Physik? Warme Luft

…steigt nach oben, richtig? Zumindest in meinem Zimmer ist das so: Füße kalt und unter der Zimmerdecke ists mollig warm.

Aber wieso, liebe Expis, ist es dann oben (zum Beispiel auf dem Berg) kälter als unten? Und wieso heißt es Inversionswetterlage, wenn die warme Luft auf der kalten „liegt“???

Klärt mich doch mal auf, bitte
S_

Hallo!
Bin kein „Expi“, aber vielleicht kann ich ja doch’n paar Ansätze liefern… :smile:
Warme Luft im Zimmer steigt auf, weil sie durch die Erwärmung (erhöhte Molekularbewegung) „leichter“ wird als die nicht erwärmte kalte Luft. Z.B. Fußbodenheizung, warme Luft steigt auf und „verdrängt“ dort oben die kalte… Nun ist in großen Höhen ja die Luft sowieso viel dünner als hier unten, also wird sie wahrscheinlich immer noch leichter sein als die hier am Boden erwärmte und durch diese dann nicht verdrängt werden…
oder so ähnlich… :wink: vielleicht kommen ja noch 'n paar Antworten von den wirklichen Wetter-Expi’s
Bis dahin schönen Gruß
Andre

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Aber wieso, liebe Expis, ist es dann oben (zum Beispiel auf
dem Berg) kälter als unten?

  1. Da Luft für Sonnenlicht nahezu vollständig transparent ist, wird sie nicht direkt von der Sonne erwärmt. Statt dessen heizt die Sonne den Erdbioden auf und dieser dann die darüber stehnde Luft. Folglich ist die Luft in Bodennähe am wärmsten.

  2. Wenn die erwärmte Luft aufsteigt, dann dehnt sie sich aus und kühlt sich dabei ab. Umgekehrt wird die Luft beim Absinken komprimiert und erwärmt sich dabei.

  3. Der Treibhauseffekt hält die Wärme in den unteren Atmosphärenschichten zurück und sorgt damit ebenfalls für ein von unten nach oben abnehmendes Temperaturgefälle. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, daß der Partialdruck des wichtigsten Treibhausgases Wasserdampf in den unteren Atmosphärenschichten am größten ist.