Ich schildere jetzt einen Versuchsaufbau, zu dem eine Deutung der Beobachtung gemacht werden soll, die ich leider nicht ganz mitbekommen hab. Demnach wäre es nett, wenn mir jemand sagen könnte was passiert und warum das passiert.
Es gibt einen Stromkreis, an die Stromquelle, keine Batterie, ist ein Voltmeter angeschlossen. Nun setzt sich der Stromkreis durch einen Plattenkondensator und einen dazu parallel geschalteten x-y-Schreiber fort. Parallel dazu ist eine Spule und ein mit der Spule in Reihe geschaltetes Amperemeter geschaltet. Jetzt befindet sich zwischen dem ersten Kondensatorteil und dem Spulenteil ein Schalter, so dass sich je nach Schalterstellung zwei Stromkreismöglickeiten ergeben: entweder besteht der Stromkreis aus Stromqulle und Kondensator oder nur aus Kondensator und Spule.
Was passiert beim betätigen des Schalters? Was kann man an den Messgeräten sehen? Warum passiert das alles? (Zusammenhang elektrisches Feld Kondesator, Magnetfeld Spule, Induktivität etc.???)
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand Gedankenantöße geben könnte, Danke, maia
Hallo,
schau doch mal im Stichwortregister Deines Physikbuches unter „Schwingkreis“ nach. Zur not tuts auch ein Googlen nach dem Stichwort.
Gruß
Fritze
Schwingkreis
Hi,
das Ganze ist ein Schwingkreis.
Zuerst wird der Kondensator aufgeladen, dann der Schalter umgelegt.
Die Ladung saust nun von der einen Kondensatorplatte durch die Spule zur anderen, wieder zurück, und wieder hin,…usw. bis das ganze je nach ohmschem Widerstand der Anlage ausgeklungen hat.
XY-Schreiber und Ampemeter schwingen ebenso hin und her, jedoch etwas phasenversetzt.
Das wäre eine anschauliche Erklärung für den Anfang.
Vielleicht schreibt noch ein Physikerkollege eine physikalischere Erklärung. Dann wird es jedoch theoretisch.
Gruss,
Gedämpfter LC-Kreis
Versuch’s mal mit:
http://accms04.physik.rwth-aachen.de/~kirn/praktikum…
Da ist unter anderem die Versuchsanordnung für einen gedämpften (etwas komplizierter als geschildert) LC-Schwingkreis drin - also genau das, was Du suchst.
Hoffe, es hilft Dir weiter.
Ciao Christoph C>
Ich versuche es jetzt noch mal für mich selbst zu erklären. Es wäre schön, wenn mir jemand sagen könnte, ob ich das alles richtig verstanden habe…
Also:
der Kondensator wird von der Stromstärke aufgeladen, die Spannung steigt, es bildet sich ein elektrisches Feld. Dann wird der Schalter umgelegt und der Stromkreis besteht jetzt nur noch aus den Messgeräten und Spule und Kondensator, es können also keine Ladungen mehr abfließen. Durch den Kondensator (wie genau jetzt?) entsteht durch einen Strom ein Magnetfeld und durch Selbstinduktion (was ist das nochaml genauer?) eine Gegenspannung, der Strom bleibt noch klein. Der Kondensator entlädt sich vollständig und die Stromstärke ist jetzt am größten, die Spannung müsste jetzt eher klein sein. Durch den induzierten Strom wird aber der Plattenkondensator in entgegengesetzter Richtung wie vorher neu geladen und das ganze Spiel beginnt wieder von vorne.
Es wäre gut, wenn mir jemand sagen könnte, was falsch oder ungenau daran ist…danke, danke danke…