wie sieht denn der Schulstoff für Physik Grund,- und Leistungskurs aus; ich möchte wissen, ob es wirklich Schema „F“ ist, nach dem Motto, Formel selber klamüsern und weniger Theorie/Versuche?
(Ich kämpfe arg mit Fachrechnen, hatte in meiner Ausbildung (Bayern) 3 1/2 Jahre immer Mühe m. FR, und traue mich nicht, jetzt Physik als LK später zu belegen…[allgemeine Aussage „Physik ist nur Rechnen“])
Danke für fundierte oder subjektive Meinungen!
Ach ja, ich werde in Sachsen-Anhalt zur Schule gehen, aber so unterschiedl. kann der Stoff nicht sein, oder?
aaalso, mein Wissen diesbezüglich ist schon ein bisserl alt, aber ich glaub mal, daß sich nicht so dramatisch was geändert hat… Bei uns war’s so, daß der Stoff natürlich generell der gleiche war im GK und im LK, aber im LK war eine ganze Menge mehr Rechnerei. Zudem gab es bei uns die goldene Regel „kein Physik-LK ohne Mathe LK“. Und bei mir im Jahrgang waren zwei Leute, die das nicht beherzigt haben und dann ziemlich heftige Probleme bekommen haben. Geklagt haben die Leute im Physik-LK über die „ewige Rechnerei“… Und wenn Du noch Mathe-LK dazu machst (siehe goldene Regel Nummer eins *g*) wird’s noch viel-viel mehr Rechnerei! Und noch ein Problem beim Physik-LK: Wenn Du (warum auch immer) aus dem Stoff aussteigst, hast Du mit Auswendiglernen keine Chance! Das mag bei anderen Fächern gehen, aber in Physik ist das nicht so recht effektiv…
Nur: Wenn Dich die Materie wirklich interessiert und fasziniert und Du Spaß an der Sache hast (und gar in die Richtung weiterstudieren willst) ist das das beste was Du tun kannst
Wenn Du noch mehr Fragen hast, mail einfach Bescheid
Danke…
…damit habt ihr mir weitergeholfen!
GK reicht; wer weiss ob unser Physik Kurs eh vollbekommen wird (auf Abendschule drücken sich die Probanden wohl zu gerne, ich reih mich mit ein).
laut Vika bist Du Physiklaborantin.
Da sollte auch ein Physik LK kein Problem sein.
WIeviele Versuche gemacht werden hängt natürlich vom Lehrer und den Möglichkeiten an Deiner Schule ab. Sicher ist es auch so, daß die Versuche kein Selbszweck sind, sondern der Verdeutlichung der sich daraus ergebenden bzw. zugrundeliegenden Theorien dienen sollen.
Ganz bestimmt wird die Mathematik aber nicht überstrapaziert.
Du wirst weder mit partiellen Differentialgleichungen für die Quantenmechanik, nocht mit 4er-Vektoren oder gar Tensoren für die Relativitätstheorie gequält. Das läuft alles auf niedrigerem Niveau. Viel zu rechnen ist es jedenfalls nicht. Wichtiger ist Verständnis dafür, daß die Physik auf den oben genannten Gebieten die Anschaulichkeit verliert und man sich eben nur und das streng an Ergebnisse von Experimenten halten darf.
Das sollte bei Deiner Historie auch in einem LK kein Problem sein.
Meine persönliche Meinung als alter LK-Physikler (allerdings Bayern): Also mit Differenzieren und Integrieren solltest Du schon vertraut sein, ich erinnere mich noch schön an das dx-Rumwirbeln. Allerdings hatte unser Lehrer selbst nur begrenzte Ahnung von Mathematik (abgebrochenes Studium->Umwahl auf Erdkunde:smile:))), so dass es wohl auch damit geht:smile:
Ich würde meiner Meinung nach schon voraussetzen, dass Du weißt, was Du tust, wenn Du Analysis betreibst. Dann ist der Rest mit Formelsammlung zu machen.
Ich bin aber nicht ganz das Maß der Dinge, da ich Mathe-LK hatte und beides mir sehr leicht fiel.
laut Vika bist Du Physiklaborantin.
Da sollte auch ein Physik LK kein Problem sein.
Fachrechnen hat mir schlaflose Nächte bereitet und war mein schlechtestes Prüfungsergebnis :o
Irgendwann kam raus: alles was man braucht, ist eine gute (selbstgeschriebene) Formelsammlung.
Weil sich auch viele Schemas der Aufgaben wiederholen. (Ich habe mir eingebildet, man müsse „es wissen“, doch alles was man wissen muss, ist, wo was steht…kein Witz jetzt)
Elektronik ist ja noch verständlich, aber ich hasse Mechanik (Biegung Konstanten Impulserhaltung…) und Wärmelehre (Drücke und Gase), da „fällt einfach eine Klappe“ runter.
Ich belege auf alle Fälle mal den Grundkurs in der 11. Klasse, dann mal weiter sehen.
Hm, Operationsverstärker und Regelungsketten (PID Regler) muss man doch hoffentlich nicht berechnen, in der Schulphysik?
Mit Integral/Diffentialrechnung bin ich überhaupt noch nicht vertraut, hatten wir nicht gehabt; wir haben nur einfache Fehlerfortpflanzung durchgenommen, für alles weitere hätten man oben genannte Methoden gebraucht, das hamse nicht gemacht. (Gott sei dank)
Oh man…wie war die Physik doch mal einfach. (bis 10. Klasse)
Ich hatte 3 Jahre lang Physik LK und ich kann sagen, dass sich die Aussage, dass Physik nur rechnen ist, üpberhauptnicht bewarheitet hat!
Natürlich geht es nicht ohne Mathemtik, aber man kann den Anteil doch wesentlich verringern, und ich finde, das genau das den Unterricht erst spannend macht!
Auch wenn ich nie sehr viel Punkte hatte, bin ich trotzdem stolz und froh darüber, das ich Physik LK genommen habe, und nciht den Grundkurs.
Da war es nämlich so, das Physik praktisch nur anhand von Formelherleitungen und Rechnungen gelaufen ist!
Ich denke, es kommt ganz doll auf die Flexibilität des Lehrers ab;O)