Hallo zusammen,
folgende Annahme: Eine Eigentümergesellschaft (10 Parteien, Baujahr des Hauses ist 1999) hat ca. 18.000 EURO Rücklagen beisammen. Wie lässt sich dieses Geld bestmöglich anlegen. Ich dachte hier z. B. über die Installation einer Photovoltaikanlage nach. Was haltet Ihr davon. Ist doch meier Meinung nach eine lohnende Investition. Wie seht Ihr dass???
Vielen Dank für Eure Meinungen!
Mfg.
Franky
Hallo,
Photovoltaikanlage nach. Was haltet Ihr davon. Ist doch meier
Meinung nach eine lohnende Investition. Wie seht Ihr dass???
es kann eine lohnende Investition sein. Das hängt aber von den Bedingungen ab Sonnenscheindauer, Ausrichtung und Neigung des Daches, Kosten der Installation etc.)
Gruß, Niels
Hi!
Für 18.000 Euro wird man nicht viel Anlage bekommen. Hab mal online geguckt und ein bischen rumgerechnet: für eine Anlage, die grade mal dazu geeignet wäre, meinen Kühlschrank + ggf. Beleuchtung ein Jahr lang zu betreiben, müßte ich schon so um die 5000-6000 Euro hinlegen (glaub mit Batterie, das Teuerste sind aber die Panel). Klar, da gibt es sicher große Unterschiede. Wirkungsgrad von den Dingern ist aber ziemich mickrig. Aber ob es sich in der (Preis-)Größenordnung für ein 10-Parteien-Haus lohnt? Glaub net.
Was habt ihr denn für 'ne Heizung/Warmwasserbereitung? Vielleicht wäre da die Sache mit Solarwärme besser, weil man dann ggf. den ganzen Sommer über kein Gas/Öl bräuchte? Ist m.W. nach Einiges günstiger als Photovoltaik.
Lasst Euch doch beide Varianten mal ausrechnen in Punkto Einsparungen, die dann der ganzen EG zugute kämen.
Grüßle
Andrea
Hallo zusammen,
Auch hallo,
folgende Annahme: Eine Eigentümergesellschaft (10 Parteien,
Baujahr des Hauses ist 1999) hat ca. 18.000 EURO Rücklagen
beisammen. Wie lässt sich dieses Geld bestmöglich anlegen. Ich
dachte hier z. B. über die Installation einer
Photovoltaikanlage nach. Was haltet Ihr davon. Ist doch meier
Meinung nach eine lohnende Investition. Wie seht Ihr dass???
Bei einer fast 10 Jahre alten Wohnanlage die bisher angesparten Rücklagen ohne Not in eine Investition zu stecken halte ich für unzweckmäßig. Rücklagen sind dazu da entstehende Schäden zu beseitigen. PV-Anlagen mögen sicherlich sinnvoll sein, aber das Geld ist dann weg. Auch wenn man dafür ‚Zinsen‘ bekommt (Energieeinspeisegesetz)
Rücklagen müssen bei Bedarf verfügbar sein. Also sind langfristige Gelder, Bundespapiere und Tagesgelder sinnvoll einzusetzen um lang- mittel- und kurzfristigen Mittelbedarf zum entsprechenden Zeitpunkt abdecken zu können.
Vielen Dank für Eure Meinungen!
bitte
Mfg.
Franky
vnA
Hi!
Für 18.000 Euro wird man nicht viel Anlage bekommen. Hab mal
online geguckt und ein bischen rumgerechnet: für eine Anlage,
die grade mal dazu geeignet wäre, meinen Kühlschrank + ggf.
Beleuchtung ein Jahr lang zu betreiben, müßte ich schon so um
die 5000-6000 Euro hinlegen
Das ist Unsinn.
Für etwa 5k€ bekommt man 1kW Peak, das heißt in unseren Breiten
etwa 1000kWh/anno.
(glaub mit Batterie, das Teuerste sind aber die Panel)
Man baut keine PV-Anlage mit Batterien!!
Lasst Euch doch beide Varianten mal ausrechnen in Punkto
Einsparungen, die dann der ganzen EG zugute kämen.
Man spart mit einer PV-Anlage nichts, man verkauft den Strom und
verdient Geld!
Gruß
Stefan
Hallo!
Ist doch meier
Meinung nach eine lohnende Investition. Wie seht Ihr dass???
Nee das macht so keinen Spaß.
So ein Ding rechnet sich nur wenn die hohen Anlaufverluste steuerlich
geltend gemacht werden können.
Gruß
Stefan
Moin!
Das ist Unsinn.
Das ist das was man im Internet auf manchen Seiten ausrechnen lassen kann und was ich dann preislich an Komplettpaketen gefunden habe. Wie schon gesagt, Internet und grobe Richtung, wieviel das im konkreten Fall kostet, keine Ahnung.
Ach ja: Insellösung wohlgemerkt. Kann gut sein, dass die anders dimensioniert werden. Haben aber sehr wohl 'ne Batterie.
Da hab ich auch eine Netzlösung für fast genau 18.000 gefunden mit 3,01kWp (Monokristallin, komplettes Paket mit Wechselrichter etc.)
Rechnet man mit 800-1000kWh pro kWp zu ca. 0,49Euro Vergütung, dann kommst auf ca. 1300,- im Jahr an Einnahmen. (2700kWh * 0,49€)
(glaub mit Batterie, das Teuerste sind aber die Panel)
Man baut keine PV-Anlage mit Batterien!!
S.o. Klar, dass der Fragesteller was Anderes meint, aber deswegen ja auch die Anmerkung.
Lasst Euch doch beide Varianten mal ausrechnen in Punkto
Einsparungen, die dann der ganzen EG zugute kämen.
Man spart mit einer PV-Anlage nichts, man verkauft den Strom
und verdient Geld!
Aha, welche Erkenntnis… Und was macht man dann mit dem Geld?? Zum Fenster rauswerfen oder vielleicht den Bewohnern bei den NK/Heizkosten usw. zugute kommen lassen?? Was ja dann für diese die Einsparung wäre! Logisch, oder? Und da kann man sehr wohl vergleichen, was eine Heizungsunterstützung/Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren an Brennstoff sparen würde und womit man letztendlich bei dem 10-Parteien-Haus pro Partei am besten dasteht.
Gruß
Andrea
Morgen!
Das ist Unsinn.
Das ist das was man im Internet auf manchen Seiten ausrechnen
lassen kann und was ich dann preislich an Komplettpaketen
gefunden habe.
Papier ist geduldig und das Internet noch viel mehr. Komplettpakete
bei PV-Anlagen sind so der größte Unsinn.
Ach ja: Insellösung wohlgemerkt. Kann gut sein, dass die
anders dimensioniert werden. Haben aber sehr wohl 'ne
Batterie.
Wir leben hier aber nicht auf der Insel. Teure Speziallösungen zu
präsentieren ist hier nicht wirklich dienlich.
Da hab ich auch eine Netzlösung für fast genau 18.000 gefunden
mit 3,01kWp (Monokristallin, komplettes Paket mit
Wechselrichter etc.)
Was deutlich zu teuer ist, mindestens 3,5kWp - 4,0kWp kann man
für den Preis (inklusive Installation und alles) bekommen.
Rechnet man mit 800-1000kWh pro kWp zu ca. 0,49Euro Vergütung,
dann kommst auf ca. 1300,- im Jahr an Einnahmen. (2700kWh *
0,49€)
0,49€ gab es letztes Jahr 2008 ist das natürlich weniger (EEG).
Lasst Euch doch beide Varianten mal ausrechnen in Punkto
Einsparungen, die dann der ganzen EG zugute kämen.
Man spart mit einer PV-Anlage nichts, man verkauft den Strom
und verdient Geld!
Aha, welche Erkenntnis… Und was macht man dann mit dem
Geld??
Normalerweise den KfW Kredit abbezahlen!
Wenn du magst kannst du mal mit deinen Zahlen rechnen. Wie ich an
anderer Stelle schon bemerkte, so macht das keinen Sinn.
Realistische Werte für eine solche Anlage sind:
1%-2% vom Anschaffungspreis für Wartung und Versicherung pro Jahr
1% Leistungsverlust pro Jahr
20 Jahre Betrieb
5% Geldbereitstellungskosten (nenn es auch entgangene Zinsen)
46,75 Cent pro kWh Einspeisevergütung
~40€ pro Jahr Zählermiete und Rechnungsstellung
Gruß
Stefan
Moin,
und nicht zu vergessen: die Steuer
Vorsteuer / Umsatzsteuer, Einkommensteuer
vnA
Mahlzeit,
und nicht zu vergessen: die Steuer
Vorsteuer / Umsatzsteuer, Einkommensteuer
und wenn man dann weiterdenkt und Disagio, Abschreibung und
Spitzensteuersatz leise vor sich hinmurmelt, dann kann eine PV-Anlage
echt Spaß machen.
Gruß
Stefan
Wir leben hier aber nicht auf der Insel. Teure Speziallösungen
zu präsentieren ist hier nicht wirklich dienlich.
Sag mal, hast Du echt keine Ahnung was eine Insellösung ist!!! Das heißt ganz einfach nur keine Netzanbindung und somit keine Einspeisung! Aber eben auch nicht die Möglichkeit, etwas aus dem Netz zu beziehen, was möglicherweise der Grund für eine höhere Auslegung ist…
0,49€ gab es letztes Jahr 2008 ist das natürlich weniger
(EEG).
Dann eben 46,75… na und?
Normalerweise den KfW Kredit abbezahlen!
…den sie ja nicht brauchen, weil sie die vorhandenen 18.000 einsetzen wollen…
anderer Stelle schon bemerkte, so macht das keinen Sinn.
Hab ich auch nie behauptet. Deswegen ja der Vorschlag mit Solarthermie als Vergleich…
Kenne in meinem Bekanntenkreis auch keinen Häuslebauer, der sich PV noch auf’s Dach setzen würde. Das lohnt sich nie und nimmer, schon gar nicht, wenn man das auch noch mit Kredit finanzieren muss…
Gruß
Andrea
Wir leben hier aber nicht auf der Insel. Teure Speziallösungen
zu präsentieren ist hier nicht wirklich dienlich.
Sag mal, hast Du echt keine Ahnung was eine Insellösung
ist?!?!?!
Ich schon, das macht man aber nicht wenn man in Deutschland lebt.
Außer es geht um ein Boot oder eine Jagdhütte mit Strom versorgt
werden will.
Aber ich kann natürlich auch mein Geld aus dem Fenster werfen,
möglich ist das.
Kenne in meinem Bekanntenkreis auch keinen Häuslebauer, der
sich PV noch auf’s Dach setzen würde.
Na dann
Das lohnt sich nie und nimmer,
Wenn man keine Ahnung hat …
schon gar nicht, wenn man das auch noch mit Kredit
finanzieren muss…
Nur so lohnt sich das! Du bekommst das Geld zu einem geringeren
Zinsatz geliehen als wenn du es anlegst, warum sollte man das
verschenken?
Auch schon mal bedacht das man Schuldzinsen absetzen kann und
auch ein Disagio eine coole Sache, je nach finanzieller Lage, ist?
Gruß
Stefan
Ich schon, das macht man aber nicht wenn man in Deutschland
lebt.
Was man für welchen Zweck macht und deswegen im Internet sucht, das mußt Du demjenigen schon selbst überlassen… Und jetzt nochmal zum mitschreiben: Die Insellösung sollte keine Empfehlung für den Fragesteller sein!!!
Das lohnt sich nie und nimmer,
Wenn man keine Ahnung hat …
Na wie schön, dass Du soviel davon hast. Ob es sich für den jeweiligen Häuslebauer lohnt, kannst Du jedenfalls mit Deiner riesen Ahnung trotzdem nicht beurteilen. Die Leut sind ja auch nicht alle blöd, die lassen sich das vorher natürlich ausrechnen, bevor sie sich dagegen entscheiden. Auf ein Einfamilienhaus passen halt keine 300m² drauf!
Nur so lohnt sich das! Du bekommst das Geld zu einem
geringeren
Zinsatz geliehen als wenn du es anlegst, warum sollte man das
verschenken?
Aha… Schon mal daran gedacht, dass der durchschnittliche Häuslebauer vielleicht grade nicht den gleichen Betrag nochmal rumliegen hat, um ihn so mega-gewinnbringend anlegen zu können?!?
Auch schon mal bedacht das man Schuldzinsen absetzen kann und
auch ein Disagio eine coole Sache, je nach finanzieller Lage,
ist?
Für ein selbstbewohntes Eigenheim? Das wäre mir neu…
Und dem Fragesteller hilft das auch nicht weiter, denn der wollte die VORHANDENEN 18.000 anlegen und nicht für die EG einen Kredit in der Höhe aufnehmen.
Für mich ist die Diskussion damit beendet…
Gruß
Andrea
Das lohnt sich nie und nimmer,
Wenn man keine Ahnung hat …
Na wie schön, dass Du soviel davon hast.
Ich habe eine PV-Anlagec (4,82kWp), du auch?
Aha… Schon mal daran gedacht, dass der durchschnittliche
Häuslebauer vielleicht grade nicht den gleichen Betrag nochmal
rumliegen hat, um ihn so mega-gewinnbringend anlegen zu
können?!?
Lese doch mal deine eigenen Beiträge.
Auch schon mal bedacht das man Schuldzinsen absetzen kann und
auch ein Disagio eine coole Sache, je nach finanzieller Lage,
ist?
Für ein selbstbewohntes Eigenheim? Das wäre mir neu…
Siehe oben die Ahnung …
Natürlich kann man das für eine PV-Anlage absetzen, man kann sie
sogar Abschreiben und bekommt MwSt zurück und…
Gruß
Stefan
Hallo Andrea,
bevor Du glaubst, Stefan würde dich veräppeln:
Er hat Recht.
Eine PV-Anlage wird als eigenständiges Gewerbe mit Gewinnerzielungsabsicht behandelt. Somit sind alle Ausgaben (Zins, Umsatzsteuer, Kosten, Disagio) steuerlich absetzbar, bzw. zurückerstattbar (Mwst.).
Das macht sogar Sinn, wenn man ein einigermassen hohen persönlichen Steuersatz hat. Dann machst Du rechnerisch erstmal Verluste für das Finanzamt, obwohl Du mit der Einspeisevergütung real die Kosten (Zinsen) deckst.
Nimm es nicht persönlich, aber Tipps sollten schon fundiert sein.