Mein Problem,oder meine Frage ist wie im Titel schon geschrieben ein philosophisch-physikalisches problem.
Und zwar:
Angenommen,man fliegt von Deutschland nach Südamerika(Peru).Dann beträgt der ZEITUNTERSCHIED 9 std.(ungefähr?)…wenn man dan zurückfliegt…gewinnt man dann die Zeit zurück?..ich bin da etwas verwirrt und versuche mir diese Frage schon lange zu beantworten…Jetzt hoffe ich,das einer von Euch sie mir beantworten kann:smile:
Wäre für eine schnelle entwirrung SEHR SEHR Dankbar!
Angenommen,man fliegt von Deutschland nach
Südamerika(Peru).Dann beträgt der ZEITUNTERSCHIED 9
std.(ungefähr?)…wenn man dan zurückfliegt…gewinnt man
dann die Zeit zurück?..ich bin da etwas verwirrt und versuche
mir diese Frage schon lange zu beantworten…Jetzt hoffe
ich,das einer von Euch sie mir beantworten kann:smile:
Wäre für eine schnelle entwirrung SEHR SEHR Dankbar!
Hm, ich sehe echt das Problem nicht…
Mach mal folgendes, stell heute Abend einfach deine Uhr um 9 Stunden zurueck. Und morgen Abend einfach wieder 9 Stunden vor auf MESZ. Und hat sich irgendwas fuer dich geaendert (ausser das du ein paar Termine verpasst hast )?
Ach da faellt mir gerade auf, bei deinem Beispiel wuerde man auf dem Hinflug 9 Stunden „gewinnen“ und auf dem Rueckflug wieder verlieren, also genau andersrum.
Ausser wenn es um Terminplanung geht, dann koennte man schon sagen, dass man ein paar Stunden gewinnt, und spaeter wieder verliert…
du gewinnst oder verlierst natürlich keine ZEIT. Deine Zeit vergeht (philosophisch problematischer Ausdruck: Zeit selbst bewegt und verändert sich nicht, da jede Veränderung ja ihrerseits durch die Zeit definiert ist) unverändert gleichförmig (abgesehen relativ zu anderen Beobachtern, die sich nicht den relativistischen Effekten deiner Reise aussetzen). Was sich ändert, ist die Tatsache, daß du dich nach der Zeitspanne A in einer Region der Erde befindest, welche eine UHRzeit angibt, die du ohne Reise erst bzw. schon nach der Zeitspanne B erreichen könntest. Das ist letztlich eine Frage der Definition der Uhrzeit, die sich an der geografischen Position orientiert. Die UHRzeit ist abhängig von der ZEIT UND der POSITION. Die ZEIT selbst ist aber eine unabhängige Größe (abgesehen von relativistischen Effekten, die hier aber vernachlässigbar gering sind). Somit kann man sagen, daß sich dein Biorhythmus gegenüber dem Tag/Nacht-Rhythmus hin- bzw. her-verschiebt. Damit „gewinnst“ bzw. „verlierst“ du „UHRzeit“ aber keine ZEIT an sich.
Dann überleg mal, was beim Überqueren der Datumsgrenze passiert.
Bsp.:
Am 31.12.2001 um 12 Uhr mittags östlich der Datumsgrenze wechselst du auf den 1.1.2002 um 11 Uhr morgens westlich der Datumsgrenze. (Ich hoffe, ich habe jetzt selber nichts vertauscht.) Hast du jetzt ein Jahr gewonnen, verloren, …?
Oder probier mal, so deinen Geburtstag zu überspringen!