregelungsgrenze
(Module liefern mehr als der Wechselrichter umspannen kann),
dafür war er deutlich günstiger und vom Wirkungsgrad im öfter
genutzten Bereich besser.
Immhin verbraucht sowas http://www.sma.de/de/produkte/solar-wechselrichter/s…
etwa 5%, was bei einer Anlage von 5kWPeak immhin schon 250W
bei Volllast sind.
Der Plem