Hallo zusammen,
Die Stringkabel meines Photovoltaikgenerators sind in einem Alurohr an der Aussenwand geführt.
Durch zufälliges Berühren mit dem Handrücken konnte ich so ein komisches Vibrieren bei leichter Handbewegung spühren.
Das Multimeter zeigt mir bei Generatorbtrieb eine Spannung von ca. 20 Volt (Gemessen an dem Alurohr auf Erde) an.
Rohr und Kabel wurden von mir selbst installiert,vom Fachmann durchgemessen und als Ok bewertet.
Auch bin ich mir absolut sicher dass kein direkter Berührungspunkt zwischen Stromführenden teilen und Alurohr besteht.
Wie Komts? Induktion ? Haut da irgendwo Strom ab?
Wer-weiss-was
Viele Grüße
Markus
Hallo Markus
Durch zufälliges Berühren mit dem Handrücken konnte ich so ein komisches Vibrieren bei leichter Handbewegung spühren.
Das Multimeter zeigt mir bei Generatorbtrieb eine Spannung von ca. 20 Volt (Gemessen an dem Alurohr auf Erde) an.
Das dürfte eine induktive oder kapazitive Einstreuung aus einer benachbarten 230V-Leitung sein.
Der hohe Wert der gemessenen Spannung dürfte darauf beruhen, dass Du mit einem sehr hochohmigen DVM gemessen hast. Wenn Du dem DVM einen Widerstand von z.B. 10 Kiloohm bei der Messung parallelschaltest, wirst Du sehen, dass die Spannung auf einen viel niedrigeren Wert zusammenbricht. Eine Gefahr für Leib und Leben geht davon nicht aus.
Gruß
merimies
Hallo merimis,
Danke für Deine Antwort,
Durch zufälliges Berühren mit dem Handrücken konnte ich so ein komisches Vibrieren bei leichter Handbewegung spühren.
Das Multimeter zeigt mir bei Generatorbtrieb eine Spannung von ca. 20 Volt (Gemessen an dem Alurohr auf Erde) an.
Das dürfte eine induktive oder kapazitive Einstreuung aus
einer benachbarten 230V-Leitung sein.
Hm, das Eigenartige daran ist,bei Dunkelheit, also wenn die Anlage keinen Strom bringt ist die Anzeige des Messgerätes auf Null.
Der hohe Wert der gemessenen Spannung dürfte darauf beruhen,
dass Du mit einem sehr hochohmigen DVM gemessen hast.
Gemessen habe ich mit einem Einfacheren(Zeiger)Multimeter,welches bei der Messung auf Wechselstrom 250 V~ eingestellt war.
Der Innnwiderstand beträgt lt. Angabe 4,4 K/Ohm
Eine Gefahr für Leib und
Leben geht davon nicht aus.
Dies beruhigt erstmal,Danke
Viele Grüße
Markus
Hallo Markus
Das dürfte eine induktive oder kapazitive Einstreuung aus einer benachbarten 230V-Leitung sein.
Hm, das Eigenartige daran ist, bei Dunkelheit, also wenn die Anlage keinen Strom bringt ist die Anzeige des Messgerätes auf Null.
Der hohe Wert der gemessenen Spannung dürfte darauf beruhen, dass Du mit einem sehr hochohmigen DVM gemessen hast.
Gemessen habe ich mit einem einfacheren (Zeiger)Multimeter, welches bei der Messung auf Wechselstrom 250 V~ eingestellt war. Der Innenwiderstand beträgt lt. Angabe 4,4 K/Ohm
Mit dieser Aussage hast Du mich erst einmal erschreckt, bis ich ein bisschen nachgerechnet habe.
Ich nehme an, Du meinst 4,4kΩ/Volt? Dann hat das Instrument im 250V-Messbereich einen Innenwiderstand von 250*4400Ω=1,1MΩ
Dann fließen bei Vollausschlag 0,23mA durchs Messgerät.
Bei einem Innenwiderstand von 4400Ω bei 250V würden bei Vollausschlag 57mA durch das Messinstrument fließen – ein absurd hoher Wert, dabei würden im Messgerät bei Vollausschlag ca. 15W verbraten.
Aber der Widerstand von 1,1MΩ entspricht dem Innenwiderstand eines gebräuchlichen DVM. Ich halte also an meiner Aussage fest, dass keine Gefahr für Leib und Leben besteht.
Gruß merimies
Hallo merimies,
Gemessen habe ich mit einem einfacheren (Zeiger)Multimeter, welches bei der Messung auf Wechselstrom 250 V~ eingestellt war. Der Innenwiderstand beträgt lt. Angabe 4,4 K/Ohm
Mit dieser Aussage hast Du mich erst einmal erschreckt, bis
ich ein bisschen nachgerechnet habe.
Ich nehme an, Du meinst 4,4kΩ/Volt? Dann hat das Instrument
im 250V-Messbereich einen Innenwiderstand von 250*4400Ω=1,1MΩ
Sorry ,mein Fehler.
Wie du sagst es sind 4,4kΩ/Volt.
Dann fließen bei Vollausschlag 0,23mA durchs Messgerät.
Bei einem Innenwiderstand von 4400Ω bei 250V würden bei
Vollausschlag 57mA durch das Messinstrument fließen – ein
absurd hoher Wert, dabei würden im Messgerät bei Vollausschlag
ca. 15W verbraten.
Aber der Widerstand von 1,1MΩ entspricht dem Innenwiderstand
eines gebräuchlichen DVM. Ich halte also an meiner Aussage
fest, dass keine Gefahr für Leib und Leben besteht.
das Kuriose dabei ist,bei Volleistung dieses Strings,(3 Kw/h)habe heute Nachmittag nochmals gemessen, geht der Messwert an besagtem Alurohr gegen Null.
Dieses Phänomen scheint also Leistungsabhängig zu sein.
Viele Grüße
Markus
Hallo Markus,
das Kuriose dabei ist,bei Volleistung dieses Strings,(3
Kw/h)habe heute Nachmittag nochmals gemessen, geht der
Messwert an besagtem Alurohr gegen Null.
Dieses Phänomen scheint also Leistungsabhängig zu sein.
Ein hochohmiges Messgerät liest immer irgend welche Spannungen auf!
Die Messkabel wirken als Antenne. Schon wenn du einschaltest und die Kabel rumliegen lässt, misst du eine Spannung.
Noch besser wirds, wenn man eine Prüfspitze erdet und die andere mit dem Finger berührt.
Heute findest du keinen Ort mehr, der nicht durch elektromagnetische Wellen „verseucht“ ist, also misst man auch immer irgend etwas.
Ich habe hier ein APPA 305, Ri = 10M
Wechselspannung und ohne Messkabel: 0.0055V
mit Messkabel (1m, beide miteinander leicht verdrillt): 0.0685V
Messkabel parallel, nicht verdrillt: 0.1385V
Messkabel T-Förmig ausgelegt: 0.05044V
COM mit PE verbunden: 0.3356V
zusätzlich Finger am heissen Ende: 2.5V
zusätzlich die andere Hand auf den Bildschirm (CRT) gehalten: 0.0255V
andere Hand an Lupe: 5.5V
andere Hand an Bürolampe (ausgeschaltet, nicht geerdet): 31V
Direkt an Bürolampe gemassen: 44V
Ich könnte jetzt noch stundenlang sinnlos in der Bude rummessen und lustige Zahlenwerte aufschreiben!
Richtig Spass macht es aber erst mit einem Oszilloskop 
MfG Peter(TOO)
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Hallo Peter,
das Kuriose dabei ist,bei Volleistung dieses Strings,(3
Kw/h)habe heute Nachmittag nochmals gemessen, geht der
Messwert an besagtem Alurohr gegen Null.
Dieses Phänomen scheint also Leistungsabhängig zu sein.
Ein hochohmiges Messgerät liest immer irgend welche Spannungen
auf!
Die Messkabel wirken als Antenne. Schon wenn du einschaltest
und die Kabel rumliegen lässt, misst du eine Spannung.
Noch besser wirds, wenn man eine Prüfspitze erdet und die
andere mit dem Finger berührt.
Heute findest du keinen Ort mehr, der nicht durch
elektromagnetische Wellen „verseucht“ ist, also misst man auch
immer irgend etwas.
Ich habe hier ein APPA 305, Ri = 10M
Wechselspannung und ohne Messkabel: 0.0055V
mit Messkabel (1m, beide miteinander leicht verdrillt):
0.0685V
Messkabel parallel, nicht verdrillt: 0.1385V
Messkabel T-Förmig ausgelegt: 0.05044V
COM mit PE verbunden: 0.3356V
zusätzlich Finger am heissen Ende: 2.5V
zusätzlich die andere Hand auf den Bildschirm (CRT) gehalten:
0.0255V
andere Hand an Lupe: 5.5V
andere Hand an Bürolampe (ausgeschaltet, nicht geerdet): 31V
Direkt an Bürolampe gemassen: 44V
Dies ist schon klar,in der Nähe von Sendemasten lassen sich anscheinend sogar Leuchtstofflampen zum leuchten anregen.
Oder Elektrostatische Ladungen usw.
Die ganze Welt ist unter Spannung 
Für mich ist es Erstaunlich dass so ein geringer Strom nur mit der Hand spürbar ist, denn sonst hätte ich es überhaupt nicht bemerkt.
Viele Grüße
Markus
Hallo Markus
Für mich ist es erstaunlich, dass so ein geringer Strom nur mit der Hand spürbar ist, denn sonst hätte ich es überhaupt nicht bemerkt.
Auf dieses Phänomen bin ich bei der Mitarbeit in einem Forum zu DVB-T-Antennen gestoßen.
DVB-T-Receiver sind meist nach Schutzklasse II aufgebaut. Bei Schutzklasse II ist ein Ableitstrom kleiner als 0,25mA zwischen der Stromversorgung und dem nicht geerdeten Gehäuse zulässig. Meist bleibt er aber unter 0,15mA. Dieser Ableitstrom ist auch auf dem Mantel der Antennenleitung fühlbar.
Es gab immer wieder Beiträge, in denen darüber geklagt wurde, dass man beim Berühren der Antenne einen „Schlag“ bekäme, obwohl laut IEC Ströme unter 0,5mA von erwachsenen Menschen nicht wahrgenommen werden. Das wurde dann als Sicherheitsrisiko wahrgenommen (vor Schreck von der Leiter fallen).
Es gibt also auch sehr empfindliche Menschen.
Gruß merimies