Hallo an alle Freunde der Physik (und solche, die es noch werden wollen).
Der untenstehende Artikel stammt im Original von einem Newsletter des Portals www.wissenschaft.de Ende August '04 :
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Physik im Abitur bringt bessere Jobs und höhere Löhne [Gesellschaft]
London - Man muss ja nicht unbedingt Physik studieren. Doch wer das Fach bis zum Abitur beibehält, hat später in allen möglichen Bereichen die besseren Karrierechancen und wird im Leben mehr verdienen. Das berichtet der internationale Fachverband „Institute of Physics“ als Ergebnis einer britischen Studie und beklagt, dass Schüler in ihrer Zukunftsplanung immer schlechter beraten würden. Für ihre Abschlussjahre würden stattdessen brotlose Fächer wie etwa Medienwissenschaft oder Kunst immer beliebter. Die Studie fand die höchsten Einkommen bei jenen, die als Oberstufenschüler (A-level students) sogar Physik, Chemie und Biologie gemeinsam als Prüfungsfächer gewählt hatten. Am wenigsten verdienten später jene, die sich auf Englisch, Französisch und Geschichte spezialisiert hatten. Die Situation im britischen Schulsystem ist der in vielen westlichen Gesellschaften sehr ähnlich.
„Es ist verrückt“, erklärt Julia King, Präsidentin des Institute of Physics: „Schüler verstehen nicht, dass man nicht automatisch zum Laborphysiker und Forscher wird, wenn man Physik in der Oberstufe wählt – aber man wird sehr viel attraktiver für ein breites Spektrum an Berufen, etwa bei den Finanzdienstleistungen.“ In allen Bereichen der Gesellschaft seien Menschen mit ein wenig Physikverständnis gefragt, in Krankenhäusern genauso wie auf Baustellen. Die Studie „Curriculum“ von Geraint Johnes, Wirtschaftsprofessor an der University of Lancaster Management School, nutzte als Basis die Daten der „National Child Development Study“, die alle in einer Märzwoche im Jahr 1958 geborenen Kinder umfasst. Die letzte Erhebung zu diesem Personenkreis stammt von 1991.
Doch die Fächerwahl liegt offenbar in der Gesellschaft begründet, so King, denn Physik gelte heute als belanglos für den modernen Alltag. Hier müsse man auch den Berufs- und Studienberatern einen Vorwurf machen: Oft seien sie selbst nicht ausreichend informiert. Und nicht zuletzt fehle es erstens an Physiklehrern, und zweitens an qualifizierten Lehrkräften, die in der Lage sind, den Physikunterricht mit Mitmach-Experimenten und Beispielen aus dem wahren Leben interessant und fordernd zu gestalten. (wsa040824ds1)
Autor: Dörte Saße
Quelle: IOP, LUMS
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‚Natürlich‘ wird da sofort der kleine Statistiker wach: Stimmt’s oder sind die oben beschriebenen Leute so gut, dass sie die Physik für’s Abitur nicht als Belastung betrachten und damit weitermachen ? Und ein Ex-Dozent von mir hat mal vorausgesagt, dass innnerhalb einiger Jahre ein Physiker den Wirtschaftsnobelpreis gewinnen wird, da diese Leute hart an der Mathematik ausgebildet werden. Tut mir übrigens leid, wenn das Leute anderer Fachrichtungen ärgern sollte, die mit Physik & Mathe nichts anzustellen wissen… 
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mfg M.L.