Physikalische Wasserbehandlung?

Liebe Experten,

ich versuche herauszubekommen, was von diesen Verfahren - magnetische oder elektrische Einflüsse auf den Kalk im Wasser - zu halten ist. Für 5000 Euro (Anlage für 10-Familienhaus) sollte schon was geboten werden, oder? Im Web finde ich nur abwertende Meinungen, eigenartigerweise aber keine Werbung, auch keine Erfahrungsberichte. Sieht ja fast nach Geheimwissenschaft aus. Wer hat sowas schon mal in Betrieb gesehen oder kennt die Funktionsweise? Wer weiß was???

Danke für jede Antwort!

Das ist eine Frage für das Esotherik-Brett… :wink:

Daß etwas teuer ist, heißt noch lange nicht, daß es irgendeine wie auch immer geartete Wirkung hat. Ansonst gibt es im Archiv sicher genug zu solchen Geräten…

Pop

Hi Pop,
[off topic: Dies ist eine Anrede]

Das ist eine Frage für das Esotherik-Brett… :wink:

Esoterik ist mir nicht fremd, ich weiß aber durchaus, warum ich hier poste.

Daß etwas teuer ist, heißt noch lange nicht, daß es irgendeine
wie auch immer geartete Wirkung hat.

Das habe ich auch nicht behauptet.

Ansonst gibt es im Archiv sicher genug zu solchen Geräten…

Auch das Archiv ist mir bekannt. Vielleicht liest Du meine Frage nochmal in aller Ruhe. Wenn Dir dann immer noch der Kamm schwillt, wende Dich mal ans Brett Psychologie - da wird auch Dich geholfen.

Gruß Ralf
[off topic: Dies ist ein Gruß]

Hallo, lieb() drambeldier,

objektiv gesehen weiß ich, dass über dieses Thema vor ein paar Jahren eine Semester- oder Diplomarbeit an der Fachhochschule Furtwangen gemacht wurde. So weit ich weiß, war der Erfolg der physikalischen H2O-Behandlung sehr bedingt. Das Problem ist hauptsächlich, dass das Wasser nicht dauernd fließt. sondern lange Standzeiten gegeben sind, die Effekte - wenn wirklich gegeben - stark relativieren.
Klar, dass die Wirkung und auch die Verkalkung vom Härtegrad des Wassers abhängt.
Ich persönlich glaube, dass eine Warmwassertemperatur von unter 54 °C die in jedem Fall preiswerteste Lösung ist. Ich wohne in einem 30 Familien Haus seit 1975 und wir haben kein Verkalkungsproblem, allerdings bei Wasser mit nur Härtestufe 2.
Gruß
Henry

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Hallo,

also ich habe auch bislang eigentlich immer nur die üblichen esotherischen Versprechungen und die dazugehörenden Dementis gehört, bis ich dann vor einigen Monaten mal per Zufall einen entsprechenden warnenden Fernsehbeitrag sah, an dessen Ende dann allerdings - für mich überraschend - die Aussage stand, dass es inzwischen wohl zwei Geräte gäbe, die vom Zentralverband des Sanitärhandwerks (oder so ähnlich) wegen nachgeweisener Wirkung mit einem Gütesiegel ausgezeichnet worden sind. Wenn ich mich recht erinnere, war ein Gerät von der auch nicht gerade esotherischen Firma Honeywell. An die zweite Firma kann ich mich leider nicht erinnern. Wenn Du über diesen Sanitärverband etwas erfahren kannst, lass es mich bitte auch wissen, weil ich auch demnächst ein Haus in kalkiger Gegend umbauen will, und ebenfalls mit dem Gedanken spiele, ein sinnvolles Gerät einzubauen.

Gruß vom Wiz, dem neulich auf einer Ausbaumesse die Galle überlief, weil jeder dritte Anbieter obskure Wasserbehandlungsgeräte mit vielen bunten LEDs anbot.

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Ich habe mal so einen „Fachmann“ gefragt , wie das denn wohl funktionieren soll , mit dem Entkalkergeräten , und auch mal ein ganz billiges gekauft ( nutzte nichts ) .
Der verwies gleich auf einen Prospekt , und da stand etwas von Kristallen , welche verkleinert werden würden .
Es gibt natürlich auch wirksame Entkalkergeräte , mit Ionenaustauschern oder irgendeinem anderen Verfahren , aber alles mit „magnetisch“ halte ich für suspekt , gleich wie teuer .
Da waren mal Wissenschaftler , welche im Seewasser festgestellt haben , das an Elektroden mit geringer unterschiedlicher Spannung sich unterschiedlich Kalk der entsprechenden Tierchen und Pflänzchen absetzt .
Der gelöste „Kalk“ , es handelt sich um verschiedene Härtebildner ,
fällt aus und lagert sich an bei folgenden Bedingungen :
Temperaturen , irgendwo bei oder höher als 60 Grad , bei Druckänderungen löst sich verschieden viel „Kalk“ , also in der aufsteigenden Wasserleitung bleibt ein wenig hängen , und bei Übergängen Stahlrohr/Bronze .
Ich halte es für empfehlenswert , Kunststoffrohre zu nehmen , oder den Klempner zu fragen , ob sich in Kupferrohren was absetzt .
Härtebildner sind Karbonate/Hydrogenkarbonate und Gips .
MfG

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Bretterfrage
Hey Popeye,

Das ist eine Frage für das Esotherik-Brett… :wink:

Seit wann gibt es denn ein Esotherik-Brett hier?
Meines Wissens gibt es nur ein Esoterik-Brett. Dieses wurde vor der Rechtschreibreform genauso geschrieben wie danach.

-)))

Gruß
Monika

Hallo Monika,
dein Beitrag passt hier nicht rein. Bitte antworte auf Themen,die du verstehst oder gebe wirklich gute Ratschläge.

Auf keinen Fall vom Handel angebotene Wasserentkalker nehmen.Bringt auch nichts. Ich schwöre z.B. auf eine sehr einfache Methode: eine Magnetkugel beim Waschen in die Waschmaschine. Sogar vorhandene Kalk- und Braunsteinablagerungen lösten sich. Damit lassen sich z.B. teure Reparaturen an Wasch- und Spülgeräten incl. Überschwemmungen vermeiden. Direkt an das Wasserrohr angebrachte Kalkminderer bringen aus Erfahrung nichts.

Viele Grüße Holmger

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Magnetkugel
Hey HolmGer,

dein Beitrag passt hier nicht rein. Bitte antworte auf
Themen,die du verstehst oder gebe wirklich gute Ratschläge.

Na ja, Popeyes Ratschlag war alles andere als gut.

Auf keinen Fall vom Handel angebotene Wasserentkalker
nehmen.Bringt auch nichts. Ich schwöre z.B. auf eine sehr
einfache Methode: eine Magnetkugel beim Waschen in die
Waschmaschine. Sogar vorhandene Kalk- und
Braunsteinablagerungen lösten sich. Damit lassen sich z.B.
teure Reparaturen an Wasch- und Spülgeräten incl.
Überschwemmungen vermeiden. Direkt an das Wasserrohr
angebrachte Kalkminderer bringen aus Erfahrung nichts.

Magnetkugel, war da nicht vor einiger Zeit eine Info im Magazin ‚Test‘ oder ‚Ökotest‘, daß die überhaupt nicht funktioniert?

Viele Grüße
Monika

Weißt du, ich sage ja nicht ,daß sich die Kugel einer kaufen
m u ß. Das ist jedem freigestellt. Ich berichte nur über meine Erfahrungen mit diesem Teil. Aber mich würde dann doch interessieren, wo und wann die im Handel erhältliche Tchibo -
Magnetkugel nach welchen Maßstäben getestet wurde.
Oder es wäre mir auch egal. Ich bin gerade dabei, es mir abzugewöhnen, Menschen etwas Gutes zu tun, die dann nachher immer noch das Haar in der Suppe suchen.
Fallbeispiele wären da, habe aber keine Lust, sie mit dir zu diskutieren.

Holmger

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Hallo,

Informationen vom Hersteller findest Du z. B. hier: http://www.bwt.de/d/haustechnik/index.html unter „Kalkschutz modern“

Das DVGW-Prüfzeichen bestätigt auch die Wirksamkeit dieses Gerätes. Wenn Du in Deinen Breitengraden Probleme mit dem Kalk hast, würde ich eher ein solches Gerät nehmen als eines auf Basis des Ionentauschers. Verkalkte Perlatoren oder eine verkalkte Kaffeemaschine würde ich da allerdings nicht als Maßstab setzen. Für den Preis einer vernünftigen Wasseraufbereitungsanlage kannst Du Dir eine Menge Perlatoren und Kaffeemaschinen leisten.

Bye,
Elephant

Das DVGW-Prüfzeichen bestätigt auch die Wirksamkeit dieses
Gerätes.

Hm… wenn mich nicht alles täuscht, bestätigt das DVGW-Zeichen die technische Unbedenklichkeit, also daß das Gerät beispielsweise keine schädlichen Stoffe ins Trinkwasser abgibt. Vergleichbar dem VDE-Zeichen, das die elektrische Sicherheit bescheinigt.

Über die Wirksamkeit und Funktion ist damit nichts ausgesagt!

Pop

Man lernt eben nie aus
Hi Pop,
ich kann mich noch dumpf erinnern, daß es vom DVGW ein Arbeitsblatt gibt, das sich mit diesen Wasseraufbereitungsanlagen und deren Wirksamkeit befaßt. Nachdem das allerdings schon eine Weile her ist, daß ich darüber gelesen hatte, habe ich nochmal ein wenig nachgebohrt und bin dabei auf diese Seite gestoßen: http://www.wassernet.de/unterschied.htm
Nachdem ich mich durch diese Seiten gelesen habe bin ich froh, bisher noch keine dieser Physikalischen Anlagen verkauft zu haben.

Bye,
Elephant

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